Vom Flueseeli zum Ammertenhorn (2666 m)


Publiziert von BaumannEdu , 16. August 2009 um 23:02.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Simmental
Tour Datum:12 August 2009
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 8:30
Aufstieg: 1600 m
Abstieg: 1600 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Lenk
Kartennummer:1267

Die 'Flue" von Lenk erlaubt eine einmalig unbehinderte Sicht nach unten auf das obere Simmental. Entssprechend sind die Wanderungen hinauf zum Flueseeli und zum Flueseehöri beliebt.
Die Simmenfälle hatten an diesem Tag besonders viel Wasser und boten ein riesiges Spektakel.
Wer etwas länger unterwegs bleiben will, wählt die logische Fortsetzung vom Fluhseeli zum Ammertenhorn (2666m).
Es hat keine Wegspuren und man muss die richtige Passage durch ein Felsband im Abschluss des Fluhseelitales finden (Klettern II etwa 20m).
Der Aufstieg zum Aemmertenhorn erfolgt vor der imposanten Kulisse des Wildstrubelnordcouloirs.
Für den Abstieg ging es weglos 400m runter bis an den Weg knapp unter dem Ammertenpass. Hier haben wir zwei Leute begegnet, die den traditionellen Karimor-Orientierungslauf vorbereiteten. Es ist ganz erstaunlich, welche Distanzen in einem Gebirgs-OL zwischen den Posten zurückgelegt werden.
Vom Ammertenpass kann man dem gut ausgebauten Weg hinunter nach Lenk folgen.
Wir waren inklusive Pausen 8 ½ Stunden unterwegs.
 Beschreibung im Alpenführer "Berner Alpen 1", unterer Teil der Route Nr 254

Tourengänger: BaumannEdu

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Kommentare (4)


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Aendu hat gesagt: Wunderbare Tour!
Gesendet am 17. August 2009 um 12:08
Sälü Edu

Gratuliere! Wunderbare Tour! Ich finde diese Region einfach grandios. Und der Fluesee ist sowieso ein "Schmankerl".

Gruss und weitere schöne Touren

Ändu

BaumannEdu hat gesagt: RE:Wunderbare Tour!
Gesendet am 17. August 2009 um 12:58
Danke für die Blumen!

Mathias hat gesagt: Umgehung der Kletterstelle
Gesendet am 17. August 2009 um 13:16
Die erwähnte IIer Kletterstelle lässt sich folgendermassen vermeiden: Vom Flueseeli folgt man noch kurz dem Wanderweg Richtung Tierbergsattel, zweigt dann auf die Wegspur Richtung Wildstrubel ab, die man aber schon bald nach links verlässt, indem man einen von unten gut sichtbaren Steinmann bei Pkt. 2443 anvisiert (schwache Spur; Stand Sommer 2005). Von da gelangt man weg- und problemlos zum Ammertenhorn.

Ich habe damals ebenfalls die einsame Runde Richtung Ammertenpass und wieder hinunter nach zu den Simmenfällen gemacht und fand es sehr lohnend, wenn man nicht allzu anfällig auf längeres Wandern im Geröll ist.

Gruss Mathias

JeanNicolas hat gesagt: BEgehung der Kletterstelle
Gesendet am 30. März 2015 um 13:21
Lässt sich bei der Kletterstelle auch Abseilen / Absteigen, d.h. umgekehrte Richtung auch möglich?


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