Aroser Rothorn (2980 m), Ueberschreitung


Publiziert von Shepherd , 15. Juli 2009 um 14:50.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Schanfigg
Tour Datum:14 Juli 2009
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR 
Zeitbedarf: 8:30
Aufstieg: 1527 m
Abstieg: 1527 m
Strecke:21 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Arosa (Kulm)
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Arosa
Unterkunftmöglichkeiten:Arosa... jede Menge in allen Preislagen

Diese Bergtour in einem Wort: Monkeyrandy!

Im etwas weiteren Umfeld dieses schönen Berggipfels gibt es zwar zwei Berg-bahnen, die von Frauenverstehern* gerne benützt werden, um etwas sensible Kräfte zu sparen. Der echte Kenner der Materie überquert jedoch das Aroser Rothorn vollumfänglich zu Fuss und geniesst damit eine höchst abwechslungs-reiche Routenführung, die auch immer wieder neue Einblicke in unterschiedliche faszinierende Berglandschaften ermöglicht.



Route:

Arosa Kulm 1832 m, Schwellisee, Aelplisee, Erzhornsattel, Punkte 2866, 2848, Aroser Rothorn 2980 m, Punkte 2789, 2807, 2483, 2411, Ramozhütte, Welschtobel, Bäraried, Müliboden, Arosa Kulm

...mit 21 km und an die neun Stunden reiner Marschzeit eher etwas lang - aber es lohnt sich!


Wegführung:

Von Arosa bis Erzhornsattel sind die Wege weiss-rot, später weiss-blau markiert. Anschliessend sind bis zum Gipfel meist unübersehbare Wegspuren, garniert mit dem einen oder anderen Steinmannli, zu verzeichnen. Bei Punkt 2848 gab es früher eine Seilsicherung. Heute muss man hier etwas mit Bedacht in den Felsen herumturnen (und allfällig mitgeführte Hunde unterstützen, dass sie eine Felsstufe hinauf kommen; in meinem Fall eine Mischung von Räuberleiter und Hintern - nicht meiner! - hochheben).

Beim Abstieg vom Aroser Rothorn folgt man dem Grat zum Pizza Naira. Hier sind noch in regelmässigen Abständen alte weiss-rote Markieren zu verzeichnen. Beim Traversieren abwärts geneigter Felsplatten braucht es eine gewisse Trittsicherheit (bei Nässe von dieser Route absehen, bzw. diese Stelle tiefer unten östlich umgehen).

Eigentlich wollte ich den Pizza Naira auch noch besteigen. Um eine sich am Fuss aufhaltende Herde Steinböcke nicht zu stören, verzichtete ich jedoch auf dieses Vorhaben.**


Aktuell:

Beim Aufstieg zum Erzhornsattel sind noch einige Schneefelder eher etwas steiler Natur zu queren. Unangenehm sind auch diverse vereiste Stellen (trotz sommerlicher Temperaturen), die meist ausgerechnet dort auftreten, wo man sie am wenigsten brauchen kann...


* Ich behaupte: Frauen kann man gar nicht verstehen. Die geistig sehr einfach gestrickten, die eigentlich jedermann verstehen sollte, versteht man nicht, weil sie - trotz Mehrfachbelegung einzelner Primarschulklassen - schlicht und ergreifend die deutsche Sprache nicht beherrschen (deutsche Sprak, schwere Sprak) . Und alle andern, die gottseidank in der Ueberzahl sind, versteht man nicht, weil sie derart zauberhaft, geheimnisvoll, magisch, anmutig, betörend, entzückend sind. Die Moral der Geschichte: Auch die Frauenversteher sollten besser zu Fuss gehen, statt Bähnli zu benutzen! :-)

** Erstunken und erlogen: Ich war einfach viel zu faul, um nochmals aufzusteigen!



100 weitere Bergtouren mit über 4'000 Fotos siehe auch
www.flickr.com/photos/von-marazzi

Thread über meine Berghunde unter
www.flickr.com/photos/von-marazzi/3086484807/in/set-72157610685320928/


Tourengänger: Shepherd

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