Heimgarten über Osterfeuerkopf


Publiziert von felixbavaria Pro , 13. Juli 2009 um 22:56.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Bayrische Voralpen
Tour Datum: 9 November 2008
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 5:45
Aufstieg: 1350 m
Abstieg: 1350 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem Auto nach Eschenlohe, dann über Walchenseestraße bis zum letzten Parkplatz (große Wiese). Oder mit Zug + Fußmarsch ca. 30 min.
Kartennummer:Kompass 6

Eine sehr einsame Genusstour in den Bayerischen Voralpen ist die Überschreitung des Kamms vom Osterfeuerkopf zum Ölrain. Es bietet sich an, bei der Tour noch den Heimgarten mitzunehmen und an der Hütte ein Weißbier zu trinken.

Vom Bahnhof in Eschenlohe geht man über die Loisachbrücke und links in die Walchenseestraße. Immer der asphaltierten Straße entlang bis zu einem Parkplatz, wo die Straße für den Verkehr gesperrt wird. Hier ist eine Sitzbank, hinter der ein Karrenweg steil bergan führt. An einer Abzweigung hält man sich rechts. Auf einfachem Wald- und Bergweg zum Osterfeuerkopf mit Gipfelkreuz. Bis hierher eine recht beliebte Spritztour.

Nun folgt man Wegspuren nach N. Nach einem kurzen Gegenanstieg hält man sich immer am Kamm, es gibt nurmehr einen schmalen Pfad. Er führt durch sehr schönen Bergwald. Vor dem Ölrain 1542m wird der Wald dichter und die Spuren verlieren sich. Immer dem Kamm folgend wieder abwärts, bald sieht man wieder einen Pfad. Rechts kommt eine Abzweigung zum Hirschberg. Der Pfad knickt nach links ab und führt auf eine Wiese, die man weglos überschreitet, bis man zu einer Forststraße kommt.

Nun entweder links halten (Richtung Wankalm) oder ganz kurz nach rechts auf der Straße, bis links ein Ziehweg abbiegt (Schild Heimgarten). In beiden Fällen auf gutem Pfad ohne Orientierungsprobleme zum Heimgarten-Westgrat und zum Gipfel.

Für den Abstieg gibt es unzählige Möglichkeiten. Autofahrer steigen am besten zum Ohlstädter Sattel ab (Schild Walchensee), dort rechts halten und auf gutem Bergsteig zu einer Forststraße, der man ziemlich lange bis zum Ausgangspunkt folgt (etwas schönere und kürzere Variante über Schloss Wengwies möglich). Bahnfahrer können natürlich auch einen der Abstiege nach Ohlstadt wählen.

Die Wanderung ist einfach, aber im Mittelstück weglos in steilen Wald- und Grashängen, daher T3. Dieser Teil des Weges ist auf keiner mir bekannten Karte verzeichnet.

Tourengänger: felixbavaria


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