Von Grindelwald zur Grimsel


Published by lorenzo , 28 August 2009, 10h46.

Region: World » Switzerland » Bern » Jungfraugebiet
Date of the hike:24 August 2009
Hiking grading: T4 - High-level Alpine hike
Mountaineering grading: D+
Climbing grading: IV (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: CH-BE 
Time: 2 days
Access to start point:cff logo Grindelwald; Pfingsteggbahn
Access to end point:cff logo Grimsel Hospiz
Accommodation:Schreckhornhütte SAC
Maps:LK 2520/265/255; U. Mosimann, Berner Alpen 5, SAC 1996

Für den schnellsten Weg nach Worb nehmen wir bekanntlich das "blaue Bähnli", und von Grindelwald zur Grimsel gelangen wir wohl am Schnellsten über die Grosse Scheidegg mit dem "gäube Wägeli" . Welches ist aber der schönste Weg von Grindelwald zur Grimsel? In Frage kämen etwa die langen Gletschertouren über den Lauteraarsattel, den Strahleggpass oder das Finsteraarjoch, bei denen aber der Klettergenuss eindeutig zu kurz kommt, und die zudem wegen der zunehmenden Ausaperung und dem Rückgang und der Zerschrundung der Gletscher v.a. im Hoch- und Spätsommer nicht mehr ganz unproblematisch oder sogar unpassierbar sein dürften. Also erübrigt fast nur der Umweg über das Schreckhorn und das Lauteraarhorn, der vermutlich noch schöner und sicherer und eine richtige Klettertour, dafür aber nicht ganz leicht ist.

Das Schreckhorn hatte ich vor 15 Jahren mit einem Kollegen erst im zweiten Anlauf geschafft,  ebenso das Lauteraarhorn vor 6 Jahren alleine, wobei mich ein Führer auf den rechten Weg neben einem Wasserfall zurückpfeiffen musste, weil ich infolge Ausaperung des S-Wand-Couloirs im Hitzesommer 2003 bei stockdunkler Nacht den Einstieg verpasst hatte. Blieb als Terra incognita der Abstieg über den SE-Grat zum Schrecksattel und der legendäre, von den beiden Pionierinnen der Engelhörner Helene Kuntze und Gertrude Bell mit ihren Führern bereits am 24.7.1902 in je entgegensetzter Richtung erstbegangene Lauteraargrat, laut Hüttenwart Hans Balmer "en uversichtigi Chlätterii". Konnte ich diese Traumtour wirklich verwirklichen, oder würde ich schon auf dem Weg dorthin den Gaagg in den Hosen haben?


23.8. 2009: Auf dem zwischen Bäregg und Bänisegg neu angelegten Hüttenweg (T4, 3-4h) traf ich unterhalb des Roten Gufers gegen Mittag zwei junge Walliser, die sich bereits auf dem Abstieg vom Schreckhorn befanden und über perfekte Verhältnisse (gute Spur auf dem Gletscher, trockene Felsen) berichteten. Entsprechend fanden sich in der Schreckhornhütte (2529m) neben zahlreichen weiteren RückkehrerInnen auch viele neue AspirantInnen aus mehreren Kantonen und Nationen ein, obwohl Sonntag und damit das Wochenende schon fast vorüber war. Die Bewirtung durch das Hüttenwartsehepaar war wie immer vorzüglich und liess nichts zu wünschen übrig.

24.8.2009: Tagwacht um 2 Uhr und Abmarsch um 2 Uhr 30. Lustlos stapfte ich, so schnell ich konnte, den leidigen Weg zum Gaagg hoch und fluchte dabei vor mich hin, weil ich mir schon mehrmals geschworen hatte, hier nie mehr einen Fuss hinzusetzen. Auf  Felsen unterhalb des Firnbands liessen sich dessen erste zwei Drittel bequem umgehen. Hier überholte mich eine Führerseilschaft, die ebenfalls die Ueberschreitung im Sinn hatte. Die beiden schlugen ein zügiges Tempo an, so dass ich kaum mithalten mochte. Auf einer ausgetretenen Spur war der Schreckfirn bald erreicht und gequert. Nach dem gut gestuften Bergschrund ging es über ein Felsband und einige Firnreste nach links zur Rampe (wo wir die Steigeisen für den Rest der Tour verstauen konnten), und weiter mit Stirnlampe und rasenden ca. 140bpm über diese (I-II, BH) und den SW-Grat (Stellen III, BH) auf das Schreckhorn (4078m), wo ich um 6 Uhr 45 bei Sonnenaufgang wie aus einer Trance erwachte (ZS+, 4-7h).

