Niesen auf ungewohnten Wegen


Publiziert von Pavel , 18. Juni 2009 um 15:31.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Frutigland
Tour Datum:13 Juni 2009
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Niesenkette   CH-BE 
Zeitbedarf: 3:00
Aufstieg: 1670 m
Strecke:Mülenen - Rölleren - Schwandegg - Glogghore - Räbmattli - Niesenchumi - Niesen
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV oder Auto nach Mülenen
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Niesenbahn ab/nach Mülenen
Kartennummer:1227 Niesen

Da nun der mittlerweile siebte Niesenaufstieg in dieser Saison anstand und das Wetter doch trockene Verhältnisse erwarten liess, sollte es für einmal etwas spezielles sein. Das Gelände unterhalb der Südwand lädt ja geradezu ein, näher betrachtet zu werden. Nicht zuletzt um der Masse etwas aus dem Weg zu gehen...

Nicht ganz frühmorgens in Mülenen gestartet und auf dem schnellsten Weg (nein, nicht mit der Bahn und auch nicht auf der Treppe...) zur Mittelstation Schwandegg hoch. Das späte Aufstehen hat sich dann doch etwas gerächt - an der Sonne wars bereits zu warm für meinen Geschmack. Mit der Höhe gings aber deutlich besser. Von der Schwandegg auf dem Bergweg weiter zum Bühlerdenkmal und zum Drehkreuz auf ca. 2100 m. Anstelle dem Bergweg folgend nun nach links weiter auf Wegspuren und Viehgangeln unter der Hegerenbrücke der Niesenbahn durch. Auf der Karte ist da zwar ein Weg eingezeichnet, gesehen hab ich den so aber nicht (hab aber auch nicht speziell danach gesucht...).

Also rein in die Schutthalde, und möglichst leise durch... Das war dann schon der mühsamste Teil der ganzen Sache. Ab da folgte wieder flacheres Gelände, irgendwo oberhalb von P. 2025. Bis ich meinen Augen kaum traute - eine Wiese voller Enzian! Sowas hab ich noch nie gesehen, einfach grossartig! Nach einer ausgedehnten Fotosession gings dann auf etwa gleicher Höhe weiter nach Westen wo man wieder auf Wegspuren stösst und so den felsigen Aufschwung bequem passieren kann. Weiter zur Hütte im Niesenchumi (2102 m). Von dort in der Fallinie hoch zum Bergweg auf dem Grat und weiter zum Gipfel (2362 m).

Nach einer Dusche und einem ausgedehnten Mittagessen hab ich mich wieder brav in die Touristenmasse eingegliedert und bin knieschonend mit der Bahn runter. Eine sehr lohnende und eindrückliche Variante wenn man nicht möglichst schnell auf dem Gipfel sein will. Der Umweg kostet gut eine halbe Stunde, lohnen tut sichs aber alleweil!


Tourengänger: Pavel

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