Seilbahntour zum Berchtesgadener Hochthron


Publiziert von klemi74 , 12. November 2018 um 12:25.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Berchtesgadener Alpen
Tour Datum:18 Oktober 2018
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D   A 
Zeitbedarf: 4:45
Aufstieg: 780 m
Abstieg: 780 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Grödig, Talstation Untersbergbahn. Berg- und Talfahrt kosten 25,-€
Unterkunftmöglichkeiten:Aktuell keine, das Zeppezauerhaus ist derzeit wohl gesperrt, am Stöhrhaus wird auch umgebaut, k.A., ob dort näxtes Jahr wieder offen ist

Die Muskulatur hat sich vom Göll längst erholt, dafür meckert nun das Knie: ein leichtes Stechen ist da, ob ernsthafter Schaden oder kleine Überlastung weiß ich nicht. Jedenfalls sind kleinere Brötchen angesagt, bevorzugt mit Seilbahnhilfe. Was dann möglich ist, wird sich zeigen. 

Das wird nicht nur vom Knie abhängen, sondern auch vom Tempo: um 10:50h steige ich aus der Gondel aus, in exakt 6 Stunden fährt die letzte. Der Berchtesgadener Hochthron wäre ein schönes Ziel, das aber mit 3h Gehzeit angeschrieben ist. Ich steige also entlang der Skipiste flott in Richtung des Salzburger Hochthrones auf und erreiche diesen auf einem treppenartig ausgebauten Steig. Danach geht es bald ab ins Dickicht, das wie so oft aus Latschen besteht.
Ohne Steig wäre man hier, obwohl stets an der Kante unterwegs, ziemlich verloren, aber dann steht der Abstieg in die Mittagsscharte an: in einigen Serpentinen geht es hinab, die steilsten Stellenwurden durch Holzleitern besser gangbar gemacht. Bis zum Wegweiser habe ich auf die angegebenen Zeiten wenig gutmachen können, also zügig weiter...

Zunächst einmal geht es ein Stück bergauf, dann wieder ohne Höhengewinn durch das Gewirr aus Latschen, Dolinen und Karstgassen hindurch. Erst kurz vor dem Ziel geht es wieder deutlich bergauf, nach nur zwei Stunden habe ich das Ziel erreicht, ging dann hinten raus doch recht flott...

Zurück gehe ich auf dem gleichen Weg, nehme aber den Fuß etwas vom Gas und brauche jetzt - obwohl es tendenziell nach unten geht - länger als für den Hinweg. Trotzdem komme ich zeitlich nicht in Probleme: obwohl ich an der Bergstation noch kurz einkehre, erreiche ich die drittletzte Seilbahn ins Tal und bin angenehm früh wieder in der Unterkunft angekommen.

Fazit:
Leichte und nicht lange Tour. Klar war eine gute Portion Schummel dabei, ich habe aber den Gelenken nicht wirklich getraut und den Abstieg ins Tal gescheut. Die Landschaft ist in gewisser Weise einzigartig, alleine deswegen lohnt sich die Wanderung auch bei den heutigen ziemlich diesigen Bedingungen.

Gehzeiten:
"Aufstieg": 2h
"Abstieg": 2h10

P.S.: Keine Ahnung, was im Knie so gezwickt hat, jedenfalls ist längst alles gut

Tourengänger: klemi74


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