Durch die Ravennaschlucht auf den Piketfelsen (1038 m)


Publiziert von alpstein Pro , 1. Januar 2019 um 18:00.

Region: Welt » Deutschland » Südwestliche Mittelgebirge » Schwarzwald
Tour Datum: 1 Januar 2019
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 2:15
Aufstieg: 350 m
Abstieg: 350 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:über A81 bis Ausfahrt Geisingen - B31 Richtung Freiburg - Höllental - Ravennaschlucht (genügend PP beim Hofgut Sternen)
Unterkunftmöglichkeiten:Einkehr im Hofgut Sternen
Kartennummer:Kompass Feldberg-Todtnau

Eine Fahrt in die sonnigen Alpen stand am Neujahrstag nicht zur Diskussion. Stattdessen kam uns ein Ausflug in die alte Schwarzwaldheimat in den Sinn. Die Ravennaschlucht sollte das Ziel des heutigen Ausflugs werden. Wer vom Titisee durch das Höllental nach Freiburg fährt, kommt am Ravennaviadukt vorbei. Sicher sind wir auch schon 50 Mal durch das Höllental gefahren, ohne die Schlucht jemals besucht zu haben. Wie wir heute feststellen mussten, haben wir durchaus was verpasst.

Ausgangspunkt der Wanderung ist das Hofgut Sternen (715 m). Gleich dahinter befindet sich das Viadukt, unter welchem noch Aufbauten vom weithin bekannten Weihnachtsmarkt zu sehen waren. Nachdem wir einen Weiher passiert hatten, ging es in die Schlucht hinein, die von steilen Abhängen begrenzt wird. Wir hatten von der Länge der Schlucht keine blasse Ahnung und waren überrascht, dass wir für den unteren Abschnitt doch etwas eine halbe Stunde brauchten. Pfade, Brücken, Stege und steile Treppen helfen den Höhenunterschied zu überwinden. Eisig glatt war es heute nur an wenigen Stellen. Im Winter begeht man den Pfad auf eigene Gefahr. Bei Minustemperaturen könnten Grödel eine wirksame Unterstützung bieten.

Am Wegweiser Mittlere Ravenna (855 m) orientierten wir uns Richtung Piketfelsen. Ein schöner Waldpfad überwindet nochmals fast 200 Hm dorthin. Ein Holzschild verspricht eine "schöne Aussicht". Seit dem Start hatte sich der Nebel aber stark verdichtet. Zu sehen gab es daher nichts, aber der Verkehr auf der über 300 m tiefer liegenden B31 war gut zu vernehmen.

Der Ort Breitnau war dann das nächste Zwischenziel. Da der Nebelschleier aber immer dichter wurde, haben wir den Plan geändert. Bei der Neuhofmühle haben wir eine Richtungsänderung eingeschlagen. Dabei machten wir noch mit der oberen Schlucht Bekanntschaft, die zwar weniger steil, aber nicht weniger interessant zu begehen war. Über die untere Schlucht kamen wir an den Ausgangspunkt zurück. Im Hofgut Sternen boten sich dann verschiedene Lokalitäten zu einer Einkehr mit Mittagessen an.

Fazit: Von der Länge und der landschaftlichen Schönheit der Ravennaschlucht waren wir positiv überrascht. Bei besseren Sichtverhältnissen werden wir daher garantiert auch nochmals auf dem Piketfelsen aufkreuzen.

Hinweis: Im Rother Wanderführer Schwarzwald Süd ist die Gesamtroute incl. Breitnau ab S. 55 beschrieben.

Tourengänger: alpstein, Esther58


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Kommentare (2)


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Menek hat gesagt:
Gesendet am 2. Januar 2019 um 22:16
Percorso divertente...ciao

alpstein Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 3. Januar 2019 um 18:01
sì e ciao :-)

Hanspeter


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