Vanil Noir - Vanil de l'Ecri - Pointe de Paray - Tsermon


Publiziert von D!nu , 6. Oktober 2018 um 21:49.

Region: Welt » Schweiz » Waadt » Waadtländer Alpen
Tour Datum: 6 Oktober 2018
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-FR   CH-VD 
Zeitbedarf: 6:30
Aufstieg: 1729 m
Abstieg: 1729 m
Strecke:14,2 km

Heute bin ich in der Westschweiz unterwegs. Über Grandvillard erreiche ich den Parkplatz bei "Les Baudes". Über einen breiten Weg geht es hinauf zum "Lac de Caudrés". Dieser präsentiert sich in schönstem Ambiente.  Ab der Alp bei "Le Caudré" wandere ich nun definitiv auf einem Wanderweg. Im Wald geht es hinauf zur "Cabane de Bounavaux". Vorbei an dieser Alp, erreiche ich schon bald "Bounavaletta" mit den zwei kleinen Bergseen, der eine ist vom trockenen Sommer ganz ausgetrocknet. Über den Wanderweg in der Westflanke des "Vanil de l'Ercri" steige ich auf und entdecke schon bald die erste Gruppe von Gamsen auf dem "Le Curtillet"
 
Mit grossem Erstaunen gelange ich auf dem "Plan des Eaux" an, wo ich eine riesige Gruppe von Steinböcken entdecke, auf dem Weg zum "Vanil de l'Ercri" wanderte ich gezwungenermassen sehr nahe an der Gruppe vorbei. Im Rückblick entdeckte ich am "Tour de Doréna" eine riesige Herde von Gamsen. Die Gipfelrast auf dem "Vanil de l'Ercri" ist nur kurz, der Anblick des "Pointe de Paray" beeindruckt mich dermassen, dass ich dem Abstecher nicht widerstehen kann. Der Weg  zwischen dem "Vanil de l'Ercri" und der "Pointe de Paray" ist einfacher als dass es zu Begin aussieht ;-) Die Steilheit des Aufstieges der "Pointe de Paray" hält sich in Grenzen, es besteht keine Absturzgefahr zur westlichen Seite. Auf dem Verbindungsgrat entdeckte ich weitere Gruppen von Gamsen und Steinböcken, inzwischen habe ich je gegen die 100 Tiere gezählt!
 
Da der "Vanil Noir" mein eigentliches Ziel ist, muss ich den selben Weg über den "Vanil de l'Ercri" zurück marschieren. Zurück am "Plan des Eaux" stellt sich der schmale Zacken namens "Vanil Noire" senkrecht am Ende des zu übersteigenden Grates in die Höhe. Ein unglaublich attraktiver Berg. Die steile Flanke umgeht man auf der Südostseite des "Vanil Noir". An Ketten tastet man sich hier im steilen Grashang auf die hintere Seite des "Vanil Noir", wo man auf dem Sattel - welcher zur "Tour de Doréna" führt - aussteigt. Kurze Zeit später steht man dann auch schon auf dem Gipfel des "Vanil Noir". Mit erstaunen entdecke ich den erst noch kürzlich bestiegenen "Mont de Grange" in Frankreich, den Genfersee und viele andere schöne Plätze.
 
Nach meiner Mittagspause steige ich über den Nordgrat, entlang den Wanderwegmarkierungen  ab. Nach wenigen hundert Meter stehe ich vor einem EInschnitt in den Berg. Hier muss man am Drahtseil ab- und auf der anderen Seite wieder aufsteigen. Im Nachhinein sieht es drastischer aus, als es dann wirklich ist. Der weitere Weg hinunter zum P.2181 bleibt anspruchsvoll. Als ich den "Tête de l'Herbette" sichte, bin ich von diesem ebenfalls fasziniert, ich klettere im 2. Schwierigkeitsgrad auf den Grat und kraxle auf dem Grat auf dessen Gipfelchen. Zurück auf dem Wanderweg folgt schon bald eine Schlüsselstelle, welche mit einem Stahlseil entschärft wurde.
 
Am P.2181 angekommen, warten noch andere Berggänger auf ihre Komplizen - ein richtiger Sammelpunkt :-) Der Abstieg zum Sattel "Col de Bounavaletta" hat es nochmal in sich. Im steilen Geröll steigt man zum Sattel hinunter, wobei man den ersten Teil im Abstieg zuerst queren muss, bis man auf der Höhe des Passes ist. Auf dem "Col de Bounavaletta" ist die Zeit noch nicht viel fortgeschritten und ich entscheide mich noch auf den "Tsermon" aufzusteigen. Die Aussicht auf die vier zuvor bestiegenen Gipfel ist phantastisch. Über den Aufstiegsweg steige ich dann auch wieder ab und vom Sattel hinunter zur "Cabane de Bounavaux", wo ich mir ein Mineral bestelle. Jäger sitzen vis-à-vis von mir an der anderen Bank, die geschossene Gams entdecke ich später, auf einem anderen Tisch auf der Seite des Hauses.
 
Über den Hüttenzustieg schlendere ich schlussendlich hinunter zum Parkplatz. Auf dem Heimweg machte ich in Grandvillard noch ein Abstecher zur "Cascade / Grotte" (braune Wegweiser). Wiederum erstaunt von der schönen Natur, treffe ich nach wenigen Metern vom Parkplatz auf den "Cascata Tâna".


Kantonshöhepunkte
Mein Projekt der 26 Kantonshöhepunkte der Schweiz.

Tourengänger: D!nu


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