Feldberg 1493 m über die Südflanke


Publiziert von alpstein Pro , 11. Februar 2019 um 18:57.

Region: Welt » Deutschland » Südwestliche Mittelgebirge » Schwarzwald
Tour Datum:11 Februar 2019
Schneeshuhtouren Schwierigkeit: WT2 - Schneeschuhwanderung
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 500 m
Strecke:8 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:über B 33neu - A81 bis Geisingen - B31 - B 500 - B317 bis zum PP Fahler Wasserfall hinter dem Feldbergpass
Unterkunftmöglichkeiten:Einkehrmöglichkeiten: Sankt-Wilhelmer-Hütte und Todtnauer Hütte auch mit Übernachtung
Kartennummer:Kompass Feldberg-Todtnau

Aus der Reihe immer wieder montags, heute wieder ein Bericht aus dem Schwarzwald. Nicht schon wieder der Feldberg, werden manche die Augen verdrehen. Der Feldberg ist bekanntlich der höchste Gipfel von Baden-Württemberg. Die klimatischen Verhältnisse sind rauh. Über das Wochenende wurde die Region von Windstärken über 100 km heimgesucht. Wenn der Feldberg auch eine hohe Zahl an Sonnenstunden aufweist, tappt man auf dem Plateau nicht selten im Nebel herum. Meine Hoffnung, heute erst im Gipfelbereich in den Einflußbereich des zügigen Westwindes zu kommen, wurde nicht enttäuscht.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, dem Feldberg auf das Haupt zu steigen. Die Route ab dem Parkplatz Fahler Wasserfall über die Südflanke rückte erst letztes Jahr in mein Blickfeld. Wer es gemütlich machen will, geht einfach über die Rodelbahn bis zur Todtnauer Hütte. Die Skiroute kürzt an zwei Stellen ab. Die erste Abkürzung war durch Fußspuren mit tiefen Tritten übel malträtiert. Hier könnte es zur Reparatur gut noch 30 cm Neuschnee brauchen. Heute lagen unten so 5 cm und weiter oben im Waldbereich bis gegen 15 cm pulvriger Neuschnee. Im freien Gelände oberhalb der Todtnauer Hütte war der Schnee dann windgepresst. In der Gipfelbereich wurde der Schnee weiß Gott wohin geweht und daher war die Unterlage verharscht.

Der Gipfelaufenthalt war angesichts der garstigen Verhältnisse nicht unerwartet kurz. Ich stieg daher rasch wieder ab und nahm das Mittagessen planmäßig in der Sankt-Wilhelmer-Hütte ein, deren Gaststube ich mit einem weiteren Schneeschuhgänger teilte. Informationen der Hüttenwirtin über die verschiedenen Zustiege von Westen rundeten den Aufenthalt dort ab. Auf dem Abstieg kamen mir dann noch zwei weitere Unentwegte entgegen. Deutlich bessere Lichtverhältnisse stellten sich erst bei der Rückehr an den Ausgangspunkt ein.

Fazit: Ungeachtet des suboptimalen Wetters hat die Bewegung an der frischen Luft Spaß gemacht. Die Abkürzungen in der Waldpassage könnte man bei den heutigen Verhältnisse auch mit WT3 bewerten.

Tourengänger: alpstein


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