Pilone 2192 m


Publiziert von basodino Pro , 14. Oktober 2009 um 15:49.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Locarnese
Tour Datum:10 April 2007
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   I   Gruppo Pizzo di Madéi 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1080 m
Abstieg: 1080 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von Locarno via Ponte Brolla und Tegna ins Val Onsernone bis ans Talende nach Spruga.
Zufahrt zum Ankunftspunkt:siehe oben
Unterkunftmöglichkeiten:in der Nebensaison in den Tälern nur wenige, am Lago Maggiore beliebig, neben der Route ca. 1 Std. vom Gipfel und 2,5 Std. von Spruga liegt das Rif. Alpe Salei (unbewirtschaftet).
Kartennummer:1311

Das Tessin war schon immer mein bevorzugtes Wandergebiet. Ein Grund ist, dass man dort häufig bessere klimatische Bedingungen vorfindet. So kann man manchmal schon im April schöne Touren unternehmen und im November haben wir es auch schon auf den einen oder anderen Berg geschafft. 

Der Pilone ist so ein einfacher Berg, den man in einem schönen Frühling früh besuchen kann. Mit dem Auto fährt man nach Spruga (1113 m), Parkplatz auf dem Dorfplatz, von Locarno aus in einer Stunde. Der markierte Weg führt im April durch lichte Wälder hinauf auf die Alpe Pesced (1778 m). Von hier führen 3 Wege nach links in die Flanke unter dem Kamm des Munzelüm (2061 m). Der mittlere hat sich bei Restschnee als der beste erwiesen, da man hier tief queren kann und jenseits eines Tälchens auf die Südrippe des Motto dei Ciapitt trifft. Diese Rippe bzw. die Hänge links davon sind zwar teilweise verbuscht, bieten aber immer wieder einen Durchschlupf und sind sehr schön nach Süden bzw. Südwesten orientiert, so dass sie schnell schneefrei sind. So gelangt man bei P. 2079 in die Nähe des Grates, den man bis zum Gipfel ersteigen kann oder man weicht wie auf dem Bild zu sehen links unterhalb des Schnees aus. 
Vom Gipfel ergibt sich gerade im April ein tolles Bild, da man südlich in die mit Schnee gefüllten Flanken der nächsten Bergkette schaut und einen tollen Blick bis ins Wallis mit seinen Viertausendern hat. So fühlt man sich im hochalpinen Gelände, wenngleich einige Monate später hier die Schafe grasen. 

Tourengänger: basodino

Galerie


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