Flash Dance - unterwegs mit Eugen
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"First, when there's nothing but a slow glowing dream ... " sang Irene Cara heute morgen im Radio, als ich nach Visp fuhr. "What a feeling! ... Take your passion, and make it happen ... Pictures come alive, you can dance right through your life"
Flash Dance - wie wenn das Radio im Voraus wüsste, was der heutige Tag für mich wird! Flash -
eugen und ich sind zügig die neunhundertsechszehn Höhenmeter von der Station Hohsaas zum Gipfel des Weissmies hochmarschiert ... siehe seinen Bericht hier. Dance - das ist das Wort das unseren Aufstieg zwischen der wunderbaren Welt der Geltscherspalten und Eisabbrüche beschreibt.
Ich bin nach einer erholsamen Nacht in Saas Grund in das erste Bähnchen eingestiegen, und wenn ich sage, das erste, dann war es auch ganz ganz das erste - der Vorteil, wenn man auf keine Gruppe Rücksicht nehmen muss und so die Warteschlange überspringt um sich noch schnell auf den leeren 6.Platz im Ersten zu zwängen ... So steige ich mit ihnen aus - eine Familie, Vater, Mutter, Grossvater und ein Bub und ein Mädchen. Und siehe da,
eugen (der nämlich schon gestern Nacht von Brig aus gestartet ist und bei der Bergstation auf mich wartete) und der Vater kennen sich. Es wird herzlich begrüsst, aber dann geht's schnurstracks dem immer noch fiten
eugen hinterher (wie macht er das???). Wir sind die erste Seilschaft im Aufstieg (von jenen, die mit dem Bähnchen anreisen). Zügig und sicher führt mich
eugen in null komma plötzlich auf den Gipfel. Immer vorbei an den nun schon wieder absteigenden Seilschaften welche in den Hütten übernachtet haben - ich zähle 38 Seilschaften ... ca. 120 Personen!
Dass wir zügig unterwegs sind und die zweite Seilschaft mindestens eine halbe Stunde hinter uns ist, bringt uns einen Riesenvorteil - und ein wunderschönes Geschenk: wir dürfen den momentan windstillen Gipfel fast eine halbe Stunde für uns selbst geniessen!
Wir sind mutterseelenalleine auf einem der meistbestiegenen und überlaufenen Gipfel ... ein Traum! Und erst die Aussicht ! Bis weit hinaus ins Italienische, den Lago Maggiore, di Como, Domodossola, und weit weg Berge die wohl im Kanton Uri oder noch weiter sein müssen ...
eugen zählt über 30 Viertausender, die gerade mal so um uns liegen ...
Wolkenloser Traum an dem ich mich fast nicht sattsehe. Ich juble vor Freude - dass mir so ein Geschenk gemacht wird! Mein erster Viertausender, und ich darf ihn mit meinem Bergkamaraden geniessen, alleine, weit ab von Allen und Allem ...
Als die zweite (von insgesamt 18 aufsteigenden) Seilschaften ins Bilckfeld rückt, verziehen wir uns und steigen ab ... genauso rassig wie's hochging. So sind wir am Mittag schon wieder unten bei der Hohsaasrestaurantterrasse - wo wir eine guttuende Erfrischung geniessen ... Um 13:35 fährt die Post, es läuft Alles wie am Schnürchen, und schon bald verabschieden wir uns am Bahnhof Visp -
eugen fährt einer wohlverdienten Ruhepause entgegen, und ich kann mich mit viel viel Sonne und Jubel im Herzen wieder in meine Prüfungsvorbereitungen vertiefen ...
Danke tausend Mal
eugen für Dein Vertrauen, mich auf unserer ersten gemeinsamen Tour auf das Weissmies zu führen!
Es war dies unser erste Streich - und der nächste ... wer weiss? :)
Hier noch von mir (Eugen) ein paar Zeilen.
Es war wirklich wieder ein Tag wie aus dem Bilderbuch. Du schreibst so herzhaft und gefühlsvoll - und doch ist ein Bericht "nur" ein Abklatsch von dem, was man in den Bergen wirklich erlebt und spürt. Dies sei jenen mitgeteilt, die immer daheim bleiben (müssen, wollen). Und uns zieht es darum halt immer wieder hoch hinaus.
