Piz Nair, 2966m und Piz Champatsch, 2920m
|
||||||||||||||||||||
Da ich im Winter immer im Skigebiet von Scuol meine Ferien verbringe, konnte ich die spannenden Berge gut beobachten und mit der Zeit verspürte ich eine grosse Lust auf einen solchen Gipfel zu steigen. Als es schliesslich Herbst wurde konnte ich mir die Zeit nehmen und ein passendes Ziel aussuchen. Meine Wahl viel auf den Piz Nair (2966m), weil der mich mit seinem farbigen Gestein schon immer beeindruckte und da bisher noch kein Hikr auf diesem Gipfel stand ;). Auf dem gleichen Weg lag auch noch der Piz Champatsch (2920m), weshalb ich den auch gleich noch mitnahm, ich war zwar letztes Jahr schon auf dem Champatsch aber da sah man durch den Nebel nichts und deshalb stieg ich nochmals hinauf.
Am frühen Morgen um halb Sieben startet ich ab dem Wegweiser in Scuol (1243m), der vis-à-vis des Hotel Traube steht. Es dämmerte als ich die ersten Schritte ging und die Strassenlaternen erloschen. Vorerst steigt man kurz über eine Fahrstrasse hinauf, bis ein Wanderweg in den Wald richtung Clozza abzweigt. Lange geht's geradeaus bis man aber schliesslich in steilen Spitzkehren weiter aufsteigen muss. Nach schliesslich einer Stunde komme ich bei Flöna (1720m) an. Flöna ist ein kleines sympatisches Bergrestaurant, dass auch im Winter teilweise geöffnet hat. Nach kurzer Pause bei Flöna steige ich weiter richtung Motta Naluns (2142m) auf. Der Weg wird zunehmend steiler und schmaler, aber nach schliesslich 45 Minuten komme ich an der Bergstation Motta Naluns an, wo mich der Nebel und die Baustelle für die neue Gondel empfängt. Weiter steige ich im harnäckigem Nebel vorerst auf einem Schotterweg hinauf, bis ich auf eine Weggabelung treffe die zur Fuorcla Champatsch (2730m) abzweigt. Das Terrain ändert sich als ich in diesen Weg einsteige, man wandert weiter auf Almwiesen und Kuhwegen hinauf zur Skistation Champatsch. An der Skistation Champatsch angekommen mache ich nochmals eine kleine Pause im Nebel. Weiter steigt man über das farbige Geröllfeld das den Piz Nair prägt zur Fuorcla Champatsch auf, kurz nachdem ich ab der Skistation losgegangen bin riss das Nebelfeld auf und die umliegende Bergwelt war wieder zu erkennen, was für ein Glück =)! Nach einer halben Stunde ab der Skistation komme ich auf der Fuorcla an, von wo aus ich den Grat auf den Piz Nair gut studieren konnte. Nach kurzem schauen stieg ich in den SO-Grat des Nairs ein, in die spektakulären farbigen Blockwerke. Der Grat sieht von der Fuorcla viel schwieriger aus als er in wirklichkeit ist. Der Fels sieht ziemlich brüchig und unsicher aus, was aber komplett das gegenteil darstellt, guter griffiger Fels! Auf dem ganzen Grat sind Wegspuren vorhanden, weshalb der Aufstieg nicht sehr schwierig ist (ca. Kletterschwierigkeit I)! Nach einer halben Stunde ab der Fuorcla komme ich auf dem Gipfel des Piz Nairs an und bin von der Aussicht überrascht! Der Piz Palü ist knapp sichtbar, der sich an den wärmenden Sonnenstrahlen sonnt. Wieter Aussicht auf Piz Linard, Buin, Fenga, Tasna & Co ist atemberaubend schön! Nach kurzer Rast steige ich wieder zur Fuorcla ab und weiter zum Fuss des Champatsch hoch. Den Piz Champatsch geht man von hinten an, wo auch Wegspuren vorhanden sind. Durch hohe Felsbarierren schlängelt sich ein Weg hindurch, bis man den Vorgipfel des Champatsch erreicht. Vom Vorgipfel muss man nur noch kurz absteigen und dann den letzten Aufschwung bewältigen bis man schliesslich auf dem Gipfel des Piz Champatsch steht. Die Aussicht war viel besser als ich letztes Jahr auf dem Champatsch war, den diesesmal machte es sich keine Wolkenbank auf dem Gipfel bequem =)! Schöne Aussicht auf die gegenüberliegende Seite wie Piz Ajüz, Triazza, Lischana & Co! Nach einer langen gemütlichen Mittagspause machte ich mich auf den Abstieg, aber ich stieg nicht auf dem Aufstiegsweg ab, ich nahm die kürzere Abstiegsvariante via SW-Flanke des Champatsch. Im feinem Geröll konnte ich schön hinunter rutschen, bis ich schliesslich wieder bei der Skistation Champatsch ankam. Von dort aus stieg ich alles gleich über den Wanderweg nach Scuol ab, wie ich aufgestiegen bin.
