Dilitschchopf Nordwestgrat


Publiziert von chaeppi Pro , 8. Oktober 2018 um 08:13. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Solothurn
Tour Datum: 4 Oktober 2018
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: I (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SO 
Aufstieg: 710 m
Abstieg: 750 m
Strecke:10.5 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:SBB Gänsbrunnen
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Bus Welschenrohr - Balsthal Thalbrücke / Bahn Oensingen SBB
Unterkunftmöglichkeiten:Hinter Weissenstein
Kartennummer:swissmap 25

Nach den kürzlichen Schneefällen im Alpenraum bis in tiefere Lagen, musste für den heutigen Tag ein Alternativprogramm gefunden werden. Eine Wanderung im Jura mit seinen vielen Kraxelgraten bot sich daher geradezu an. Die Kollegen Chris67 und Koni 52 waren sofort mit meinem Wandervorschlag auf den Dilitschchopf über den Nordwestgrat einverstanden.

Vom Bahnhof Gänsbrunnen folgten wir dem beschrifteten Wanderweg Richtung Weissenstein. Anfänglich recht steil durch Weideland bis man auf eine Forststrasse trifft. Dieser folgten wir bis kurz vor dem Tunnel wo der unmarkierte, aber deutliche Pfad Richtung Nordwestgrat abzweigt. In angenehmer Steigung führt dieser Pfad Richtung Grat. Am Fuss des Grat angelangt verliessen wir den Pfad und folgten gut sichtbaren Spuren bis zu den Felsen. Ab hier war dann fröhliches Kraxeln angesagt und die Wanderstöcke kamen bald in den Rucksack da nun Handeinsatz gefragt war. Wo möglich folgten wir ziemlich strikt dem Grat. Einige Aufschwünge könnten auch auf Pfadspuren umgangen werden. Am trockenen Fels war es aber um einiges Angenehmer als im feuchten Laub. Einzig das viele Totholz am Grat war stellenweise etwas mühsam. Schon bald flachte dann das Gelände merklich ab und der Dilitschchopf rückte immer näher.

Vom Dilitschchopf folgten wir dann dem Pfad bis zur beschrifteten Abzweigung nach Hinter Weissenstein. Selbstverständlich stiegen wir hier ab zur Beiz für eine gemütliche Pause auf der Sonnenterrasse. Nach der Pause ging es dann ziemlich langweilig weiter zum Weissensteinpass und dann immer im Wald auf einfachen Wanderwegen hinunter nach Welschenrohr.

Da man sich fast während der ganzen Wanderung im Wald befindet, beschränkt sich die Aussicht meist auf die unmittelbare Umgebung. Trotzdem ist es für Freunde von schönem Kraxelgelände eine empfehlenswerte Wanderung. Wir haben es jedenfalls genossen.

Tourengänger: chaeppi, Chris67, Koni52


Galerie


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