Schartihöreli 1693m


Publiziert von yellami , 26. September 2009 um 13:15.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:13 September 2009
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR 
Zeitbedarf: 3:30
Aufstieg: 1000 m
Abstieg: 1000 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Flüelen, Seedorf, Isenthal
Kartennummer:1171 Beckenried

Schon lange wollte ich einmal auf diesen zwischen Oberbauen und Gitschen gelegenen, unscheinbaren Berg wandern. Ich war gespannt auf die Aussicht über den Urnersee. Denn immer wieder habe ich von verschiedenen Seiten den Berg mit der Graskuppe angeschaut.

Endlich. Gestartet bin ich eingangs Isenthal (Birchi), der Weg ging steil durch den Wald hoch bis zur ersten Alp Chilenrüti. Der Weg führte weiter über die Alpen Mittst Scharti und Oberst Scharti bis zum Gipfelkreuz. Zum Teil liegt der Weg direkt neben der ca. 200m hohen imposanten Felswand. Das Gipfelkreuz und ich verschmolzen mit dem Nebel - leider.

Der Tiefblick konnte ich nur beim Abstieg geniessen, da ich beim Aufstieg vor allem von Nebelschwaden umgeben war. Der Tiefblick ist wirklich imposant von dem so unscheinbaren Berg. Nicht nur auf den Urnersee, sondern auch auf das Reussdelta und in Richtung Erstfeld und mit Blick auf die Berge auf der anderen Urnersee-Seite (Lidernen-Kette) sowie Bälmeten und co.

Gelohnt hat sich die Wanderung sehr. Die mystische Stimmung mit dem Nebel und die Stille sind mir unvergesslich. Und ebenso die Herde Gemsen, die ich beobachten konnte. Die Tiere in ihrem Lebensraum zu erleben ist ein Highlight für mich.


Tourengänger: yellami

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Kommentare (1)


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GeoFinder hat gesagt: Schöne Tour mit guter Aussicht
Gesendet am 14. November 2010 um 22:43
Vielen Dank, yellami, für Deinen Bericht, der mir als Anregung für unsere heutige Wanderung diente. Zusammen mit meiner Tochter (fast 8) habe ich heute Deine Tour aufs Schartihöreli wiederholt.

Die Aussicht auf See und Berge ist wirklich phänomenal, sobald man aus dem Wald herauskommt. Vom Gipfel gingen wir jedoch in südlicher Richtung weiter zum ganzjährig bewohnten Anwesen Gietisflue, von wo aus wir per Seilbahn ins Chlital hinunterschwebten. Per Autostopp kamen wir zurück zum Ausgangspunkt. Alles in allem eine schöne Rundtour!


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