Flying high... Gigerwaldsee-Runde


Publiziert von Runner Pro , 27. August 2009 um 22:55.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum:27 August 2009
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Zeitbedarf: 4:30
Aufstieg: 1400 m
Abstieg: 1400 m
Strecke:St.Martin-Heitelpass-Heubützlipass-Sardonahütte-Tüfiwald-St.Marting
Zufahrt zum Ausgangspunkt:mit PKW bis St.Martin (Gratis-PP). Die Strecke entlang dem Stausee wird im Pendelverkehr geführt. (Wartezeit je Richtung jeweils 40min. bis 18.00)
Unterkunftmöglichkeiten:Vättis div. Hotels, Rest. Gigerwald am Fusse des Staudammes mit Massenlager für 11.- und Zimmer für 25.-, Sardonahütte SAC auf Anfrage
Kartennummer:2509 (1:25000) Pizolgebiet

Die Runde beginnt bei der alten Valsersiedlung St.Martin im Calfeisentental, direkt am Gigerwaldstausee. Hier gibt’s gratis PP für die Karre. Es geht gleich zur Sache mit rund 1000HM auf den Heitelpass. Die Strecke führt auf einer breiten, zumeist gekiesten Alpstrasse bis zur Malanseralp und von dort über offenes Weidegelände und endlich auch auf Trails, welche diesen Namen verdient haben bis zur Passhöhe. Die letzten HM haben es allerdings in Sich – der Pass ist auf beiden Seiten recht steil, aber mit guten Trails versehen. Nach einer kurzen einsamen Rast, (ausser den Aelplern auf der Malanseralp habe ich bisher keinen Knochen getroffen) geht’s ein paar HM runter zum Wegweiser, und ohne grossen Verlust an Höhenmeter vorbei am Plattenspitz und Plattenseeli, welches durchaus auch zum Baden einlädt an den Fuss des Heubützlipasses. Auch hier gilt: die letzten Meter sind nicht die Freunde der Oberschenkel… Oben ist es genauso einsam wie auf dem Heitelpass. Der Blick geht vom Muetertalerfürggli (Weg zum Foopass) über den Spitzmeilen bis zum Heubützler – eine phantastische Aussicht! Nun müssen die erklommenen Höhenmeter wieder preis gegeben werden und flott wird in einem steten auf und ab und mit gelegentlichen Sprüngen über Bergbäche auf Trails, die diesen Namen auch verdienen, die Sardonahütte SAC erreicht. Bewartet wird sie heute zwar nicht (Juni bis Oktober an Wochenenden und während der Sommerferien auch unter der Woche), umso schneller gelange ich auf gutem Bergweg talwärts bis zur Sardonahütte (aber nicht jene vom SAC!) auf 1745m.ü.m. Hier wähle ich die Verzweigung via „Hintere Ebni“ und „Tüfiwald“ und umgehe somit nicht nur die wohl eher langweilige Alpstrasse, sondern mache erst noch ein paar zusätzliche Höhenmeter auf wiederum sehr schönen Trails über Alpweiden und durch Nadelwälder… Erfrischt wird in der noch jungen Tamina neben dem PP und da das Restaurant St.Martin leider schon geschlossen hat, fahre ich sofort weiter bis Vättis, wo ich mir im Hotel Tamina die obligaten Käsespätzli mit einem Glas Malanser reinpfeiffe – super Tag! Anmerkung für Trailrunner, welche das Ding in einem Zug durchziehen; von der angegebenen Zeit kann mind. 1 Stunde (Pausen und Umweg mit zus. Aufstieg) abgezogen werden, wenn das Wetter stimmt und die Orientierung keine Schwierigkeiten macht...

Tourengänger: Runner

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