Pointe de la Sana 3436m


Publiziert von akka , 6. Oktober 2009 um 23:17.

Region: Welt » Frankreich » Maurienne » Massif de la Vanoise
Tour Datum:28 September 2009
Wandern Schwierigkeit: T4+ - Alpinwandern
Wegpunkte:
Aufstieg: 1100 m
Abstieg: 1100 m
Strecke:Refuge de la Femma 2352m - P. 2729m - Col des Barmes de l Ours 3077m - Pointe de la Sana 3436m - P.3411m - Rochers de la Sauva - Plan de l` Avalanche - Ref. de la Femma
Kartennummer:IGN 3633 ET

Ausgangspunkt für den beliebten hohen Wander- und Skigipfel Pointe de la Sana war das Refuge de la Femma, das wir am Vortag erreichten: http://www.hikr.org/tour/post17255.html

An jenen Montag waren wir, wie die ganze Woche, völlig alleine unterwegs. Ab Ende September ist der Nationalpark Vanoise praktisch ausgestorben. Nur noch ganz selten verirren sich Wanderer in die Region. Diese sind dann meist Fernwanderer (Hüttenhopper) ohne Gipfelambitionen.

Der Gipfel bietet ein geniales 360° Panorama. Von den Walliser Alpen über die Paradisogruppe bis zur Dauphine reicht der Blick. Wegen seiner zentralen Lage vielleicht der schönste Aussichtspunkt im Nationalpark Vanoise.
 
Wir stiegen zu zweit über den Normalweg von Osten auf. Alleine mache ich dann den Abstieg über die Südflanke, die mich schon beim ersten Anblick am Vortag fesselte.

Refuge de la Femma 2352m - Pointe de la Sana 3436m

Aufstieg über Normalweg. Les Couins und Col des Barmes de l`Ours. T3
Nach der Hütte zunächst weglos über schöne Wiesen nach Norden. Eine kleine Kuppe überhalb von 2700m umgeht man am günstigsten rechts. Ab 2800m wird es steinig. Teilweise hat es Pfadspuren und Steinmänner. Das Gelände ist relativ übersichtlich. Der in der Karte eingezeichnete Gletscher (Glacier de la Sana) ist Geschichte. Man trifft auf keinerlei technische Schwierigkeiten. Der Aufstieg ab dem Col des Barmes de l` Ours (3077m) verläuft über eine etwa 30°ige Schuttflanke, die am günstigen ganz rechts in Gratnähe zu besteigen ist.

Abstieg über Südflanke. Rochers de la Sana - Plan de Avalanche:  T5- / T4+
Wird wohl nie gemacht. Keinerlei Spuren oder gar Steinmänner sichtbar. Ganz schwach ausgeprägte Bänder sind sehr hilfreich. Das nimmt gefühlte Steilheit weg. Zuoberst >45°.  Hier ziemlich direkt in Falllinie. Dann ganz leicht nach rechts halten. 3300-3100m ca. 38-43°. Unterhalb 3100m auf einen auffälligen Felsen zusteuern, der rechts in ein kleines Couloir führt. Dies erscheint mir die Ideallinie. Bei 2900m hat man es dann geschafft(ca. 28-33°). Bei 2750m gelangt man auf sanfte Wiesen. 
 

Tourengänger: akka

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