Chli Aubrig 1642 m


Publiziert von Djenoun , 10. Februar 2019 um 18:09.

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum:10 Februar 2019
Ski Schwierigkeit: WS
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SZ   Etzel-Aubrig-Kette   Zürcher Hausberge 
Aufstieg: 900 m
Abstieg: 900 m
Kartennummer:1133 Linthebene, 1153 Klönthal

Es ist definitiv das Wochenende der klebrigen weissen Masse, dafür ist das Wetter eher besser als prognostiziert.
Ich war tatsächlich noch nie mit Ski auf dem Chli Aubrig. Das letzte Mal stand ich *vor 4 Jahren mit Schneeschuhen auf dem recht beliebten Gipfel - fast auf den Tag genau.
Heute starte ich am Wägitalersee bei der alten Sägerei Pt. 905. Anfangs dem Schlierenbach folgend, profitiere ich bis Pt. 1083 von einer Ratrac-Spur, dann machen mir die "Schützengräben" der Schneeschuhläufer das Leben leicht.

Noch hält sich die Sonne vornehm zurück - um den leidigen Bruchharst aufzuweichen müsste sie schon noch ihr Gesicht zeigen. Die obligatorische Pause lege ich bei Eggstofel ein. Auch hier liegt viel Schnee, teilweise bewegt man sich sehr nah an den Stromkabeln und die Treppe bei der Alp ist vollständig begraben.
Im aufkommenden Wind steige ich anschliessend zum Nüssen hoch. Tatsächlich bessert sich das Wetter mit Erreichen der Gipfelebene zusehends, es wird fast frühlingshaft warm.

Nach einem Schwatz mit einer Skitüürlerfamilie rüste ich um und fahre die kurze Strecke ab zu Pt. 1473. Dass ich bereits Minuten später wieder die Felle aufziehen muss, lässt mich seit meiner *Tössberg-Monstertour kalt - das war damals quasi die Hauptbeschäftigung neben dem Laufen.

Der Schlussaufstieg entlang des Südrückens, immer in respektvoller Distanz zu den Wechten, und über den steilen Gipfelhang ist erstaunlich schnell geschafft, ich werde von der unerwartet tollen Aussicht empfangen. Trotz auffrischendem Wind lasse ich mir Zeit auf dem Gipfel, geniesse die Zufriedenheit und die Bilder. Es sind doch genau diese Momente, wegen denen wir auch mässigen Abfahrtsgenuss in Kauf nehmen.

Die Abfahrt dann, wie angetönt, mässig toll in schwerem Schnee. Der Gegenaufstieg zum Nüssen fällt kaum ins Gewicht. Inzwischen herrschen fast frühlingshafte Verhältnisse, der Harstdeckel ist aufgeweicht. Via Eggstofel fahre ich, die Aufstiegsspur als Tempomacher nutzend, ab bis Pt. 1083. Ab da, wieder entlang der Ratracspur zurück zur Sägerei, macht die Skifahrerei tatsächlich am meisten Spass.

Der letzte Schwung immerhin neben dem Auto!

Tourengänger: Djenoun


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