Sehr schöne Wanderung die aber recht viel Kondition benötigt, 1900 Höhenmeter! Übrigens: Dieses Jahr musste ich von Scuol aufsteigen, da die Gondel "renoviert" wird, die Wanderung ist wesentlich einfacher wen die Gondel läuft =)! Wer einsame Wanderungen mag, dem würde ich diese zwei Gipfel empfehlen, denn ich sah keinen Menschen an diesem Tag! Eine lohnendswerte Tour die auf wenig besuchte Gipfel führt!
(Tour im Alleingang)
Am frühen Morgen um halb Sieben startet ich ab dem Wegweiser in Scuol (1243m), der vis-à-vis des Hotel Traube steht. Es dämmerte als ich die ersten Schritte ging und die Strassenlaternen erloschen. Vorerst steigt man kurz über eine Fahrstrasse hinauf, bis ein Wanderweg in den Wald richtung Clozza abzweigt. Lange geht's geradeaus bis man aber schliesslich in steilen Spitzkehren weiter aufsteigen muss. Nach schliesslich einer Stunde komme ich bei Flöna (1720m) an. Flöna ist ein kleines sympatisches Bergrestaurant, dass auch im Winter teilweise geöffnet hat. Nach kurzer Pause bei Flöna steige ich weiter richtung Motta Naluns (2142m) auf. Der Weg wird zunehmend steiler und schmaler, aber nach schliesslich 45 Minuten komme ich an der Bergstation Motta Naluns an, wo mich der Nebel und die Baustelle für die neue Gondel empfängt. Weiter steige ich im harnäckigem Nebel vorerst auf einem Schotterweg hinauf, bis ich auf eine Weggabelung treffe die zur Fuorcla Champatsch (2730m) abzweigt. Das Terrain ändert sich als ich in diesen Weg einsteige, man wandert weiter auf Almwiesen und Kuhwegen hinauf zur Skistation Champatsch. An der Skistation Champatsch angekommen mache ich nochmals eine kleine Pause im Nebel. Weiter steigt man über das farbige Geröllfeld das den Piz Nair prägt zur Fuorcla Champatsch auf, kurz nachdem ich ab der Skistation losgegangen bin riss das Nebelfeld auf und die umliegende Bergwelt war wieder zu erkennen, was für ein Glück =)! Nach einer halben Stunde ab der Skistation komme ich auf der Fuorcla an, von wo aus ich den Grat auf den Piz Nair gut studieren konnte. Nach kurzem schauen stieg ich in den SO-Grat des Nairs ein, in die spektakulären farbigen Blockwerke. Der Grat sieht von der Fuorcla viel schwieriger aus als er in wirklichkeit ist. Der Fels sieht ziemlich brüchig und unsicher aus, was aber komplett das gegenteil darstellt, guter griffiger Fels! Auf dem ganzen Grat sind Wegspuren vorhanden, weshalb der Aufstieg nicht sehr schwierig ist (ca. Kletterschwierigkeit I)! Nach einer halben Stunde ab der Fuorcla komme ich auf dem Gipfel des Piz Nairs an und bin von der Aussicht überrascht! Der Piz Palü ist knapp sichtbar, der sich an den wärmenden Sonnenstrahlen sonnt. Wieter Aussicht auf Piz Linard, Buin, Fenga, Tasna & Co ist atemberaubend schön! Nach kurzer Rast steige ich wieder zur Fuorcla ab und weiter zum Fuss des Champatsch hoch. Den Piz Champatsch geht man von hinten an, wo auch Wegspuren vorhanden sind. Durch hohe Felsbarierren schlängelt sich ein Weg hindurch, bis man den Vorgipfel des Champatsch erreicht. Vom Vorgipfel muss man nur noch kurz absteigen und dann den letzten Aufschwung bewältigen bis man schliesslich auf dem Gipfel des Piz Champatsch steht. Die Aussicht war viel besser als ich letztes Jahr auf dem Champatsch war, den diesesmal machte es sich keine Wolkenbank auf dem Gipfel bequem =)! Schöne Aussicht auf die gegenüberliegende Seite wie Piz Ajüz, Triazza, Lischana & Co! Nach einer langen gemütlichen Mittagspause machte ich mich auf den Abstieg, aber ich stieg nicht auf dem Aufstiegsweg ab, ich nahm die kürzere Abstiegsvariante via SW-Flanke des Champatsch. Im feinem Geröll konnte ich schön hinunter rutschen, bis ich schliesslich wieder bei der Skistation Champatsch ankam. Von dort aus stieg ich alles gleich über den Wanderweg nach Scuol ab, wie ich aufgestiegen bin.
Sehr schöne Wanderung die aber recht viel Kondition benötigt, 1900 Höhenmeter! Übrigens: Dieses Jahr musste ich von Scuol aufsteigen, da die Gondel "renoviert" wird, die Wanderung ist wesentlich einfacher wen die Gondel läuft =)! Wer einsame Wanderungen mag, dem würde ich diese zwei Gipfel empfehlen, denn ich sah keinen Menschen an diesem Tag! Eine lohnendswerte Tour die auf wenig besuchte Gipfel führt!
(Tour im Alleingang)
Hike partners:
Staiibook

Comments