Klein- und Gross-Titlis 3238 m


Publiziert von teisenkopf , 20. August 2009 um 11:55.

Region: Welt » Schweiz » Obwalden
Tour Datum:29 Juli 2009
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Titlis und Wendenstockgruppe   CH-BE   CH-OW 
Zeitbedarf: 3:30
Aufstieg: 200 m
Abstieg: 200 m
Strecke:Engelberg – Klein Titlis – Gross Titlis
Kartennummer:245T Stans bzw. 255T Sustenpass

Wanderferien – Tag 4 Ankunft Engelberg und Titlis
(der Weg zum Hauptgipfel fällt wohl eher in den Bereich Alpinwandern T4)


Nachdem ich abends meine Autoschlüssel in die Hände unseres netten Pensionwirtes
gelegt hatte, fuhren wir morgens mit der MHB (MeiringenHasliberg Bergbahn) hinunter
ins Tal nach Meiringen, um von dort mit der Bahn (einmal umsteigen in Hergiswil) nach
Engelberg zu gelangen. Dort am späten Vormittag angekommen wimmelte es schon
vor anderen Besuchern an der Talstation zur Sessel- und Bergbahn über Gerschnialp
Trübsee, Stand zum Kleintitlis. Dort wolle ich einer Inspiration von

Hikr  dabuesse nachgehen. Merci auch für die Tourenidee!

Denn schon lange reizt mich dieses Schmuckstück der Urner Alpen, und wenn es schon
diesmal nicht von ganz unten klappt dann machen wir der Uhrzeit angemessen eben das
letzte Stück. Mich überkommt bei Bergfahrten insgeheim immer ein blödes Gefühl,
aufwärts wandern, auf die Höhe kommen ist mein Ziel, ich fahre lieber abwärts (soll auch
gesünder sein). Denn eigentlich, wenn ich mir verschiedene Tourenberichte anschaue,
sollte dieser Berg auch vom Tal kein grösseres Problem darstellen. Sei es drum, die
rotierende Bahn ab Stand war sogar relativ witzig.

Oben auf dem Klein-Titlis ausgespuckt, steht man in einer internationalen Menschenmenge,
und kämpft sich erstmal durch die Stockwerke nach oben, bis man dann auf dem
Gletscherspazierweg zum Stotzig Egg an die Verzweigung zum Hauptgipfel gelangt.
Hier warnen dann auch schon Hinweisschilder auf die Gefahren im alpinen Raum hin,
und halten so zumindest viele der Tagesausflügler zurück. Aber was einem da beim
Aufstieg oder Abstieg so teilweise begegnet, ist schon haarsträubend bis gefährlich -
(nur mit Boxershorts, FlipFlops usw. bekleidet), man beobachtet halt. Immerhin spielt
sich das ganze am Gletscher ab und an der Gratkante, sollte man eine gewisse Tritt-
sicherheit und Schwindelfreiheit aufweisen. Sehr schöner Weg, nur leider fand ich viel
zu kurz. Hier oben verweilten wir gerne, toller Fernblick , ich konnte schon einen Teil
unserer morgigen Route über die vier Seen Richtung Frutt und weiter in Augenschein
nehmen, aber irgendwann heisst es zurück zum Trubel.

Die Abfahrt liessen wir am Trübsee ausklingen um uns von dort nach einer Erfrischungs-
pause auf den Weg talwärts zu machen. So hatten wir wenigstens noch ca. 1bis 2 Stunden
zusätzliche Wanderzeit. Lustig wurde es noch bei unserer Quartierssuche in Engelberg:
Eigentlich hatte ich im St. Jakob-Heim zwei Lager reserviert, diese waren wohl aber schon
belegt, wie auch immer, der Besitzer teilte mir am Mobile mit, ich solle mir einfach ein
Schlüssel zu einem Doppelzimmer vom Brett nehmen und dort würde ich schon ein
leeres Zimmer finden. Fanden wir, achso, und das Frühstück war sehr gut.






Tourengänger: teisenkopf

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