Melchsee - Erzegg - Balmeregghorn - Planplatten – Hasliberg


Publiziert von teisenkopf , 21. August 2009 um 21:05.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Oberhasli
Tour Datum:31 Juli 2009
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Westliche Melchtaler Alpen   CH-BE   CH-OW   Östliche Melchtaler Alpen 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 450 m
Abstieg: 1250 m
Strecke:Melchsee - Tannensee - Erzegg - Balmeregghorn - Planplatten - Schlafbielen - Winterlücken - Reuti
Kartennummer:255 T Sustenpass

Wanderferien – Tag 6  – Halbzeit nach Interlaken
vom Melchsee über das Erzegg und Balmeregghorn nach Reuti.

An dem nun folgenden Tag hatten sich die Nebelwolken wieder verabschiedet, und
wir verliessen unsere angenehme Unterkunft am Melchsee. Wir hätten nun zwei
direkte Möglichkeiten gehabt wieder auf die Höhe zum Balmeregghorn zu gelangen,
ich dachte aber über das Erzegg wäre es am hübschesten, und so war es auch, wir
nahmen den Wanderweg zurück über den Distelboden bis fast an das Ende des
Tannensees, von dort zeigte uns der Wegzeiger den Aufstieg hinauf zum Erzegg.

Ein schöner Gratweg mit grösseren und kleineren Anstiegen führte uns weiter
auf das Balmeregghorn. Wobei mir es mir hier eher nach einem Sattel aussah.
Sehr interessant scheint mir der dort abgehende blauweisse Bergpfad zum Rothorn
und weiter zum Glogghüs zu sein, ich versuchte meine Frau von dieser Wegvariante
zu überzeugen, aber mit dem Mehrtagesrucksack wollte sie davon lieber Abstand
nehmen. Aber man kann ja nochmals mit unserem Tagestourer wiederkommen,
abgeneigt scheint sie nicht zu sein.
Nur bin ich mir nicht sicher ob wir dort nicht das Klettersteigset mitnehmen sollten?

Auch der Höhenweg vom Balmeregghorn zu den Planplatten ist schön zum Laufen,
nur meide ich normalerweise Wegpunkte, die ich erst vor ein paar Tagen besucht
habe. Deswegen verweilten wir dort auch nicht lange und machten uns bald auf
den steilen Abstieg hinab zur Alp Schlafenbielen (Schlafbühlen (je nach Schreibweise)
wo sich Hanne nicht an den Wollgraswiesen satt sehen konnte. Hier muss es wohl
sehr saure und moorige Wiesen geben, das sich diese Grasart so wohlfühlt. Kurz nach
der Flora hatten wir auch ein seltene Begegnung mit der Fauna. Eine Viper,  was nun
für eine Untergattung (Otter oder Ähnliches) kann ich nicht genau klassifizieren. Nur
wollte ich eigentlich dort austreten, und so stand ich direkt über diesem schönen
Exemplar.

Beim weiteren Abstieg bogen wir kurz vor dem Moosbielen nach rechts ab und nahmen
beim Chräjeren den alten Bergbauernpfad durch romantische alte Nadelwälder bis
nach unten zur Winterlücke. Von hier war es nicht mehr sehr weit bis hinüber auf
den Hasliberg bzw. nach Reuti. Nur noch eine knappe Stunde und wir waren
wieder in der uns bekannten und empfehlenswerten Unterkunft Alpenblick. Einen
Dank an unseren Gastgeber das wir so lange bei ihm parkieren durften. Morgen
würde es nach kleinen Umpackarbeiten wieder weiter gehen über Gr. Scheidegg
Richtung Schynige Platte, siehe nächste Berichte.



Tourengänger: teisenkopf

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