Auf und um den Hohenstoffeln (Kinderwagenwanderung)


Publiziert von Kauk0r , 10. Oktober 2018 um 22:41.

Region: Welt » Deutschland » Alpenvorland
Tour Datum:30 September 2018
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Hegau Vulkanschlote   D 
Aufstieg: 300 m
Strecke:7 Kilometer
Zufahrt zum Ausgangspunkt:In Weiterdingen Richtung "Homboll" folgen und dann linkerhand zum Wanderparkplatz Tiefental.

Wenn man auf einen Kinderwagen angewiesen ist, dann ist es vor allem am Anfang eine ziemliche Umgewöhnung, wenn man bei Ausflügen und Spaziergängen gar nicht mehr so flexibel bei der Wegwahl ist. Da ist es hilfreich, wenn man gute Freunde hat, die einen mit unterstützender Literatur versorgen: Kinderwagenwanderungen Westlicher Bodensee von Karin Wieland. Daraus möchte ich hier die Tour Nr. 42 vorstellen: Um den Hohenstoffeln.

Vom Wanderparkplatz Tiefental (623 m) ein kurzes Stück zurück Richtung Weiterdingen und bei nächster Gelegenheit links auf einen Waldwirtschaftsweg und diesem aufsteigend hinauf zum Sennhof (714 m), von dem aus man einen ersten freien Blick in den Hegau hat. Danach noch etwas weiter bergauf bis zur Kreuzung Ob dem Sennhof (732 m). Hier nun nach rechts in Richtung Hohenstoffeln-Gipfel. Diese Passage ist recht flach und dient der Erholung. Bald darauf gelangt man an die Abzweigung Eiche (740 m). Von hier kann man auf den Gipfel steigen. Allerdings geht dies mit Kinderwagen nicht, so dass die mitgeführte Babytrage zum Einsatz kommt. Zunächst noch recht breit, wird der Weg bald etwas schmaler und führt zu einem Kreuz-Platz zwischen Nord- und Südgipfel. Dem Wanderweg folgend geht es zum Nordgipfel, teilweise macht sich die Steilheit der Ostflanke bemerkbar. Unterhalb des Gipfels und umgeben von einigen Mauerresten befindet sich eine Unterstandshütte mit Vesperplatz. Auf dem Weg zum Gipfel kommt noch ein wenig Berg-Feeling auf, als man an den steilen Abbrüchen der Basaltfelsen steht. Auf dem Hohenstoffeln (842 m) hat es ein Gipfelkreuz und ein Gipfelbuch in der Unterstandshütte. Teilweise ist das Panorama von Bäumen eingesschränkt, dort wo man etwas sieht, erblickt man den schönen Hegau. Wir stiegen dann noch schnell auf den wenig ausgeprägten Südgipfel, das ist etwas weniger komfortabel was den Weg angeht.

Nach der Rückkehr zum Kinderwagen folgen wir wieder der Originalroute auf dem Waldwirtschaftsweg mit etwas auf und ab um den Hohenstoffeln. So treffen wir bald auf den Basaltbruch (724 m), der das Gesicht des Berges bereits deutlich verändert hat. Glücklicherweise haben sich Menschen für den Hohenstoffeln eingesetzt, so dass er 1939 zu Deutschlands erstem Naturschutzgebiet wurde. Weiter geht es noch zum Stofflerhof (733 m) und zurück zum Sennhof, sowie zum Parkplatz.

Fazit: Mit dem Kinderwagen gut machbare Runde, wenn auch teilweise etwas schotteriger Waldweg. Trotz der Bewaldung gibt es immer wieder schmucke Ausblicke über den Hegau.


Tourengänger: Kauk0r


Galerie


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Kommentare (2)


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rascr hat gesagt:
Gesendet am 11. Oktober 2018 um 13:26
Klasse Tipp - wenn ich auch einen abgeben darf:

Besorge dir eine Trage/Tragetuch (Achtung: nur bestimmte Trage/-techniken bei ganz kleinen Kids!). Bei sorgfältiger (!) Anwendung wird der/die Kleine die meiste Zeit darin verschlafen oder die Umgebung beäugen.
Und es erweitert ungemein den Aktionsradius. Wir machen es z.B. auch mal so dass wir eine niedrig gelegene Alp ansteuern, Mama und Kind machen es sich an der Alp gemütlich und ich nehme mir ein, zwei Stündchen für den nächsten Gipfel/Grat etc. Z.b. Traufbachalpe -> Kegelkopf/Kreuzeck oder Hintere Gemstelalpe -> Widderstein o.ä.

Kauk0r hat gesagt: RE:
Gesendet am 11. Oktober 2018 um 20:30
Ja, eine Trage haben wir. Es war eher am Anfang so, dass unsere Tochter weder in Tuch noch in Trage sein wollte. Deshalb gings zunächst immer mit Kinderwagen los. Inzwischen mischen wir je nach Ziel und Anlass. Vorteil am Kinderwagen finde ich, dass ich damit das Kind auch mal hinstellen kann, wenn ich ein paar Schritte wegwill oder irgendwas machen, bei dem man kein Baby vor dem Bauch braucht.


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