Sandhubel 2763,9 m - zwischen Arosa und Albula


Publiziert von Ivo66 Pro , 13. September 2009 um 18:55.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Albulatal
Tour Datum:12 September 2009
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 1350 m
Abstieg: 1350 m
Strecke:Wiesen - Wiesener Alp - Valbella Furgga - Ostgrat - Sandhubel - Rüggji - Wiesener Alp - Wiesen
Kartennummer:1:25000 - Filisur

Einsame Tour. Das zum Teil neblige Wetter tat der Schönheit dieser Gegend keinen Abbruch; im Gegenteil: Wir wähnten uns zeitweise inmitten eines vulkanischen Gebirges.

Start in Wiesen - ganz wenige Parkplätze im Ort (wir parkierten beim Schulhaus, vom Albulatal herkommend ausgangs des Orts nach der markanten Rechtskurve). Verschiedene markierte Bergwege bzw. Alpsträsschen führen auf die Wiesener Alp. Die Spuren des verheerenden Brandes vor einiger Zeit sind noch deutlich sichtbar. Viele der hübschen Maiensässhäuschen sind noch nicht wieder aufgebaut.

Von der Wiesener Alp ist die Route zur Valbella Furgga zwar ausgeschildert und - sehr spärlich - markiert und bei guter Sicht problemlos begehbar (T2). Beträgt die Sichtweite jedoch wetterbedingt weniger als 100 m rate ich von einer Begehung dieser Tour ab - man würde sich spätestens dort, wo sich die Wegspuren allmählich verlieren (ab ca. 2200 m) hoffungslos verlieren... Das gleiche gilt für die direkte Route via Rüggji. Man findet vielleicht alle 100 - 200 m eine weiss-rot-weisse Markierung.

Die Gratwanderung ab der Valbella Furgga ist einfach, ebenso der Abstieg durch das Tälchen zwischen Spitzig Gretli und Hüreli (was für Namensgebungen!), aber eben: nur bei guter Sicht. Als es uns am Gipfel einzunebeln begann, bekam ich schon ein etwas mulmiges Gefühl - plötzlich sind rundherum alles gleich aus und die Orientierung wird sehr schwierig. Glücklicherweise verzogen sich die Nebelschwaden auch immer wieder.

Dies herrliche Berggegend scheint nur selten begangen zu werden - also wieder einer der hunderten von Geheimtips im schönen Graubünden. Übrigens: Dass die Passüberschreitung von Wiesen nach Arosa wenig begangen wird, ist nachvollziehbar: Mit den Zug und Postauto bräuchte man von Arosa zurück nach Wiesen... etwa 2 1/2 Stunden...

Tourengänger: Ivo66, Lena

Galerie


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