Die beiden liessen auch hier nichts anbrennen: nach einer kurzen Pause ging es um 7 Uhr weiter. Die Felsen im Gipfelbereich waren noch mit rutschigem "Biecht" beschlagen, der aber an der Sonne rasch wegschmolz. Auf dem Fels- und Firngrat einfach zum E Vorgipfel und gutgriffig den SE-Grat hinunter (II). Vor den markanten Gratzacken im unteren Gratdrittel kurze Umgehung mit Abstieg in die SW-Flanke und Wiederaufstieg auf den Grat. Die Zacken wurden NE-seitig auf brüchigen Bändern des Elliottswengli abwärts querend umgangen (heikel, Sichern oder Abseilen an Stangen möglich), bevor wieder auf den Grat auf- und auf diesem abgestiegen werden konnte. Nach einer kurzen Abseilstelle war der flache Firngrat des Schrecksattels (3914m) bald erreicht (ZS+, 1-2h).

Endlich begann das lang ersehnte Abenteuer "Lauteraargrat"! Dessen sägezahnartige Zacken und Türme aus Erstfeldergneis sind auf der NW-Seite steil und griffig, auf der SE-Seite weniger steil und plattig. Nicht müde, perfekt eingespielt, mit sauberer Seilhandhabung und knappen Kommandos drückten die beiden nochmals aufs Gas und gaben punkto Schnelligkeit klar den Tarif durch, so dass ich immer mehr oder weniger zurückblieb: auf trockenen Felsen (I-II) zum ersten Aufschwung, einer senkrechten, aber gutgriffigen Rissverschneidung (ca. 5m, III, 1 H) und ohne grössere Schwierigkeiten zur markanten Graterhebung 4015, wo die berühmte Ostwandrippe einmündet. Weiter über den Grat und absteigend zur Schlüsselstelle, einem ca. 5m hohen Turm, der abdrängend an schrägen Griffen links erklettert wird (IV, 2 H): hier musste ich mich zum ersten und einzigen Mal im Aufstieg sichern, dank einem zusätzlichem Friend und einem Keil war die Stelle aber gut und sicher zu bewältigen. Einmal in die NE-Flanke ausweichend ging es weiter über den Grat (II) zu zwei weiteren markanten Türmen (III), einem kurzen Firngrat und einem letzten Aufschwung, der direkt oder (leichter) links erklettert werden kann (III), bevor ich um 10 Uhr 30 nach den beiden Andern den Gipfel des Lauteraarhorns (4042m) erreichte (S+, 3-5h).

Abstieg vor 11 Uhr über den SE-Grat (II) bis zur Einmündung des Schraubengangs, wo sich unsere Wege trennten: herzlichen Dank für den mitreissenden und unvergesslichen Groovejet! Ich stieg rechts vom S-Wand-Couloir und weiter unten rechts vom Bach auf brüchigen Felsen und Schutt (Wegspuren, Stellen I-II) hinunter auf den Strahlegggletscher, und auf Firnresten bis zur Höhe des Aarbiwaks (2733m), das vom Gletscher aus nicht mehr sichtbar ist, ca. 14 Uhr 15 (ZS-, 3-4h). Hier wartete noch ein lange, aber eindrückliche Gletscherwanderung: auf dem aperen Finsteraargletscher (blau-weisse Stangen) zum Abschwung, dort auf die N Mittelmoräne des Unteraargletschers, auf dieser und dem Gletschervorfeld (Steinmänner, blau-weisse Stangen) zum Grimselsee (1909m) und diesem entlang zum Grimsel Hospiz (1980.2m), ca. 20 Uhr (L, 5-6h).

Nachdem das letzte Postauto um 17 Uhr 41 schon lange abgefahren war, nahm mich freundlicherweise ein Wanderer in seinem Auto mit: nach Guttannen fielen erste Regentropfen auf die Windschutzscheibe, und ab Innertkirchen und in Meiringen gingen heftige Platzregen aus einem lokalen Gewitter nieder. Wir waren beide froh, dass uns das Unwetter erst "am Schärme" erreichte,  und verabschiedeten uns: herzlichen Dank! Müde und zufrieden über die gelungene Tour wartete ich auf den letzten Zug Richtung Interlaken.

Verwendetes Material: Helm, 50m Zwillingsseil (1 Strang; für Seilschaften besser ca. 40m Einfachseil), einige Schlingen, 4 Express, 3 mittlere und grosse Friends und  Kk-Sortiment zusätzlich zu üblicher Hochtourenausrüstung.

