Grosser Spannort


Publiziert von darkthrone , 17. August 2009 um 20:04.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:16 August 2009
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Hochtouren Schwierigkeit: WS+
Klettern Schwierigkeit: III (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR   CH-OW 
Strecke:Engelberg-Stäfeli Alp, Spannort Hütte, Schlossberglücke, Spannortjoch, Grosser Spannort
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Talstation Fürenalp
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Talstation Fürenalp
Unterkunftmöglichkeiten:Spannort Hütte
Kartennummer:Blatt 1191 Engelberg, Blatt 1211 Meiental

Samstag um 13.00 Uhr traf ich mich mit meinen Tourengspänli Elisabeth und Tinu auf dem Parkplatz vor der Fürenalp-Bahn um den Hüttenaufstieg in die Spannort-Hütte unter die Füsse zu nehmen.
Zuerst alles dem Surenental folgend bis Stäfeli-Alp Pkt 1393, wo nun der Hüttenweg nach rechts abzweigt. Ab hier geht es auf einem guten Bergwanderweg aber stets steil den Geissrüggen hinauf bis zur Hütte. Mit schwerem Tourenrucksack und in praller Sonne hielt sich die Freude am Aufstieg arg in Grenzen.
Endlich bei der schönen, kleinen und urchigen Hütte Pkt. 1956 angekommen genossen wir ein feines „Spannort-Plättli“ und Sauren Most als kleiner Imbiss vor dem Nachtessen.
Tagwacht 04.30, Abmarsch um 05.00 auf markierten weiss/blau/weiss über eine steile Schuttmoräne hinauf zur Schlossberglücke wo man auf den Glatt Firn Pkt. 2627 trifft. Mit Gletscherausrüstung ging es nun weiter um und über Spaltenzonen zum Spannortjoch wo sich der Einstieg befindet.
Da vor uns schon einige Seilschaften warteten und andere sich schon kletternd im Einstieg befanden, gab es eine kleine Pause bis wir uns an den Aufstieg wagen konnten. Die Pause wurde jedoch von einem grossen Steinbrocken gestört, der sich weit oben gelöst hatte und nun das Einstiegscouloir hinunterschoss. Da wir den Steinschlag noch rechtzeitig bemerkten, konnten wir uns in der Seitenflanke springend in Sicherheit bringen. Zum Glück traf der Brocken auch niemand von den anderen Seilschaften, nicht auszudecken was für Folgen so ein Treffer gehabt hätte.
Als unsere Seilschaft an der Reihe war begab sich Tinu in den Vorstieg und kletterte (III) zum ersten Stand, wo er uns nachsicherte. Vom ersten Stand musste nach rechts ein abschüssiges, schmales Band zur zweiten Kletterstelle gequert werden. Das Band war mit Schutt überseht und da es keine BH hatte, entschlossen wir uns meinen Neuerworbenen Link Cam 2 als kleine Zwischensicherung einzusetzen, musste dieser doch endlich mal eingeweiht werden. Die zweite Kletterstelle beinahe Senkrecht(2b) auf guten Tritten und Griffen überwunden verläuft der Weiterweg nun den Pfadspuren folgend über Geröll und kleinere Felsbrocken zur zweiten Felsstufe zu einem Turm (2a) mit anschliessendem Kamin welcher mit Genuss überklettert werden musste. Weiter, wieder gehend, im steilen schuttigen Gelände zur 3. Felsstufe einer Rissverschneidung (3a). Da auch hier keine BH vorhanden waren, benutzen wir nochmals unserer Link Cam2 und den Camelot No. 2 für Zwischensicherungen. Hat man die 3. Felsstufe erklettert,  steht man kurz vor dem Gipfel welcher man gehend wieder im steilen schuttigen Gelände erreicht.
Auf den Gipfel dann noch kurz vor der Gipfelrast den neu versteckten Geocache geloggt.
Der Abstieg erfolgt über den gleichen Weg inkl. Abseilen. Bei der 3., 2., 1, Felsstufen sind Abseilstellen eingerichtet.
Langer Rückweg zur Hütte und Abstieg nach Engelberg.
Tipp: Helm sehr empfehlenswert auf dieser Tour, da der Berg ständig bröselt.


Tour mit Elisabeth und Tinu

Tourengänger: darkthrone, Isschrube

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Geodaten
 1084.gpx Spannort

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