Rophaien


Publiziert von Bubu , 30. Juni 2009 um 23:22.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:28 Juni 2009
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR   Zürcher Hausberge 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 1600 m
Abstieg: 1100 m
Strecke:Gruonbach/Flüelen-Oberaxen-Ob.Frimseli-Rophaien-Pt1757-Pt1681-Axenrüti-Oberaxen-Gruonbach
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von Brunnen her Axenstrasse, Richtung Flüelen Dorf (nicht ins Tunnel), 50 m nach Ausfahrt links PP bei Oberaxenbahn
Kartennummer:Muotatal 1172

Aus Gründen der Bequemlichkeit - ich kannte den Weg mehr oder weniger - weil ich schon lange wieder raufwollte und weil ich steile Höhenmeter trainieren wollte, entschied ich mich heute für den Rophaien. Und zwar von ganz unten, in Flüelen.

Ich startete beim Oberaxen-Bähnli, wo man für 50 Rp/Std günstig parkieren kann. Das 1. Zwischenziel war der Oberaxen. Ich weiss nicht mehr wie viele male ich schon da oben war, darum war die Wegfindung kein Problem. An dieser Stelle kann ich gleich sagen, dass man die Karte eigenlich zu Hause lassen kann. Man muss nur 2 Dinge wissen: Zuerst folgt man dem Wegweiser Richtung Oberaxen und von da dann Richtung Franzen. Der Name Rophaien erscheint erst wenn man vom rot-weiss markierten Wanderweg links in den blau-weiss markierten Alpin-Wanderweg abbiegen muss, ca auf 1340 MüM. Ist bis oben tip top markiert, meiner Meinung nach T3.

Vom Oberaxen geht es dann am Oberen Frimseli vorbei. Bald darauf führt ein Alpin Wanderweg links Richtung Axenrüti und Buggi. Man könnte auch hier Richtung Rophaien gehen. (Ich kam auf diesem Weg zurück.) Ich ging aber weiter Richtung Franzen und bog später, wie oben beschrieben, links ab. Dann ohne Probleme bis ganz nach oben. Ah doch, ein Problem gabs: Stöcke sind sehr hilfreich, wenn's so nass ist wie heute. Es war doch teilweise sehr rutschig. Nach 3 1/2 h erreichte ich ohne Stress und mit Foto- und Schoggistängelipausen den Gipfel des Rophaien 2078m mit dem riesigen Gipfelkreuz, welches manchmal so sensationell über das ganze Tal leuchtet.

Leider verschwand die Sonne wie ich oben ankam...  das gab Anlass für Sprüche von anderen Gipfelbesuchern :-)

Für den Heimweg entschied ich mich dann für einen kleinen Umweg, der sich dann noch als zeitintensiv herausstellen sollte. Der Bericht von dominik brachte mich auf die Idee aufs Blutt Stöckli zu gehen. Ich wollte dann noch den Buggigrat anhängen und irgendwie über Axenrüti zurückgehen. Falls es zu steil sein sollte hätte ich ja umkehren können... Nun ja, das Blutt Stöckli brach ich ab, da meine blutten Beine keine Freude am Blutt Stöckli hatten (Legföhren) und umging es auf einem nicht gekennzeichneten Pfad auf der linken Seite, wo ich dann zu P1757 kam. Das ging gut. Über den P1757 zu P1681 ging auch gut. Dann kamen wieder Legföhren, nicht gut. Vom P1681 runter in südl. Richtung ging zwar, aber nicht gut. Sehr steil, nass, alles voll Legföhren. Na ja, schlussendlich gelang ich dann wieder auf den Pfad wo ich dann rechts Richtung Axenrüti ging. Ich war ziemlich froh, wieder auf dem markierten Weg zu sein. Dieser brachte mich dann, wie oben beschrieben, zurück zum Oberen Frimseli. Von da in einem Katzensprung zum Ober Axen. Und hier kann ich nur empfehlen das Bähnli Richtung Flüelen zu nehmen, im Fahrpreis von 6 Fr. ist viel Spass und ein sensationeller Tiefblick auf den See inbegriffen.

Fazit: Wenn man eine wirklich schöne Tour in steilem Gelände machen will: Voilà! Der Buggigrat würde ich nicht unbedingt machen (bietet aber schöne Flora und Aussicht), falls doch würde ich das Blutt Stöckli von P1757 her begehen und danach wieder umkehren und den normalen Weg runter. Und ich weiss jetzt def. das man sich auf die Höhenkurven einer Karte verlassen kann :-).

Anmerkung: Zeit versteht sich inkl. Pausen


Tourengänger: Bubu

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