Scheidegg-Überschreitung


Published by budget5 , 4 November 2018, 21h09.

Region: World » Switzerland » Uri
Date of the hike: 4 November 2018
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: Bauen - Brisen - Bürgenstock   CH-UR 
Height gain: 1000 m 3280 ft.
Height loss: 1000 m 3280 ft.
Route:Bauen (Parkplatz) - Feldmoos - Gärtlerrüti - Furggelen - Scheidegg - Oberbärchi - Hinterbärchi -Vorderbärchi - Chohlrüti - Bauen
Access to start point:PW bis Bauen, Parkplatz beim Schiffsteg (5Fr. pro Tag).
Access to end point:Analog Ausgangspunkt
Maps:1171 Beckenried

Zwischen Isenthal und Bauen erhebt sich die gerade mal 1412m hohe Scheidegg. Wenn auf den hohen Gipfeln schon Schnee liegt, lohnt sich ein Abstecher sehr, zumal man mit grandiosen Tiefblicken belohnt wird.

Vorab folgende Information: Dem Tourenbericht von Bergamotte kann man eigentlich alle wichtigen Informationen entnehmen, die man für die Wanderung von Bauen auf die Scheidegg und zurück benötigt. Natürlich habe auch ich den Bericht vor der Tour gelesen, etwas verlaufen haben wir uns aber trotzdem, was nicht weiter problematisch ist. Start um 9.15 Uhr in Bauen. Die erste freudige Überraschung: 5Fr. Tagesgebühr für einen Parkplatz, absolut fair. Grösstenteils entlang der Asphaltstrasse verliessen wir das Dorf und gelangten bald nach Feldmoos. Die Mitteilung am Wegweiser bei P. 643, dass der Weg aufgrund von instabilen Hängen zwischen Waseneggli und Furggelen gesperrt sei, hängt immer noch (2009). Wir wagten es natürlich trotzdem.

Der Fehler passierte uns nach Feldmoos. Statt am Rand des Tabletwalds entlang zu gehen, folgten wir einem Pfad direkt in den Wald (Seite Choltalbach) und gelangten auf relativ guten Wegen nach Gärtlerrüti. Ab hier wurde die Orientierung schwieriger. Wir stiegen, zum Teil recht steil, weglos im Wald auf, immer westlich des Choltalbachs und auch westlich des eingezeichneten Wanderwegs (diesen fanden wir irgendwie nicht mehr). Etwas mühsam, aber stets sicher, erreichten wir Furggelen. Ab hier kann man nicht mehr viel falsch machen. Die Überschreitung der Scheidegg ist abwechslungsreich, obwohl oft im Wald. Zwischendurch blicken aber Uri-Rostock, Gitschen und Konsorten hervor. 

Mittagspause machten wir ungefähr bei P.1266, inklusive grillieren. Anschliessend folgte der Abstieg via Bärchi (Ober, hinter, mittel, vorder, unter) zurück nach Bauen. Knapp fünf Stunden waren wir unterwegs, inklusive Weg suchen und ausgiebiger Mittagspause. Die Scheidegg ist definitiv zu empfehlen, auch als Halbtagestour. Wer keine Lust auf wegloses Waldbergsteigen hat, kann auch von Isenthal bis Furggelen aufsteigen. Die Tiefblicke auf den Urnersee während dieser Tour sind ganz grosses Kino, und das trotz der geringen Höhe. 

Hike partners: budget5


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