Hike partners: lorenzo

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Comments (34)


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Aendu says: Gratuliere!
Sent 28 August 2009, 11h06
Krasse Solo-Tour! Brauchst Du jetzt neue Schuhsohlen? Ich kenne den Abstieg vom Aarbiwak bis zur Grimselstrasse - lang - länger...

Gruss

Aendu

lorenzo says: RE:Gratuliere!
Sent 28 August 2009, 17h26
...am Längsten! Nein, ganz durch sind sie noch nicht, für ein paar Touren reichen sie sicher noch.

Gruss

lorenzo

Zaza says: Konditionswunder
Sent 28 August 2009, 11h07
Unglaublich...du bist ein Tier ;-)

Wer weiss, vielleicht wäre die legendäre Abschlusstour der Grindelwalder Führeraspiranten vom Mättenberg über Schreckhorn, Lauteraarhorn und dessen Rothörner noch schöner, um zur Grimsel zu gelangen...vielleicht nächstes Jahr?

lorenzo says: RE:Konditionswunder
Sent 28 August 2009, 17h51
Wohl kaum, da hätte ich zu grossen Respekt.

lorenzo says: RE:Konditionswunder
Sent 29 August 2009, 15h05
Dazu noch ein kleiner Nachtrag, Zitat H. Grossen: "Es ist aber auch möglich, den ganzen Schreckhornkamm in einem sehr strengen, mehrtägigen Unternehmen mit etwa drei Biwaks zu überschreiten...Wenige werden den Elan und die Ausdauer aufbringen, auch diesen letzten Abschnitt vom Lauteraarhorn bis zu den Lauteraar-Rothörnern weiterzuverfolgen." Dein Vorschlag scheint offensichtlich nur für richtige Konditionswunder geeignet zu sein...

Zaza says: RE:Konditionswunder
Sent 29 August 2009, 20h03
Nun, ich habe den Eindruck, dass du von Jahr zu Jahr grantigere Aktionen machst und den Begriff dessen, was landläufig als "Tagestour möglich" angesehen wird, weiter ausdehnst. Wer weiss also, was in ein paar Jahren sein wird...

Gruess, zaza

lorenzo says: RE:Konditionswunder
Sent 31 August 2009, 22h27
Das sind natürlich Welten zwischen derartigen Tagestouren und solch ernsthaften Unternehmungen, da habe ich mir nie Illusionen gemacht. Das Ziel muss eher sein, mit der Zeit zurückzustecken und mit dem zufrieden zu sein, was möglich ist, statt immer noch mehr zu wollen, was vermutlich schwieriger, aber umso wichtiger ist.

Grüsse

lorenzo

mde says: Herzliche Gratulation!
Sent 28 August 2009, 11h17
Da kann man nur den Hut ziehen...

Die Seilschaft ist demnach über den Schraubengang abgestiegen. Man hört/liest ja Sachen wie ausgeapert, steinschlägig, heikel, ... Scheinbar aber doch machbar, selbst so spät in der Saison? Kannst Du irgendwelche zusätzlichen Angaben dazu machen (wie sieht/sah es aus?)

lorenzo says: RE:Herzliche Gratulation!
Sent 28 August 2009, 18h04
Soweit ich informiert bin, steigen die meisten über den Schraubengang bzw. "über das Band" ab, wobei es zwei Möglichkeiten gibt (siehe Link). Wichtig ist, dass im SW-Grat der erste Steilaufschwung links neben dem Wandausbruch trocken und nicht vereist oder verschneit ist (am Vortag am Besten mit Feldstecher auschecken). Ich vermute, dass die Steinschlaggefahr in der S-Flanke während der Schneeschmelze am Grössten ist und wieder abnimmt, sobald sie trocken ist, jedenfalls waren an diesem Tag kaum Steinschlaggeräusche zu hören.

Sputnik Pro says: Traumhaft !
Sent 28 August 2009, 12h17
Ich komme aus dem staunen nicht mehr heraus, die genialste Solotour welche ich jemals gesehen habe! Respekt und Gratulation!

