Vier 3.000er zum Abschluss


Publiziert von el_gato , 8. Dezember 2009 um 17:21.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Glocknergruppe
Tour Datum:21 August 2009
Wandern Schwierigkeit: T4- - Alpinwandern
Klettersteig Schwierigkeit: ZS-
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 8:30


Tag 6 der Bergsteigerkurs-Woche in der Hochgebirgsschule am Mooserboden.

Um 06:00 Uhr war Tagwache, weil wir aufgrund unstabiler Wettervorhersagen um spätestens 07:00 zu unserer Tour aufbrechen wollten. Und wir hielten uns auch an unseren Zeitplan.

Zuerst überquerten wir die Staumauer und folgten links dem markierten Weg bei der Abzweigung zum Schwaigerhaus (da gings gerade aus nach oben). Dort ging es zuerst mal leicht bergauf-bergab ohne große Mühen bis wir direkt unter der Wand des Bauernbrachkogels ankamen. Von dort aus führte ein langer und mühsamer Steig (teilweise mit Stahlseilen zum Sichern) in unzähligen Serpentinen hinauf zum Kempsenkogel auf 3.090m. Hier tranken wir ein paar kräftige Schluck Tee, bevor wir über Geröll zum benachbarten Bauernbrachkogel aufstiegen. In 3.125m angelangt trugen wir uns standesgemäß gegen 10:30 Uhr  in das Gipfelbuch ein, gingen aber dann gleich wieder weiter über die Hirzbachscharte über den Klettersteig auf den Kleinen Tenn (3.158). Der Steig war nicht wirklich schwer, Trittsicherheit und Schindelfreiheit vorausgesetzt, hat aber die ganze Tour abwechslungsreich gemacht und auch ein bissl mit Adrenalin versüßt.

Nach einer kurzen Rast am Ausstieg entschieden wir uns, nicht den Hohen Tenn in Angriff zu nehmen, sondern die Schneespitze auf 3.318 anzuvisieren, weil das Wetter eine noch längere Tour nicht mehr zugelassen hätte. Der Weg zur Schneespitze war nicht so spannend, aber bei guter Sicht sicherlich ein wahres Erlebnis. Leider zogen bei uns die Wolken immer mehr auf, sodass wir uns nur ins Gipfelbuch (Gipfelsieg um ca. 12:00 Uhr) eintrugen und dann einen raschen Abstieg starteten.

Kurz vor den steilen Passagen beim Aufstieg zum Kempsenkogel kamen uns noch zwei Wanderer entgegen, die ihre Tour zu spät gestartet hatten. Gott sei Dank ließen sie sich nach mehreren Überredungsversuchen von ihrem Plan weiter Aufzusteigen abbringen. Zwar dauerte es noch etwas, bis der Regen einsetzte, aber die beiden wären wohl erst gerade am Gipfel oben angekommen, wie das Unwetter ins Tal zog und die Sicht gleich Null war.

Fazit:
Eine tolle Tour, etwas rasanter durch den Wetterumschwung. Dennoch, ein gelungener letzter Tag der Bergsteigerwoche am Mooserboden.

Tourengänger: el_gato

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