Kungsleden 2009 - 1. Teil: Von Abisko bis Sälka


Publiziert von laponia41 Pro , 16. September 2009 um 13:56.

Region: Welt » Schweden
Tour Datum:31 August 2009
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: S 
Zeitbedarf: 9 Tage
Aufstieg: 2300 m
Abstieg: 2100 m
Strecke:130 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit Zug und Fähre über Basel - Kiel - Göteborg - Stockholm - Kiruna nach Abisko Turist
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Mit Zug, Bus und Fähre über Narvik - Fauske - Trondheim - Oslo - Göteborg - Kiel -Basel zurück in die Schweiz
Unterkunftmöglichkeiten:Auf der Wanderung: Hütten des STF (Svenska Turistföreningen)

2. Teil siehe hier!

Eigentlich wollten wir in Katterat starten und die ersten Tage durch das norwegische Narvik-Fjäll laufen. Da sehr unbeständiges Wetter zu erwarten war, entschieden wir in Abisko, bis Alesjaure dem Kungsleden zu folgen. Mit dem Wetter hatten wir dann einigermassen Glück. Zwar regnete es jeden Tag, weil wir jedoch immer früh aufbrachen, kamen wir meist trocken bei der nächsten Hütte an. Am Nachmittag begann es jeweils zu regnen. Gegen Abend rissen dann die Wolken auf, die Sonne zeigte sich kurz, ein stabiles Hoch wollte sich aber nicht aufbauen.

Kurzinfo zur Route

Etappe 1: Abisko Turiststation - Abiskojaure. 15 km, 4 - 5 Stunden. Der gut markierte Weg folgt dem Abiskojåkka bis hinauf zum Abiskojavri. Am südlichen Ende des ca. 4 km langen Sees liegen die Hütten von Abiskojaure. Shop mit Proviant.

Etappe 2: Abiskojaure - Alesjaure
. 22 km, 6 - 7 Stunden. Nach der Brücke über den Siellajåkka steigt der Weg kontinuierlich an bis auf das Plateau mit den Seen Miesakjavri, Ratojavri und Alisjavri. In ständigem Auf und Ab geht es am westlichen Ufer entlang bis zu den Alesjaure-Hütten. Grosser Shop mit Proviant, Sauna.

Etappe 3: Alesjaure - Vistas
. 18 km, 6 - 7 Stunden.Von den Hütten geht es steil hinunter zur grossen Hängebrücke über den Allseatnu. Wir verlassen nun den Kungsleden und gehen in nordöstlicher Richtung zum Samendorf Alisjavri. Ein schmaler Pfad führt hinauf zu den Seen Bajip und Vuolip. An einer verfallenen Kåta vorbei geht es steil hinab ins tief eingeschnittene Visttasvaggi. Einige Stunden folgen wir nun dem Vistasjåkka. Einige Kilometer vor den Vistashütten steigt der Weg hinauf in den Birkenwald, wo man sich durch Sumpf und Morast bis zum Tagesziel durchkämpft. Kleiner Shop mit bescheidener Auswahl.

Etappe 4: Vistas - Nallo
. 9 km, 3 - 4 Stunden. Der Weg führt ins wilde Reaiddavaggi mit dem markanten Gipfel des Nallu. Nach halber Strecke ist ein Bach zu queren. Im Herbst ist dies kein Problem, weil in höheren Lagen nur noch wenig Schnee liegt. Bei der Nallohütte muss dann an gut markierter Stelle durch den Hauptbach gewatet werden. In Nallo gibt es keinen Proviant.

Etappe 5: Nallo - Sälka
. 10 km, 3 - 4 Stunden. Von Nallo steigt man weiter das Stuor Reaiddavaggi hinauf. Kurz vor dem Reaiddajavri markiert eine Stange die Stelle, wo man den Bach überqueren kann. Wir taten dies nicht, weil ich wusste, dass das Westufer des Sees gut begehbar ist. Fürs Fotografieren war dies ideal, weil der markierte Weg im Schatten lag. Am Ende des flachen Hochtals beginnt dann  der kurze Abstieg zu den Sälkahütten. Grosser Shop mit Proviant, Sauna.

Ausrüstung
Alles, was man auf der Reise und auf der Wanderung braucht, muss mitgetragen werden. Wenn man unüberlegt packt, geht das ganz schön ins Gewicht. Ich wäge jedes noch so kleine Ding zu Hause auf der Küchenwaage. Mein Prinzip: ohne Lebensmittel maximal 10 kg. Das ergibt dann ein Total von 12 - 14 kg. Wichtig ist ein guter Regenschutz. Bei andauerndem Regen trage ich einen Poncho, der auch den Rucksack schützt. Sehr wichtig sind natürlich die Schuhe. Mit meinem gut geschnürten Scarpa wate ich wie ein Bär durch Bäche und Pfützen, ohne dass gross Wasser eindringt.



Tourengänger: laponia41

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