Chamerstock (2123m)


Publiziert von Alpin_Rise Pro , 20. Oktober 2009 um 14:31.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum: 5 Oktober 2009
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   Claridengruppe 
Aufstieg: 800 m
Abstieg: 100 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Urnerboden, reservationspflichtiger Bus!
Unterkunftmöglichkeiten:Im Urnerboden diverse

Zum Chamerstock würde kaum ein gestandener Alpinist ein Wort verlieren, zu dominant sind die grossen Nachbarn Tödi, Selbsanft, Gemsfairen und Clariden. Dennoch: die vorgeschobene Lage des Gipfels hoch über Lintthal machen den Chamerstock zu einem besonderen Wanderziel. Ist Freizeit  oder Fitness ein knappes Gut, lässt sich der Gratzug von der Bergstation der Fisetenbahn in nicht mal einer Stunde gemütlich erwandern. 

Klein aber oho! Eine kürzere, dafür umso aussichtsreichere Wanderung

Damit doch noch etwas Wanderluft geschnuppert werden kann, starten wir im schmucken Dörfli Urnerboden. An diversen (Urner!) Güggeln vorbei, über den Bach, zwei Abkürzungen, sonst monoton auf dem Fahrweg bis zur Alp Wängi. Es bleibt genügend Zeit, die gegenüberliegenden Wände der Jegerstöcke zu studieren, die Erinnerungen an den Herkules sind noch frisch...
Ab Wängi schlängelt sich dann doch noch ein einfacher Bergweg zwischen (reifen!) Heidelbeeren am Geisstritt vorbei zur Grathöhe hinauf. Es lohnt sich, den kurzen Abstieg zum niedrigeren, exponierten Gipfel P. 2123 anzutreten: Tiefblick nach Tierfehd, Ausblick zu den Glarner Dörfchen im Grosstal, Einblick in die wilde Welt des Limmern, Selbsanft und Tödi.
Der Abstieg ist erstmal ein Aufstieg zum auf der LK als "Turm" bezeichneten  P. 2162 (warum ein solcher Name, der "Gipfel" ist eine sanfte Alpweide?). Danach zügig dem aussichtsreichen Grat entlang. Wir wollen das 13.00 Bähnli am Fisetenpass erreichen; um 13.03 klingeln wir den Maschinist aus der Mittagspause (12 - 13 Uhr), zum Glück nehmen's hier alle etwas gemütlicher.

Auf dem Urnerboden kurze Stippvisite bei den Kletterblöcken unmittelbar nördlich vom Dörfli, leider sind die olfaktorischen Verhältnisse sprichwörtlich verschissen... wer generne Rindfleisch und Milchprodukte geniesst, muss auch mit gegüllten Alpmatten Freundschaft schliessen.
Die Blöcke bieten zwar nur kurze, für einen Zwischenstopp auf der Durchfahrt durchaus nette Routen vom 3. bis zum 8. Grad; 20m Seil und 5 Express genügen.
Auf der Rückfahrt kurzer Abstecher zum "Berglistüber", einem hübschen Wasserfall 5 Minuten vom Restaurant Bergli.

Tourengänger: Alpin_Rise

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