Le Buet (3099 m): Balcon vis-à-vis du Mont Blanc


Publiziert von johnny68 Pro , 21. August 2009 um 20:48.

Region: Welt » Frankreich » Haute-Savoie
Tour Datum:19 August 2009
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: F 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1750 m
Abstieg: 1750 m
Strecke:Station "Le Buet" der Bahn Martigny-Chamonix - Refuge de la Pierre à Bérard - Le Buet und zurück
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit der Bahn von Martigny oder mit dem PW über den Col de la Forclaz
Unterkunftmöglichkeiten:in Vallorcine, Argentière oder Chamonix sowie im Refuge de la Pierre à Bérard (40 Plätze)

Der auf der nördlichen Seite des Chamonix-Tales gelegene "Buet" ist ein superber Aussichtsberg gegenüber dem Massif du Mont Blanc. Zudem liegt die rund 150 m tiefere Kette der Aiguilles Rouges quer vor dem Buet, was der Aussicht auf den Mont Blanc eine zusätzliche attraktive Perspektive verleiht. 
 
Es erstaunt deshalb nicht, dass an diesem strahlenden Hochsommertag, wo in Frankreich noch Schulferien waren, sehr viele Berggänger in Richtung dieses Gipfels, der relativ leicht erreichbar ist, unterwegs waren. 

Die Höhe des "Buet" ist auf den verschiedenen Kartenwerken und vor Ort unterschiedlich angegeben. Ich habe Koten von 3109 m (auf dem Gipfel vor Ort), 3099 m (Swisstopo Karte Nr. 5003 oder Viamichelin) sowie 3096 m (IGN) gefunden.

Der Buet ist von 2 Seiten erreichbar: von Südosten vom Chamonix-Tal bzw. Vallorcine her sowie von Nordwesten von Salvagny bei Samoëns. Man kann den Buet somit auch überschreiten.

Ich startete die Tour bei der Bahnstation "Le Buet" in der Nähe von Vallorcine auf 1340 m. Zuerst geht es auf einem schattigen Weg durch den unteren, waldigen Teil des Bérard-Tales. Auf rund 1800 m kommt man aus dem Wald und sieht in der Ferne das Refuge de la Pierre à Bérard (1924 m) vor sich. Neben sich hat man immer den romantischen Bach "Eau de Bérard". Bei der Hütte geht es rechts steil den Hang hinauf. Die 500 Höhenmeter bis kurz vor dem "Col de Salenton" (2526 m) sind die strengsten. Der Weg ist sehr schlecht und gleicht für 400 Höhenmeter einem rüden Bachbett. Die obersten 100 Höhenmeter bis zum Col bestehen aus einer Blocksteinwüste und kleinen Felsabsätzen. 

Wenn man kurz vor dem Col, den man links liegen lässt, abbiegt, wird der Weg auf einmal äusserst angenehm. Er besteht von hier bis auf den Gipfel aus feinem Schutt. Auf ungefähr 3020 m erreicht man bei einer Sendeanlage die Gipfelebene, von wo es noch 10 Minuten leicht nach Nordosten aufwärts geht, am Abri Pictet (3040 m) vorbei bis auf den Gipfel.  

Tourengänger: johnny68

Galerie


Slideshow In einem neuen Fenster öffnen · Im gleichen Fenster öffnen


Kommentar hinzufügen»