Kalt und neblig auf Madrisa


Publiziert von MunggaLoch , 14. September 2009 um 18:20.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Prättigau
Tour Datum:11 September 2009
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR 
Aufstieg: 1100 m
Abstieg: 1100 m
Strecke:Station Madrisa - Untersäss - Mässplatte - Geisshorn - Bockhorn - Saaser Calanda - Rätschenhorn - Rätschenjoch - Bergstation Madrisalift - Obersäss - Untersäss - Station Madrisa

Ich hatte mich auf eine schöne, grössere Runde im Madrisagebiet eingestellt. Leider kam es etwas anders. Und wer trägt Schuld? Nein, ich natürlich nicht ;-) Aber Petrus hat sich nicht an Buchelis Wetterprognose gehalten. Vormittags Hochnebel, Gegen Abend Quellwolken. Als ich im strömenden Regen stand fragte ich mich, wann ich den Übergang vom Hochnebel zu den Quellwoken verpasst hatte...

Tip für die Bergbahn. In Graubünden gilt vielerorts das Halbtax nicht für die Bergbahnen. Aber es lohnt sich, nach anderen Vergünstigungen zu fragen. Bei Madrisa (und auch sonst bei den Bergbahnen Davos Klosters) bekommt man mit der Coop Supercard 20%. Ist doch auch was!

Weiter kann ich auf Madrisa das relativ neu eröffnete Kinderland empfehlen. Nicht ganz günstig, aber anscheinend recht super. Hat mir mein Göttibueb erklärt ;-)

Die Wanderung ist schnell erzählt. Es ging dem Wanderweg nach bis zur Messplatte und danach rechts rauf, Richtung Saaser Calanda. Nichts schwieriges, alles Bergwanderweg. Ausser wenn man auf die Spitzchen vom Geisshorn und Bockhorn rauf will, muss man den Wanderweg verlassen. Und beim Bockhorn weiss man auch dann noch nicht, ob man jetzt wirklich auf dem höchsten ist.

Kurz vor dem Rätschenjoch kam dann der Nebel ganz dick. Und ich merkte, wie man sich verlaufen könnte. Nur ein "altes" Wanderwegzeichen und schon war ich falsch. Es setzte auch noch Regen ein und so stand ich beim Madrisa-Skilift etwas unter. Zum Glück hat so ein Häuschen vier Seiten und eine ist meistens vom Wind geschützt. Es war sau-kalt und nass und mit dem Wind noch kälter ;-)

Eigentlich wollte ich noch aufs Madrisahorn. Aber das hatte ich, wegen dem unsicheren Wetter, schon früh gestrichen. Aber auch Sant Jaggem und Bärnet standen auf dem Programm.
Doch nachdem ich weiter laufen wollte, begann es erneut zu regnen. Und auf den Sant Jaggem hätte es noch so Fels und Stein gehabt. Und da ich immer sage, die Sicherheit und Gesundheit geht vor, musste ich jetzt auch mal Konsequenzen ziehen ;-)
Dies hiess, runter ins Tal! Denn diese Tour konnte nur noch besser werden, wenn ich bald eine warme Ovo bekam!

Es war aber trotzdem schön, zum weiterempfehlen und ich werde wieder mal hier rauf kommen.

Tourengänger: MunggaLoch

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Geodaten
 1237.gpx Rundtour auf Madrisa

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