Erzenberg 981m, Gwidemflue 1071m und Spitzenflüeli 1037m


Publiziert von Sputnik Pro , 16. Dezember 2018 um 19:42.

Region: Welt » Schweiz » Basel Land
Tour Datum:15 Dezember 2018
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SO   CH-BL 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 720 m
Abstieg: 720 m
Strecke:Zirka 10 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von Liestal mit der Waldenburgerbahn nach Waldenburg; von dort mit dem Bus nach Langenbruck.
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Analog Zufahrt zum Ausgangspunkt.
Unterkunftmöglichkeiten:Keine Unterwegs, Hotels in Langenbruck und Waldenburg.
Kartennummer:LKS 1:25000 Hauenstein (Nr.1088)

KEINE SONNE ZUM SONNENAUFGANG AUF DER BELCHENFLUE.

Als ich 20 Tage zuvor zum Sonnenuntergang auf dem Ruchen stand, hatte ich es mir vorgenommen baldmöglichst auf einen der benachbarten Hügeln Belchenflue oder Gwidemflue wieder einmal zum Sonnenaufgang zu stehen. Die Nebelobergrenze war zwischen 800m und 1200m vorhergesagt - die Gipfelhöhe der Gwidemflue von knapp 1100m hatte leider nicht gereicht. Nun ja, ich werde in dem Falle nochmals für den Sonnenaufgang hochkommen müssen - dann aber auf die Belchenflue.

Gestartet war ich in Langenbruck um 6:15. Im Licht der Stirnlampe wanderte ich zuerst über den Westgrat auf dem Erzenberg dessen höchster Punkt ein kleiner Fels ist. Das nächste Ziel war die Gwidemflue wo ich ebenfalls noch nie oben war. Im Aufstieg wurde es langsam hell und ich war überrascht das es etwas alpin wurde. Umso besser, so gefällt es mir. Zuerst dachte ich, als ich ein Gipfelchen mit einer Bank oben sah, dies müsste der Hauptgipfel sein. Dort angelangt sah ich jedoch, dass der höchste Punkt weiter östlich liegt. Dazwischen sah ich viele Überreste aus dem Ersten Weltkrieg, lustig sind die beiden ehemalige Bunker welche zu Ferienhäuschen umgebaut sind. Als ich auf dem Hauptgipfel der Gwidemflue stand, hätte thoretisch die Sonne aufgehen müssen. Aber ich stand dort im Nebel und konnte nicht einmal die benachbarte Belchenflue sehen. Dennoch wanderte ich zu ihr als nächstes hinauf, trank dort etwas Warmes und ging anschliessend bald weiter. Über den Chilchzimmersattel erreichte ich das noch nie besuchte Spitzenflüeli, das ich vom Wanderweg her schnell weglos erstieg. Zuletzt ging es über den mir bestens bekannten wunderschönen Doppelgipfel des Ankenballens zurück zum Ausgangspunkt wo ich vier Stunden nach Aufbruch wieder ankam.

Genaue Route: Siehe beigelegte Karte.

Tour im Alleingang.

Anmerkungen:
Die Belchenflue beschrieb ich 2 weitere Male auf HIKR:
1) Beschreibung einer früheren Besteigung der Belchenflue und Ankenballen vom 8.1.2006: Ruchen Rundtour
2) Sonnenuntergang auf der Belchenflue am 26.12.2018: Humbelbergli

Tourengänger: Sputnik


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