Piz di Renten


Publiziert von Zaza , 13. Juli 2009 um 17:07. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Misox
Tour Datum:12 Juli 2009
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Gruppo Arbeola-Molera   CH-GR 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 1300 m
Abstieg: 1300 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo selma
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo santa maria calanca
Unterkunftmöglichkeiten:Rifugio Alp de Fora. Das hübsche Restaurant in Sta Maria hat einige Zimmer.
Kartennummer:1294

Der Piz di Renten ist der südlichste Gipfel der langen Kette, welche das Misox vom Calancatal trennt. Obwohl er von der lieblichen Ebene des Pian di Renten, über welche der Sentiero Alpino Calanca verläuft, nicht weit entfernt ist, wird der Hauptgipfel nur selten besucht. Die Ersteigung ist nicht ganz simpel, besonders wenn man keine Routenbeschreibung dabei hat.
 
Wir starten in Selma und schlagen zuerst den Wanderweg Richtung Braggio ein. Beim Grotto Auriglia weist eine Tafel darauf hin, dass dieser Weg gesperrt sei. Die Begehung ist trotzdem möglich, jedoch etwas aufwendiger, weil da und dort umgestürzte Bäume auf dem Weg liegen (Folgen des schneereichen Winters). Von Braggio führt uns der markierte Pfad durch eine schöne Waldweide zum Rifugio Alp de Fora und weiter zur Ebene des Pian di Renten.
 
Hier deponieren wir die Rucksäcke und steigen zunächst auf einem Weglein auf den Vorgipfel (P. 1973), um den weiteren Verlauf zu studieren. Wir gehen wieder ein Stück zurück und steigen dann in die Ostflanke ein. Das Steilgras behagt meinen Begleitern nicht, so dass sie es vorziehen, zum Pass zurück zu gehen und dort ausgedehnt Pause zu machen. Nach der Querung unter dem Vorgipfel hindurch quere ich noch etwas weiter unter einem felsigen Gratabschnitt und steige dann schräg zum Grat hinauf. Mit etwas Kraxelei auf dem bewachsenen Grat ist schliesslich der höchste Punkt (2000 m) erreicht. Es lohnt sich, noch etwas weiter zu einem Vorsprung zu gehen, von wo die Sicht auf Santa Maria frei wird.

Im Nachhinein habe ich im Brenna-Führer festgestellt, dass die Umgehung des Vorgipfels und des darauf folgenden felsigen Abschnittes auf der Westseite, also im Sinne des Aufstiegs rechts, erfolgen soll. Ob das bequemer ist, ist unklar, auf den ersten Blick sah es jedenfalls nicht einladend aus.


Der Rückweg zum Pass geht rasch, wenn man die Route nun kennt. Und auch der Abstieg nach Santa Maria ist eine effiziente Sache, so dass wir bald beim Dorfbrunnen stehen, eine Katzenwäsche machen und auf das Postauto warten.

Tourengänger: Zaza, Aurora

Galerie


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