Schon als ich Dich mit der Bahn hochfahren sah, und vorher aus deinen Berichten, wusste ich, dass Du jeden 4000er und mehr im Handumdrehen schaffen würdest. Denn dazu braucht es neben Freude und Fröhlichkeit nur wenig mehr. Meine Prognosen dann bestätigend liefst Du hoch wie eine Steinbockgeiss und runter wie eine Gämse. Es war eine Freude zu sehen, wie Du Dich an den Bergen freust. Das schnelle Hinauf- und Hinuntergehen hat einen grossen Nachteil: alles ist so schnell vorbei.
Aber vielleicht sieht man sich ja wieder,
irgendwo auf einem Gipfel zwischen Brig und Baltschieder.
Flash Dance - wie wenn das Radio im Voraus wüsste, was der heutige Tag für mich wird! Flash -
Ich bin nach einer erholsamen Nacht in Saas Grund in das erste Bähnchen eingestiegen, und wenn ich sage, das erste, dann war es auch ganz ganz das erste - der Vorteil, wenn man auf keine Gruppe Rücksicht nehmen muss und so die Warteschlange überspringt um sich noch schnell auf den leeren 6.Platz im Ersten zu zwängen ... So steige ich mit ihnen aus - eine Familie, Vater, Mutter, Grossvater und ein Bub und ein Mädchen. Und siehe da,
Dass wir zügig unterwegs sind und die zweite Seilschaft mindestens eine halbe Stunde hinter uns ist, bringt uns einen Riesenvorteil - und ein wunderschönes Geschenk: wir dürfen den momentan windstillen Gipfel fast eine halbe Stunde für uns selbst geniessen!
Wir sind mutterseelenalleine auf einem der meistbestiegenen und überlaufenen Gipfel ... ein Traum! Und erst die Aussicht ! Bis weit hinaus ins Italienische, den Lago Maggiore, di Como, Domodossola, und weit weg Berge die wohl im Kanton Uri oder noch weiter sein müssen ...
Wolkenloser Traum an dem ich mich fast nicht sattsehe. Ich juble vor Freude - dass mir so ein Geschenk gemacht wird! Mein erster Viertausender, und ich darf ihn mit meinem Bergkamaraden geniessen, alleine, weit ab von Allen und Allem ...
Als die zweite (von insgesamt 18 aufsteigenden) Seilschaften ins Bilckfeld rückt, verziehen wir uns und steigen ab ... genauso rassig wie's hochging. So sind wir am Mittag schon wieder unten bei der Hohsaasrestaurantterrasse - wo wir eine guttuende Erfrischung geniessen ... Um 13:35 fährt die Post, es läuft Alles wie am Schnürchen, und schon bald verabschieden wir uns am Bahnhof Visp -
Danke tausend Mal
Es war dies unser erste Streich - und der nächste ... wer weiss? :)
Hier noch von mir (Eugen) ein paar Zeilen.
Es war wirklich wieder ein Tag wie aus dem Bilderbuch. Du schreibst so herzhaft und gefühlsvoll - und doch ist ein Bericht "nur" ein Abklatsch von dem, was man in den Bergen wirklich erlebt und spürt. Dies sei jenen mitgeteilt, die immer daheim bleiben (müssen, wollen). Und uns zieht es darum halt immer wieder hoch hinaus.
Schon als ich Dich mit der Bahn hochfahren sah, und vorher aus deinen Berichten, wusste ich, dass Du jeden 4000er und mehr im Handumdrehen schaffen würdest. Denn dazu braucht es neben Freude und Fröhlichkeit nur wenig mehr. Meine Prognosen dann bestätigend liefst Du hoch wie eine Steinbockgeiss und runter wie eine Gämse. Es war eine Freude zu sehen, wie Du Dich an den Bergen freust. Das schnelle Hinauf- und Hinuntergehen hat einen grossen Nachteil: alles ist so schnell vorbei.
Aber vielleicht sieht man sich ja wieder,
irgendwo auf einem Gipfel zwischen Brig und Baltschieder.



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