Zuestoll 2235 m


Publiziert von alpstein Pro , 12. September 2009 um 16:50.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum:12 September 2009
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: Churfirsten   CH-SG 
Zeitbedarf: 3:45
Aufstieg: 845 m
Abstieg: 845 m
Strecke:Sellamatt - Zinggen - Lüchern - Rüggli - Zuestoll und retour
Kartennummer:SAC-Führer Säntis - Chur

Die Wetterprognosen versprachen für heute Hochnebel zwischen 1400 m und 1700 m. Zumindest ganz  falsch lagen sie damit nicht.  Um die Hochnebeldecke schneller zu überwinden, haben wir die Gondelbahn  von Alt. St. Johann (900 m) auf die Alp Sellamatt (1390 m) benutzt. Bei ca. 1300 m haben wir sie dann auch durchdrungen, mussten aber leider feststellen, dass bei ca. 1700 m die nächste hing. Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet.

 

Da kam uns in den Sinn, dass  es heute ideale Verhältnisse für uns wären den Schnüerliweg mal zu testen, weil der Faktor Ausgesetztheit im Nebel verschleiert wird. Aber diesen Gedanken verfolgten wir nicht ernsthaft weiter. Was wäre gewesen, wenn es auf einmal aufgerissen  und wir wacklige Knie am Abgrund bekommen hätten.

 

Über Zinggen und Lüchern folgten wir also erst mal dem Alpweg, dann einem Pfad bis wir bald einmal am Rüggli (1847 m) ankamen. Nach den streckentechnisch eher wenig interessanten Hochtouren im Urlaub war die leichte Kraxelei über diese Felszone hinweg richtig wohltuend. Über den Grasrücken ging es dann steil aufwärts. Dabei wurde es zunehmend heller und die Sonne versuchte den Nebel zu durchdringen. Manchmal gelang ihr das auch und neben dem Zuestoll  kamen der Brisi und Schibenstoll  immer mal wieder zum Vorschein.

Über das horizontale Grätchen (ca. P. 2100) am Vorgipfel  kamen wir hinüber zum letzten Grashang unter dem Gipfelkopf, den man unschwierig von der Ostseite her an einem Drahtseil ersteigen kann. Nach 2 Stunden standen wir am Gipfelkreuz des Zuestoll 2235 m.

 

Die Fernsicht war bescheiden. Der Alpstein zeigte sich nur hin und wieder kurz oberhalb ca. 2200 m. Auch die Glarner Berge waren nur mal kurz schemenhaft zu erkennen und auch der Walensee war mehr oder weniger nur  zu erahnen. Die Brotzeit ließen wir uns aber dennoch schmecken.

 

Abwärts ging es über die Aufstiegsroute. Auch in den unteren Regionen hatte sich an den Wetterbedingungen nicht viel zum Besseren verändert. Immerhin war es aber trocken und die Tour hat auch bei diesen mystischen Verhältnissen Spass gemacht. .


Tourengänger: alpstein, Esther58

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