Gruss, Andi

Sputnik Pro says: Noch eine Frage?
Sent 28 August 2009, 15h12
Du hattest Schlingen und Keile zur Sicherung. Wie konntest Du dieses Material nach einer Zwischensicherung wieder mitnehmen, oder war es eine teure Tour mit einigen zurückgelassenem Material?

lorenzo says: RE:Noch eine Frage?
Sent 28 August 2009, 18h15
Ich habe abgeseilt, das Seil gelöst, das Material eingesammelt und bin toprope wieder hinauf geklettert. Das funktioniert natürlich nur, wenn man nicht an zu vielen Stellen sichern muss, weil man sonst zu viel Zeit verliert.

kopfsalat Pro says: RE:Auch noch eine Frage?
Sent 30 March 2010, 12h36
ich nehme an du fixierst das seil unten irgendwo und steigst mit dem losen seilende auf. dann musst du einerseits das seil ausgeben können, andererseits muss das seil im falle eines sturzes aber irgendwie blockieren, sonst machst du einen abflug. oder sehe ich das falsch? wie bindest du dich ins seil ein? nimmst du dazu ein abseilgerät (achter)? geht sowas im aufstieg? und viel wichtiger, hält es einen (unkontrollierten) sturz überhaupt aus?

lorenzo says: RE:Auch noch eine Frage?
Sent 30 March 2010, 17h10
hallo kopfsalat

Ja, ich fixiere das Seil an einem Block oder Stand, binde mich mit einem Prusik an das Seil und schiebe diesen während dem Klettern immer nach, wobei ich Zwischensicherungen lege, in die ich das Seil unterhalb des Prusik einhänge. Oben angekommen, mache ich Stand, seile ab und sammle die Zwischensicherungen ein und klettere Toprope wieder hoch.

Bei gutem Prusik-/Seilverhältnis (z.B. 6/10mm) und satter Führung blockiert der Prusik in der Regel und ein Sturz wird durch die Seilelastizität aufgefangen. Schwachstellen sind eher die selbstgebauten Stände und Zwischensicherungen. 1-2m Stürze in BH od. Friend konnte ich so schon gut auffangen.

Ich würde diese Methode - wenn überhaupt, da whrs. nicht UIAA-konform - aber nur bei ausreichender Klettererfahrung und nach gründlicher Erprobung im Klettergarten anwenden. Im Zweifelsfall - z.B. brüchige Felsen, zu grosse Schwierigkeiten - würde ich sowieso umkehren bzw. verzichten.

Gruss

lorenzo

kopfsalat Pro says: besten dank
Sent 30 March 2010, 19h21
das scheint mir die wohl beste methode zu sein. auch wenn sie, wie du sagst, klettererfahrung voraussetzt und zuerst "auf dem trockenen" geübt werden sollte.

somit wohl eher nichts für mich.

lorenzo says: RE:Traumhaft !
Sent 28 August 2009, 18h08
So solo war es ja auch wieder nicht, es waren ja vor und auch hinter mir andere Leute unterwegs. Andernfalls wäre man dort ziemlich allein auf weiter Flur...

Bombo Pro says:
Sent 28 August 2009, 12h41
Ich verneige mich vor dieser unglaublichen Leistung - mir fehlen schlichtweg die positiven Worte dafür - nennen wir es einfach den absoluten Alpin-Superlativ! Respek Lorzeno, hammermässig.

Gruess, Dominik

lorenzo says: RE:
Sent 28 August 2009, 18h34
Danke, aber die Verneigung gebührt wohl eher der Seilschaft, die vorausgegangen ist.

Grüsse

lorenzo

Maesi says: Unglaublich
Sent 28 August 2009, 12h57
Hoi lorenzo
Ich traute meinen Augen nicht, als ich deinen Bericht gelesen habe. Einfach unglaublich, deine Superleistung! Gratuliere!

Gruäss
Mäsi

lorenzo says: RE:Unglaublich
Sent 28 August 2009, 18h47
Ohne die Fotos wäre ich mir inzwischen auch nicht mehr ganz so sicher, ob ich alles nur geträumt habe. Aber villeicht stimmt es ja trotzdem?

Grüsse

lorenzo

Alpin_Rise Pro says: Olala... fantastique!
Sent 28 August 2009, 22h54
Ganz grosses Kino verbirgt sich hinter der unscheinbaren Überschrift... Respekt und einen Gruss an die müden Beine, die hast du dir verdient!
Die Tour ist schon lange ein Traum von mir, nun da ich den Normalweg aufs Schreckhorn kenne, gehts dort auch flotter drauflos. Nur gönnte ich mir sicher noch die Nacht danach in einer Hütte!
G, Rise

lorenzo says: RE:Olala... fantastique!
Sent 29 August 2009, 15h28
Die müden Beine haben sich zum Glück inzwischen wieder erholt, wenn es auch ein klein bisschen länger dauerte als sonst...Es ist sicher von Vorteil, wenn man die Normalroute kennt und nicht schon dort Zeit verliert: ihr wart ja fix oben, und dann steht nichts mehr im Weg.

