Hoher Freschen (2004m)


Publiziert von QuerJAG , 7. Oktober 2018 um 08:09.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Bregenzerwald-Gebirge
Tour Datum: 6 Oktober 2018
Wandern Schwierigkeit: T5- - anspruchsvolles Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 7:30
Aufstieg: 1450 m
Abstieg: 1450 m
Strecke:19,3km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Parkplatz bei der Unterfluhalpe
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Parkplatz bei der Unterfluhalpe

Lange, konditionell fordernde Rundtour unterhalb der Ostabbrüche des Hohen Freschen zum Gipfel (2004m). Zurück über den Binnelgrat. Landschaftlich großartig und einsam!

Die Tour beginnt bei der Unterfluhalpe (Parkplatz).

Schön trassiert hoch zur Altenhof- und weiter zur Körbalpe. Ab hier bis Haslachalpe schlecht zu gehende Karrenwege und Wegspuren, die sich manchmal in den feuchten Wiesen verlieren (T3). Der Weg verliert knapp 400hm.

Bei der Haslachalpe dem Güterweg nach rechts folgen und am Ende die Spuren rechts steil hoch. Über die Wiesen der Unteralp https://de.wikipedia.org/wiki/Unteralp_(Dornbirn) weglos nach oben gehen bis ein Weg erreicht wird. Diesen nach rechts gehen (ab hier gut erkennbare Pfadspur). Unterhalb der Abbrüche der Riesenspitze geht es über das schöne Almgelände der Oberalp weiter hoch – am Ende der Wiesen dreht die Spur wieder nach rechts (T3).

Die nun folgende, kurze Passage quert einen steilen, brüchigen und feuchten Nagelfluhhang unterhalb der Abbrüche der Riesenspitze: ausgesetzt, schmal und manchmal abdrängend (T5-). Vor ein paar Jahren wäre ich hier nicht weiter gegangen. Am Ende ist ein kleiner Passübergang mit einem Durchschlupf durch die Felsen.

Danach die Almwiese südlich der Riesenspitze queren (undeutliche Wegspur), bis der markierte rot-weiß-rote Wanderweg zu den Freschenböden unterhalb des Schusterstuhls erreicht wird (T3, am Ende aber manchmal ausgesetzt).

Dann über die Wiesen hinunter zum empfehlenswerten Freschenhaus und anschließend zum Hohen Freschen, der bei der Abbruchkante tolle Tiefblicke in die Osthänge bietet. Über den z. T. (neu) versicherten Binnelgrat wieder zurück zum Ausgangspunkt (T3+, aber ausgesetzt. Es muss lange ungesichert frei über den meist nicht so schmalen Grat gelaufen werden. Gestern war bei Einstieg noch ein wenig Restschnee, auch im weiteren Verlauf war der Weg manchmal schmierig und feucht).

Lange Tour, die Trittsicher-, Schwindelfreiheit und gutes Orientierungsvermögen erfordert. Bei Nässe nicht empfehlenswert. Auf der langen Passage von der Altenhofalpe bis oberhalb der Vordermellenalpe unmarkiert, wohl kaum begangen und sehr einsam: Bis auf die Passage vom Freschenboden zum Freschenhaus und Hohen Freschen habe ich bei tollem Bergwetter niemanden gesehen. Mit Ausnahme der kurzen Querung des brüchigen, steinschlaggefährdeten Nagelfluhhangs nach der Oberalpe (T5-) maximal T3+ (großteils aber einfaches Gehgelände). 


Tourengänger: QuerJAG


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