Von Kloster Beinwil nach Langenbruck, unterwegs im Grenzgebiet der Kantone BL und SO


Publiziert von bulbiferum Pro , 21. Juni 2009 um 14:12.

Region: Welt » Schweiz » Basel Land
Tour Datum:20 Juni 2009
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BL   CH-SO 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1425 m
Abstieg: 1260 m
Strecke:Kloster Beinwil - Chastenchöpfli - Hirnichopf - Riedberg - Stierenberg - Ulmethöchi - Geitenberg - Passwang - Chellenchöpfli - Hinteri Egg - Sol - Helfenberg - Langenbruck
Zufahrt zum Ausgangspunkt:mit der S3 von Basel nach Zwingen und von dort mit dem Postauto nach cff logo Beinwil Kloster
Zufahrt zum Ankunftspunkt:mit dem Postauto nach cff logo Langenbruck

Eigentlich wollte ich an diesem Wochenende am Freitag Überstunden kompensieren und eine 2 Tagestour unternehmen.  Wegen der schlechten Wettervorhersage vor allem für den Freitag habe ich meine Pläne geändert. Das heisst, dass ich am Freitag gearbeitet und am Samstag eine Wanderung in der Passwang Region unternommen habe. Das Problem mit dieser Gegend ist, dass ich nie weiss, ob ich die Tour dem Baselbiet oder dem Solothurn zuweisen soll. Die Solothurner mögen mir verzeihen, wenn ich mich fürs Baselbiet entschieden habe.

Bei der Haltestelle Beinwil Kloster verliess ich das Postauto und machte mich Richtung Hirnichopf auf. Vom nächtlichen Regen war es noch sehr feucht und es tropfte und dampfte überall. Via Chastenchöpfli  erreichte ich nach 1 1/4 Std. den Hirnichopf. Nach Süden bietet er einen schönen Ausblick über die Jurahügel zum Sunnenberg hinüber. Beim Nunningerberg entschied ich mich für den Gratweg über den Riedberg und dann weiter hinauf zur Beiz Stierenberg bis zur Ulmethöchi. Weil der  Geitenberg auch auf dem Routenmenu stand, verliess ich bei Punkt 1012 den Weg und stieg einer Hecke entlang zum Waldrand. In dieser Hecke steht eine prächtige alte Buche. Sie hat einen Meter über dem Boden einen Umfang von ca. 5m. Ich werde sie mal im Winter besuchen. Den Steinmann auf dem Geitenberg gibt es immer noch. Beim Abstieg lief mir eine Gemse über den Weg. Sie war genauso überrascht wie ich. Bis ich den Fotoapparat funktionsbereit hatte war sie aber schon ca. 150 m weit weg. Dank des grossen Zooms hab ich sie dann doch noch erwischt.
Bald darauf passierte ich das Rest. Vogelberg und bog nach ca. 500 m links ab erklomm über eine steile Wiese den Passwang. Die grösste Herausforderung dabei war die Überwindung eines doppelten Stacheldrahtes. Die Sache war dann doch  nicht so einfach wie es zuerst den Anschein machte. Zuhause stellte ich fest, dass ich mir eine währschafte Schramme über die Innenseite des Knies geholt hatte. Seltsamerweise blieb die Hose ganz, ein Schaden war jedenfall nicht auszumachen. Jännu, man muss ja nicht immer alles verstehen.
Das nächste Ziel war das Chellenchöpfli und dann die Hinteri Egg. Bei Letzerem handelt es sich um den höchsten Punkt im Baselbiet und da muss man als Baselbieter einfach vorbei, obwohl der Stein mit der Plakette wie die Faust aufs Auge an diesen Ort passt.
Statt hinunter nach Waldenburg abzusteigen, wie ich es ursprünglich geplant hatte entschloss ich mich via Helfenberg nach Langenbruck hinüber zu wandern. Die Zeit reichte noch. So passierte ich die Höfe Sol und Hinterer Hauberg und erreichte bald den Bilsteinberg. Das ist mit 1124 m der höchste Punkt des Helfenbergs. Die Postautohaltestelle auf dem oberen Hauenstein war eine Punktlandung. Das Postauto traf 5 Min. nach mir ein. Das Nächste wäre eine Stunde später gekommen. So konnte ich meinem lieben Schatz per Natel berichten, dass ich rechtzeitig Zuhause sein würde und dass sie sich nicht nach einem anderen Tanzpartner umsehen müsse. Ja die Tanzparty war dann die Fortsetzung der Tour zu späteren Stunde.

Tourengänger: bulbiferum

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