Regalmwand (2227m)


Publiziert von Tef Pro , 13. Oktober 2009 um 22:01.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Kaiser-Gebirge
Tour Datum:21 September 2009
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Aufstieg: 1200 m
Abstieg: 1200 m
Strecke:Wochenbrunner Alm - Gaudemushütte- Gildensteig
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von Ellmau Richtung Wochenbrunner Alm , dort Parkplatz für satte 4 €
Kartennummer:Kompass Nr. 09

Heute fuhren wir wieder mal Richtung Kaisergebirge, um ein bißchen Fels zwischen die Finger und Füße zu bekommen. Ein konkretes Gipfelziel kristallisierte sich erst während der Anfahrt heraus: die Regalmwand.
Hier sind wir schon mal gewesen, aber wegen zu viel Schnees umgedreht.
Heute herrschten beste Bedingungen, nur wurden wir anfangs ganz schön von dicken Wolken eingelullt, was eine ganz eigene Atmosphäre schuf. Später stieg bedingt durch die Thermik die Wolkenuntergrenze an.
Bei der Tourenbeschreibung bediene ich mich teilweise bei der alten Tour.
Man startet beim großen Parkplatz der Wochenbrunner Alm (4 €) auf breitem Weg zur schön gelegenen Gaudeamushütte. Beim Haus geht es links auf den rechten, oberen Steig, der dann bald eine Kurve nach rechts macht und im Wald verschwindet und sich den Hang zum 1572 Meter hohen Baumgartenkopf empor windet, einem auf einem Grat etwas vorgeschobenen "Gipfel" mit schönem Ausblick. Auf diesem Gratrücken steigen wir nun auf dem Gildensteig Richtung Nord empor und passieren die Wildererkanzel mit tollem Blick auf die westlichen Kaiserwände. Bald danach zweigt der Wilde Kaiser Steig ab, wir bleiben jedoch auf dem Gildensteig, der sich nun, manchmal arg von Winterlawinen geschunden, der Felsenwelt nähert. Unter einer senkrechten Felswand führt der Steig nach links und wieder ein paar Meter hinab, ehe es steil zur Flachschneid (2050m) hinauf geht.
Hier lag damals noch recht viel Schnee und den damals schneegefüllten Graben durchstiegen wir heute ohne Probleme.
Danach geht es rechts empor in eine Rinne, wo man Ab und An die Hände (I) braucht. Danach kommt wieder Schrofengelände bis zu einem kleinen Sattel, von dem es steil über Felsen (I+) hoch zum Gipfel geht (kein Kreuz, nur ein Buch).
Die letzten Meter sind etwas ausgesetzt.
Der komplette Anstieg ist gut markiert und nicht zu verfehlen. Nach unserer Pause stiegen wir auf gleichem Wege wieder ab. Eine sehr schöne Tour durch typische Felslandschaft des Wilden Kaisers

Tourengänger: Tef

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