Alphubel 4206m


Published by lafa , 7 July 2009, 20h01. Text and phots by the participants

Region: World » Switzerland » Valais » Oberwallis
Date of the hike: 5 July 2009
Mountaineering grading: PD+
Waypoints:
Geo-Tags: CH-VS 
Time: 2 days 11:00
Height gain: 2756 m 9040 ft.
Height loss: 1337 m 4385 ft.
Route:Täsch-Täschalp-Täschhütte-Alphubeljoch-Alphubel-Längflueh-Saas Fee
Accommodation:Täschhütte

Der Alphubel ist ein absoluter Hammerberg. Er ist auf jeder Seite sehr eindrucksvoll anzusehen. Von Saas Fee sieht man einen Eisklotz von der Zermatter Seite aus erscheint er felsiger. Der Alphubel ist mein erster 4000er und ich kann ihm jedem sofort weiter empfehlen.
Nach einer sehr langen Zugfahrt, starteten wir um 12.15 Uhr in Täsch 1450m. Alle sind froh, dass sie ihre Füsse endlich wieder brauchen können. Vom Bahnhof folgt man die ersten Minuten der Strasse, bis der Weg abzweigt und ihn den Wald oberhalb von Täsch führt. Im zickzack steigt der Weg an, bis man schon bald höhere Berge, namens Matterhorn und Weisshorn erblickt. Weiter steigt man später auf der Strasse zur Täschalp ins Täschtal hinein. Bald erreicht man nun auch die Täschalp 2205m, wo man eine letzte Stärkung für den Schlussanstieg zur Täschhütte holen kann. Der Weg führt an den Hang der linken Talseite. Dort steigt man weiter an, bis man nach einem Bogen die Täschhütte 2701m erreicht. Die Hütte liegt am Hang oberhalb des Täschtals. Die Hütte wurde umgebaut und hat somit eine geniale Inneneinrichtung.
Nach einer kurzen Nacht wurden wir um 2.50 Uhr vom Hüttenwart geweckt. Schnell etwas essen und schon beginnt die Gipfeltour. In Gstältli und mit Stirnlampen verliessen wir die Hütte um 3.40 Uhr.  Zuerst folgt man einem Weg in Richtung Alphubelsee. Man läuft weiter dem Hang entlang, bis der Weg in den Geröllkessel führt. Weiter geht es aufwärts bis zum Alphubelsee 3162m. Dort seilten wir uns an und auch die Steigeisen wurden wenig später montiert. Nun beginnt der Gletscher. Auf diesem aufwärts, bis man nach links queren kann. Über einen kleinen Steilhang gewinnt man schnell an Höhe und man erreicht ein Plateau.  Das Plateau überquert man leicht und man kommt auf das Alphubeljoch 3772m. Beeindruckend zeigen sich viele 4000er, welche alle auf weitere Touren einladen. Gleich beim Alphubeljoch beginnt der SE-Grat. Mal steiler, mal weniger steigt man auf bis unter die Eisnase. Von dort steigt man weiter ausgesetzter und steiler auf. Im Moment hat es noch guten Trittschnee, aber am steilsten Stück kam schon Blankeis hervor. Nach diesem letzten Adrenalinschub erreichten wir um 10.00 Uhr den Gipfel. Nach kurzer Rast nahmen wir den Abstieg in angriff. Leider war es in der Nacht nicht klar und der Schnee war schon stark aufgeweicht. Ein richtiger Schneehatsch erwartete uns. Über Spalten steigt man weiter steil ab. Da der Schnee sehr weich war, öffneten sich gefährliche Spalten, welche man nicht unterschätzen sollte. Die Gletscherspalten sind teilweise sehr tief. Weiter folgten wir der guten Spur abwärts bis wir um 12.00 Uhr die Längflueh 2869m erreichten.  Ein Traumtag ging für mich zuende.
Fazit: Der Alphubel ist eine super Tour. Der Aufstieg über den SE-Grat ist sicher interessanter als der Normalaufstieg, aber auch gefährlicher. Vor allem bei der Eisnase ist es ausgesetzt und im Spätsommer hat es oft Blankeis. Schon jetzt kam an Orten das Eis zum Vorschein. Auf dem Normallweg hat es tückische Spalten, welche sich durch die Wärme öffneten und wir überspringen mussten. Alles in Allem eine Wunderschöne Tour, welche im Normalaufstieg weniger Probleme berieten sollte, den es kamen Leute sogar mit einem Hund rauf.

Tour mit SAC-Rossberg

Hike partners: Burro, lafa

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