Ich habe mir auch überlegt, im Aarbiwak zu übernachten, mochte aber nicht noch Kocher (oder gibt es dort inzwischen einen?) und zusätzliches Essen mitschleppen. Ein Alternative wäre die Lauteraarhütte, wegen der Absenkung des Unteraargletschers wird der Aufstieg dorthin aber jedes Jahr um einige Meter länger.

Viel Vergnügen!

lorenzo

Henrik Pro says: Genau, das ist mehr als Kino!
Sent 28 September 2009, 23h10
Soeben deinen Bericht von den Walenseegiganten gelesen, sehe ich, dass du in Grimselnähe auch Felspirouetten geschlagen hast!

Als Flachländer begreife ich nicht, wie man alleine das Alles vollbringt!

Toll.

Ciao

Henrik

lorenzo says: RE:Genau, das ist mehr als Kino!
Sent 28 September 2009, 23h24
Täusch Dich nicht, Flachländer können noch viel mehr...

Saletti

lorenzo

Montanara says: Einfach genial
Sent 3 May 2010, 22h35
Gratulation zu dieser genialen Tour. Ganz große Leistung, Respekt! Super Bericht, man denkt man ist live dabei.

Gruß
Sandra

lorenzo says: RE:Einfach genial
Sent 4 May 2010, 22h27
Vielen Dank Sandra, das wäre villeicht auch etwas für Dich?

Schöne Grüsse

lorenzo

Montanara says: RE:Einfach genial
Sent 5 May 2010, 15h49
Ja, das ist schon auch so eine Tarumtour von mir. Aber ich denke bei mir wird das ziemlich sicher keine Solotour werden ;-)

Grüße
Sandra

lorenzo says: RE:Einfach genial
Sent 5 May 2010, 21h31
Spielt keine Rolle, eine Seilschaft bietet - wie beschrieben - meistens wohl mehr Vor- als Nachteile.

Viel Glück!

lorenzo

alpstein Pro says: Da komme ich als
Sent 5 May 2010, 19h58
Durchschnittswanderer aus dem Staunen nicht heraus.

Klasse Leistung und eindrückliche Beschreibung und Fotos.

Grüsse
Hanspeter

lorenzo says: RE:Da komme ich als
Sent 5 May 2010, 22h11
Besten Dank! Ich habe selber über die Route und den Zeitpunkt ihrer Erstbegehung unter den damaligen Voraussetzungen gestaunt.

Grüsse

lorenzo

Achimos says: Rückweg?
Sent 21 August 2010, 11h05
Hi,
Respekt.

Habe vor nächste Woche vom Grimselpass zum Lauteraarhorn zu laufen und dann über das Strahleggjoch oder Finsteraarjoch nach Grindelwald abzusteigen (Kurzfassung-wird keine Tagestour).
Fragt sich nur wie ich zurück komme. Ich weiß bei dir wars umgekehrt und irgendwie fährt scheinbar ein Bus. Hast einen Tip?

Grüße

lorenzo says: RE:Rückweg?
Sent 23 August 2010, 09h19
Haloo Achimos

auf die Grimsel und zurück fahren Postautos von Meiringen/BE oder Gletsch/VS (ca. zu "Bürozeiten", ev. eingeschränkter Fahrplan auf Berner Seite wegen Erdrutschen zwischen Boden und Guttannen). Uebernachten würde ich in der Lauteraarhütte oder noch besser im Aarbiwak (Kocher mitnehmen). Vom Finsteraarjoch rate ich ab (v.a. wenn Du alleine gehst), der Gletscher ist wohl zu stark verschrundet. Auch der Uebergang vom Strahlegggletscher in die Felsen unter dem Strahleggpass (Stangen) kann ev. problematisch sein (sonst zurück zur Grimsel). Von dort Abstieg über den Gaagg zur Schreckhornhütte und auf dem Hüttenweg zur Pfingstegg, wo eine Seilbahn nach Grindelwald hinunterfährt. Dort Zug nach Interlaken.

Schöne Tour!

lorenzo

Christian1 says: Du heitärä Fahnä!
Sent 23 January 2011, 18h37
Was für eine Solo Tour! Ganz herzliche Gratulation! Habe diese Überschreitung auch auf meiner "Long List", aber ganz bestimmt zu zweit...

lorenzo says: RE:Du heitärä Fahnä!
Sent 24 January 2011, 14h31
Vielen Dank! Ja, die liebe "Long List", bei mir steht auch noch viel darauf...


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