Hohenhewen 846 m - Winterintermezzo im Hegau


Publiziert von alpstein Pro , 6. Januar 2019 um 17:51.

Region: Welt » Deutschland » Alpenvorland
Tour Datum: 6 Januar 2019
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Hegau Vulkanschlote   D 
Aufstieg: 360 m
Abstieg: 360 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:über B 33neu - Hegaukreuz - Ausfahrt Singen - Welschingen; PP z..B. bei der Hohenhewenhalle. Es gibt auch einen Bahnhaltepunkt
Kartennummer:Kompass online

Riesige Neuschneemassen in den östlichen Alpen und ein Wetter, das nicht zu weiten Fahrten animierte. Auch am Bodensee hat Frau Holle gestern mit Schneefall und stürmischem Wind auf den Höhen für leicht winterliche Verhältnisse gesorgt. Heute Früh war es aber schon wieder mehr Regen. Nassschnee und Pulver habe ich heute in der Vulkanlandschaft im Hegau angetroffen.

Der Hegau westlich vom Bodensee ist mit seinen Vulkanschloten inmitten von sanften Hügeln mit Streuobstbeständen eine eindrückliche Kulturlandschaft. Die Vulkankegel bieten sich immer mal wieder für einen Besuch an. Dabei lassen sich auch mehrere Gipfel kombinieren. Zwischen Frühstück und Mittagessen begnügte ich mich heute mit dem Hohenhewen (846 m), den man aus verschiedenen Richtungen besteigen kann. Mein Ausgangspunkt war wieder einmal Welschingen (481 m), am südöstlichen Fuß des Berges gelegen.

Temperaturen knapp über dem Nullpunkt haben den Schnee unten schon wieder in Matsch verwandelt. Der im Nebel steckende Gipfel war noch nicht zu sehen. Über den Wanderpfad, später als Hewensteig markiert, ist er nicht zu verfehlen. Topografische Schwierigkeiten bieten sich dabei nicht. Allein eine nass-lehmige Passage durch einen Gehölzgürtel stellt Anforderungen an die Standfestigkeit. Ohne die installierten Drahtseile wären heute beim Abstieg ein oder mehrere Ausrutscher wohl nicht zu vermeiden gewesen.

Im Gipfelbereich war es rechtlich winterlich, im Gegensatz zu gestern aber windstill. Viel zu sehen gab es wegen dem Nebel aber nicht. Mit der Alpensicht, die sich oben sonst schon häufig bot, war ohnehin nicht zu rechnen. Nach mir kamen noch vier Unentwegte an, welche Holz für ein Grillfeuer mitführten. Der Gipfelbuchbehälter unter der Aussichtsplattform war heute leer.

Für den Abstieg bietet sich die Richtung Andelfingen an, um den Hohenhewen dann Richtung Welschingen zu unterqueren. Mangels Zeit ging ich aber über den Aufstiegsweg zurück.

Fazit: Auch im Winterkleid ist der Hegau immer wieder mal einen Besuch wert.

Tourengänger: alpstein


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