Pizzas d`Anarosa, 3000 m


Publiziert von roko Pro , 13. September 2009 um 20:34.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Safiental
Tour Datum:13 September 2009
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR 
Aufstieg: 1300 m
Abstieg: 1300 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Safien Wisshus - Parkplatz am Stausee
Unterkunftmöglichkeiten:Safien Turrahus
Kartennummer:Vals - 1234 & Andeer - 1235

Vom Parkplatz, am Stausee im hintersten Teil des Safientals, geht es auf dem Fahrweg in südlicher Richtung zur Biggenmad. Hier zweigt der Weg nach Osten zum Höllgraben ab. Ein steiler, doch gut begehbarer Weg führt zum kleinen See bei Punkt 2454. Weiter zur Alperschällilücke. Nun über Schuttfelder nach Norden hinauf, am markanten Felskopf (Punkt 2708) an der rechten Seite vorbei zum Fuss des Anarosa. Margit entschloss sich, von diesem Punkt an umzukehren. Schutt und Nebel behagten ihr nicht.
Unter den Felsen nach Norden queren und die richtige Einstiegsrinne finden. Durch den Nebel bedingt, stieg ich zur früh ein und musste weiter oben passen. Rückzug, nächste Rinne...auch nicht das richtige Couloir. Als sich der Nebel etwas verzog, sah ich ein weiteres Couloir...das Dritte, dieses passte dann endlich.
Es zieht sich schräg nach Nordosten hinauf, nicht schwierig, doch viel loses Gestein (wenn möglich nicht einsteigen wenn sich Leute im Auf- oder Abstieg befinden). Am Ende dieses Couloirs gelangt man zu einem markanten Abschluss mit einem Felsenfenster (Bild). Nun gibt es zwei Varianten des weiteren Aufstiegs, die beide nach rechts oben zum Plateau führen. Entweder  in einer steilen, engen Rinne mit viel Schutt bleiben oder  einem Band mit fast schwarzem Fels folgen. Dieses Band ist etwas schwerer, doch weit kompakter (war mir sympathischer - UIAA III).
Der Ausstieg aus den Couloirs erfolgt direkt bei einem kleinen Steinmann (im Nebel wichtig für den Abstieg), zum sanft geneigten Gipfelplateau. Weiter unschwierig zum Gipfel.
Ist man auf dem Gipfelplateau angelangt, erfreut man sich einer herrlichen Aussicht auf viele schöne 3000er und unzählige Felstürme in einer grossartigen, wilden, unberührten Landschaft.
Am Gipfel befestigte ich am Steinmann noch die tibetanischen Gebetsfahnen, die mir meine Tochter von ihrem Tibet-Trekking im Frühjahr mitgebracht hat. Möge dieses Land, diese Leute die Freiheit bekommen, die wir so sehr schätzen...als eines der höchsten Güter im Leben.

Tourengänger: roko

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