Alphubel 4206m (via "Eisnase")


Publiziert von Bombo , 2. August 2009 um 14:07.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum:28 Juli 2009
Hochtouren Schwierigkeit: WS
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Aufstieg: 865 m
Abstieg: 1450 m
Strecke:Saas Fee - Mittel Allalin - Feejoch - Feechopf - Alphubeljoch - "Eisnase" - Alphubel - Längflue - Saas Fee (per Gondel- bzw. Seilbahn)
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Saas Fee - Mittel Allalin (via "Metro Alpin" Bahn, erste Fahrt um 07.15 Uhr, meistens wird bereits um 07.00 Uhr gefahren)
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Saas Fee - Längfluh (via Gondelbahn nach Spielboden und Seilbahn nach Längfluh)
Unterkunftmöglichkeiten:diverse Hotels in Saas Fee, Gasthaus Längflue, Britanniahütte SAC, Täschhütte SAC, Mischabelbiwak SAC
Kartennummer:LK 1:25'000, Bl 1328 "Randa"

Walliser Woche - 4 x 4000 - Alphubel 4206m via "Eisnase"


Der gestrige Ruhetag nach den Besteigungen auf das Nadelhorn 4327m und Allalinhorn 4027m tat gut. Frisch gestärkt wollen wir heute nun den Alphubel 4206m über die "Eisnase" besteigen.

Mit dem Metro Alpin düsen wir von Saas Fee 1800m hoch zur Station Mittel Allalin 3457m (erste Bahn um 07.15 Uhr, meistens wird bereits ab 07.00 Uhr gefahren). Auf gleichem Weg wie die Allalinhorn-Aspiranten steigen wir unschwierig zum Feejoch 3826m hoch. Von nun an sind wir mit wenigen Ausnahmen alleine am Berg - die meisten tatzeln sich hoch zum prominenten und leichten Aussichts-4000er Allalinhorn.

Die folgende Kletterei im II. Schwierigkeitsgrad ist wie schon beim Hohlaubgrat auf das Allalinhorn Genuss pur. Unschwierig und immer wieder mit genügend Sicherungsmöglichkeiten erreichen wir das flache Plateau des Feechopfs 3888m. Wenig absteigend geht's zum Alphubeljoch 3772m, wo aus dem Nichts plötzlich Spuren von Bergsteigern auftauchen. Jetzt wissen wir auch, woher die vor einigen Minuten uns entgegenkommenden 2 Alpinisten kommen - das Alphubeljoch ist ein bewilligter Heli-Landeplatz, welcher entsprechend auch benutzt wird.

Der nun folgende Aufstieg über den SE-Grat ("Eisnase") mag für Einsteiger aufgrund des eisigen Untergrundes und des Tiefblickes eher schwierig vorkommen, ist aber technisch unschwierig (Ausnahme: der Grat apert noch mehr aus und Blankeis tritt hervor). Im Zweifelsfall können problemlos Eisschrauben gesetzt werden, was ein Bergführer vor uns für seine Kundschaft auch getan hat. Wir verzichteten jedoch auf diese Unterstützung.

Unmittelbar nach diesem Aufstieg steht man auf dem flachen Gipfelplateau des Alphubel 4206m. Wie schon die Tage zuvor geniessen wir bei Traumwetter die Aussicht. Sehr impossant ist hier der Einblick auf die Aufstiegsroute zum Täschhorn 4491m sowie wie immer bei wolkenlosen Bedingungen die Sicht zum Matterhorn 4478m.

Via Normalroute steigen wir über einige kleinere Spalten des Feegletschers hinunter zur Station Längflue 2869m, wo man auch übernachten könnte. Mit der Seilbahn geht's nach Spielboden 2448m und via Gondelbahn nach Saas Fee 1800m.



Tourengänger: Bombo, Bubu

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