Hundwilerhöhe (1305 m) Gewaltige Sturmschäden durch "Vaia" in der Region Gonten


Publiziert von erico Pro , 6. Dezember 2018 um 19:17.

Region: Welt » Schweiz » Appenzell
Tour Datum:25 November 2018
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-AI   CH-AR 
Zeitbedarf: 2:45
Aufstieg: 440 m
Abstieg: 440 m
Strecke:7,4 Kilometer
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Rorschach (Schweiz) auf der Autobahn bis nach St. Gallen, Autobahn verlassen und über Teufen, Gais uns Appenzell nach Gonten.
Kartennummer:[https://map.wanderland.ch]

Heute am 25. November wollte ich für ein paar Stunden dem Nebel entfliehen. Das Wandergebiet sollte über der Nebelgrenze und nicht weit weg sein. Massenhaft Zeit hatte ich auch nicht zur Verfügung und daher entschloss ich mich auf eine leichte Wanderung im appenzellischen Gonten. Mein Ziel heisst wieder einmal die Hundwiler Höhi. In dieser Gegen hat der Sturm «Vaia» am 30.10.2018 große Schäden angerichtet, die auch nach drei Wochen noch überall sichtbar und anzutreffen sind. Start war in Gonten beim Werkhof, wo es meistens am Morgen noch freie Parkplätze hat.

 

Beschreibung der Wanderroute:

Von Gonten über das Chuterenegg hinauf zur Hundwiler Höhi und über Göbsi und Oberberg wieder zurück nach Gonten: ca. 2.5 Std. (T2)

 

Von Gonten bin ich am Anfang querfeldein, über die zu dieser Zeit nicht mehr bewirtschafteten Wiesen, über Gschwend, Wiesli und Rüti bis hinauf zum Chuterenegg gelaufen. Ab dem Chuterenegg wollte ich über Hinterbüel den direkten Weg hinauf zur Hundwiler Höhi nehmen. Als ich aber vor dem Waldstück stand sah ich sehr schnell, dass es hier zur Zeit kein durch kommen gab, mehrere vom Sturm «Vaia» umgewehte Tannen versperrten großräumig den Wanderweg, ein Versuch weiter links aufzusteigen misslang. Demzufolge geht es wieder zurück zum «Normalweg» den ich aber etwas weiter oben nach links wieder verlassen habe, - um zu dem direkten Weg zu gelangen. Danach geht es in Hinterbüel über die steile Wiese bis hinauf zum «Nordgipfel» der Hundwiler Höhi. War ich bis jetzt noch ganz alleine unterwegs, stoße ich nun ab dem Nordgipfel auf den normalen markierten Wanderweg und somit in den „Strom“ der vielen Wanderer, die wie ich das Ziel hatten, dem Nebel zu entfliehen. Auf der Hunwiler Höhi hatte es auf dem Gipfel wie auch auf der Terrasse beim Berggasthaus viel Betrieb, auf der Terrasse war praktisch jeder Platz bereits besetzt. Die meisten Wanderer kamen über die Südseite, von der Zürchersmühle her oder über die Ostseite von Gonten her, auf die Hundwiler Höhi. Für meinen Abstieg über die Ostseite, über Göbsi und Oberberg, hatte ich gerade einmal 40 Minuten gebraucht. Dieser Abstieg über die Ostseite ist wahrscheinlich der am meisten begangene Weg auf die Hundwiler Höhi.

 

Die Schlussbetrachtung:

 

Die Sturmschäden in der Region Gonten und Jakobsbad sind enorm, in Jakobsbad hat der Sturm den Seilpark zerstört. Es ist die Rede von ca. 25000 m³ Holz die der Sturm umgesägt hat. Siehe auch: Sturmschäden

Viele Grüße
erico


Tourengänger: erico


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