Fluebrig - Mutteristock


Published by Delta Pro , 25 March 2019, 07h35.

Region: World » Switzerland » Schwyz
Date of the hike:23 March 2019
Ski grading: AD+
Waypoints:
Geo-Tags: CH-SZ   Östliche Sihltaler Alpen   Oberseegruppe 
Time: 4:45
Height gain: 2560 m 8397 ft.

Schnelle Tour auf die Highlights im Wägital

Die Kombination von Fluebrig und Mutteristock ist auf jeden Fall die Top-Tour im Wägital. Konditionell ist dies fordernd (>2500 Höhenmeter), doch bei Verhältnissen wie dieses Wochenende gut zu schaffen. Ich war durchaus überrascht am Fluebrig noch bis fast nach unten Pulverhänge zu finden - dies nach einer frühlingshaft warmen Woche. Und: ein Sonnenaufgang auf dem Fluebrig ist einfach etwas vom besten was es gibt!

Kurz nach 5 Uhr geht's im Mondlicht beim Aumeindli los. Die Schneedecke ist noch fast durchgängig, doch lang dürfte der Fluebrig nicht mehr ohne Tragpassagen machbar sein. Auf einer guten, steilen und teils ziemlich eisiger Spur geht's effizient durch die Querung und zur Alp. Das Morgenlicht wird immer schöner und als ich mich dem Skidepot nähere, fallen die ersten Sonnenstrahlen ins Wägital. Exakt bei der Leiter geht die Sonne auf - ein Berg-Traum, den ich an dieser Stelle schon mehrere Male erleben durfte. Über den Grat zum Gipfelkreuz. Genau anderthalb Stunden, wie schon bei meiner Ski-"Wägital-Rundtour" vor drei Jahren. Nach einer Rast und dem Geniessen der fantastischen Morgenstimmung mache ich mich an die Abfahrt. Der Gipfelhang hat besten Pulver, der muss neben den schon recht vielen Spuren aber etwas gesucht werden. Anstatt in die (pickelharten) Osthänge über der Alp zu queren, steche ich direkt in die steilen Nordrinnen hinein, die direkt zum Beginn der Querung führen. Top-Pulver, noch keine Spur in meiner Rinne, oft um die 40 Grad. Weiter unten wird's dann wie zu erwarten hart. Mit zweimal Ski ausziehen komme ich bis zum See. 

Nach einem Boxenstopp ziehe ich wieder los zur "zweiten" Tour. Im nehme den Weg gegen Abern und steige dann etwas mühsam und nicht sehr effizient auf der vereisten und durch harte Spuren verunstalteten Abfahrtsroute auf. Am Mutteri herrscht schon viel Betrieb - nichts mehr mit der Einsamkeit vom Fluebrig. Obwohl ich auf der sehr glasigen Spur nicht so vorwärts komme wie erwünscht, habe ich bis zum Gipfel alle anderen Mutteristock-Aspiranten eingeholt und kann auch dort die Gipfel-Ruhe geniessen. Bei diesen Bedingungen wählt man natürlich die Nordabfahrt. Auch dort gibt's noch Pulver, doch leider war der Wind etwas drin, so dass es kein solcher Genuss wie am Fluebrig drei Stunden zuvor ist. Weiter unten ist die Abfahrt auf dem harten Schnee dann eher etwas eine Tortur, doch damit hatte ich gerechnet. Immerhin bin ich deutlich vor 10 Uhr wieder zurück - ein rundum geglückter Start in den Tag!

Durchgangszeiten:
Aumeindli: 5.02
Fluebrig: 6.33
Seeende: 7.15
Mutteristock: 9.15
Aumeindli: 9.50

Hike partners: Delta


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