See-und Mittelbuck/Feldberg - Wind, Graupel, Blitz, aber kein Sonnenschein


Publiziert von alpstein Pro , 11. März 2019 um 19:26.

Region: Welt » Deutschland » Südwestliche Mittelgebirge » Schwarzwald
Tour Datum:11 März 2019
Schneeshuhtouren Schwierigkeit: WT2 - Schneeschuhwanderung
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Aufstieg: 530 m
Abstieg: 530 m
Strecke:10,5 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:über A81 - B31 bis Hinterzarten, in HInterzarten nach der Bahnunterführung rechts Richtung Rinken ca. 6 km, Wanderparkplatz
Unterkunftmöglichkeiten:Einkehr: Raimartihof
Kartennummer:Kompass Feldberg-Todtnau

Ein Wochenende mit Orkanböen auf dem Feldberg bis 150 km. Dezente Windböen bis 80 km wurden für meinen freien Montag vorhergesagt. Eine Route, welche weitgehend im Windschatten der Nordflanke verläuft, war daher heute gefragt. Für Beunruhigung sorgte allein möglicher Blitz und Donner. Mit einem Schneesturm, Blitz und Donner wurde ich bei der Zufahrt zum Rinken (1182 m) auch empfangen. Soll ich aussteigen oder nicht war die große Frage. Als der Schneefall nach etwa 20 Minuten etwas nachließ, montierte ich die Schneeschuhe und machte mich bei -4 Grad auf den Weg.

Eine tragfähige Altschneedecke war genau das, was ich für eine Schneeschuhtour bevorzuge. Kräfteschonend geht es so bergan. Erwartungsgemäß war es beim Waldaufstieg praktisch windstill. Dies sollte sich beim Verlassen des Waldes ändern. Auf dem Mittelbuck-Plateau (1460 m) blies mir ein starker Gegenwind ins Gesicht. Es war ein Intensiv-Peeling vom Feinsten. Bald drehte ich Richtung Grüble und Seebuck ab und hatte den Wind so im Rücken. An eine Pause auf dem Seebuck war nicht zu denken. Abgelegte Utensilien hätte es sicher in alle Richtungen verweht.

Die Gondelbahn war nicht in Betrieb, lediglich der weiter unten endende Sessellift lief und beförderte ein paar Unentwegte. Ich stieg zum Feldsee ab, was auf dem Harschdeckel im steilen Gelände etwas mehr Standvermögen erforderte als sonst. Am See angekommen, setzte wieder Schneefall ein. Eine Einkehr im Raimartihof kam gerade recht, wo ich freie Platzwahl hatte. Nach einem Mittagessen machte ich mich gestärkt auf den Rückweg. Nach einem ersten Aufstieg ging es dann weitgehend flach im stiebenden Pulverschnee dahin.

Fazit: Zunächst war ich mir nicht so sicher, ob es eine gute Idee ist, überhaupt loszulaufen. Im Nachhinein muss ich sagen, es hat sich gelohnt. Auf dem Plateau oben ist Wind nichts Außergewöhnliches und die Sicht war heute besser, als manch andere Male.

Route: Rinken-Jägerheim - Rinken - Seewald-Abzweig 1205 m kurz nach dem Sägebachtobel - Mittelbuck - Grüble - Seebuck - Feldsee - Raimartihof -  Raimartihöhe - Seewald - Rinken- Rinken-Jägerheim

Tourengänger: alpstein


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