Grat-Tour vom, Sattelspitz (1560 m), über den Alpkopf (1788 m), zum Hohen Freschen (2004 m)


Publiziert von erico Pro , 7. Oktober 2018 um 19:12.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Bregenzerwald-Gebirge
Tour Datum:30 September 2018
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1000 m
Abstieg: 1000 m
Strecke:12,3 Kilometer
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Rorschach (Schweiz) über die Grenze nach Lustenau (Vorarlberg) weiter nach Dornbirn und von Dornbirn in Richtung Ebnit und bei der Kreuzung mit einer Schranke nach links zur Unterfluhalpe abzweigen.
Kartennummer:[https://map.wanderland.ch]

Die heutige Tour, am 26.09.2018, ist bereits das dritte Mal, dass ich den Hohen Freschen besuche. Einmal war ich über den Valüragrat und einmal über den Binnelgrat auf den Hohen Freschen gewandert, heute sollte es eine „Grat-Rundtour über den Sattelspitz und Alpkopf und über den Binnelgrat auf den Hohen Freschen werden. Gestartet bin ich wieder bei der Unterfluhalpe wo ich auf dem Wanderparkplatz mein Auto abgestellt habe.


 

Und hier noch einige Angaben zum Hohen Freschen.

Der 2.400 m hohe Hohe Freschen ist ein wunderbarer Aussichtsberg im Bregenzerwaldgebirge in Vorarlberg. Rundherum führen viele leichtere und schwerere Routen auf den Gipfel. Ob von Ebnit, von Furx, von Fraxern, Bad Laterns oder von Mellau aus, es findet sich für jedermann und jedefrau eine geeignete Wanderung, sodass jeder auf seine Kosten kommt. Viele Wege führen von allen Seiten auf den Hohen Freschen.

Hier seinen einige beschrieben:
Von Ebnit kommend gilt es zwei Schlüsselpassagen zu meistern, den ausgesetzten und mit Drahtseilen versicherten Binnelgrat und den Valüragrat, der nur sehr geübten und schwindelfreien Wanderern empfohlen werden kann.
Von Furx aus führt der Leseweg über den Alpwegkopf, Lusbühel und die Saluveralpen zum Freschenhaus, auch hier ist Trittsicherheit gefragt.
Von Fraxern oder Viktorsberg aus kann man ebenso zum Valüragrat wandern, man steigt hier über den Treietpass, Vordernhörnle und Hörnle hinauf. Hier bieten sich auch Varianten durch das Frödischtal auf die Pöpiswiesalpe bis zur Saluver an.
Will man sich etwas mehr Zeit nehmen, startet man in Mellau und wandert durch das Mellental über die Alpe Lindach Richtung Gipfel. Der Gipfelanstieg am Schusterstuhl vorbei ist hier ziemlich steil.
Wer im Freschenhaus übernachten möchte, kann am nächsten Tag den Rückweg über den Firstkamm bis zur Hangspitze wählen. Ein langer, aber wunderbarer Weg.
Will man es gemütlicher angehen, wandert man von Bad Laterns aus über die Garnitza Alpe, oder von Innerlaterns (Parkplatz beim Hotel Kühboden) über die Gapfohlalpe.
Einer der schönsten Panoramarouten, bei der obendrein nur wenige Höhenmeter zu überwinden sind, ist die vom Furkajoch über die Portlaalp, den Stechweidweg und die Gäviser Höhe zum Matonajöchle, dann weiter zum Gipfel des Hohen Freschen.

 

Beschreibung der Wanderroute:

 

Von der Unterfluhalpe über den Sattelspitz und den Alpkopf auf den hohen Freschen: ca. 4.0 Std. inkl. Pausen, (3.0 Std. ohne Pausen) / (T4)

 

Von Unterfluhalpe folgt man dem Wanderweg zur Sattelalpe, etwas vor dem bewaldeten Grat, der sich zum Sattelspitz hinauf zieht, verlasse ich den Wanderweg und wandere zum Wald und Grat hinauf. Eine sichtbarer Wanderweg auf dem Grat habe ich am Anfang nicht gefunden und ich bin durch teilweise hohes Gestrüpp etwas unterhalb vom Grat den Wald hinauf gewandert, etwas weiter oben bin ich aber auf einmal auf eine deutliche Pfadspur gestoßen, der ich nun bis zum Sattelspitz gefolgt bin, noch ein Typ an dieser Stelle, am besten ist sich so schnell als möglich durch das Gestrüpp auf die Gratkante hinauf zu begeben. Der Sattelspitz ist eigentlich mitten in einem bewaldeten Gebiet. Vom Sattelspitz geht es etwas abwärts und geradeaus dem sanften Grat entlang, bis man vor der der Felswand vom Alpkopf steht, ab hier geht es rechts vom Grat einen sehr steilen Wiesenhang hinauf, dessen Begehung bei Nässe nicht zu empfehlen ist, bei mir war der Boden noch feucht und ich mussten höllisch aufpassen, denn ein ausrutschen hätte sicher schmerzhafte Folgen, dieser Streckenteil bewerte ich mit einer T4. Kaum hatte ich diesen steilen Wiesenhang hinter mir, war ich beim attraktiv aussehenden Grat vor dem Alpkopf angekommen, dieser Grat sieht irgendwie etwas speziell aus, wer aber schwindelfrei ist kommt mit der Schwierigkeit T3+ aber ohne Probleme über diesen Grat hinweg. Kurze Zeit später bin ich bereits auf dem Alpkopf, dessen Kreuz vom Grat aus bereits sichtbar war. Vom Alpkopf geht es ca. 100 Höhenmeter hinunter bis zum Wanderweg der vom Fluhlöchle auf den Hohen Freschen geht. Kurze Zeit später geht es auf flachem Gelände an der Binnelalpe vorbei bis zum recht steilen Anstieg, der zum nächsten interessanten Teil der Tour führt, dem Binnelgrat. Obwohl der Binnelgrat nicht besonders anspruchsvoll ist, ca. T3+, ist es jedes mal ein kleines Erlebnis über den Binnelgrat zum Hohen Freschen hinauf zu steigen. Oben auf dem Hohen Freschen angekommen umlagerten schon mehrere Wanderer das Gipfelkreuz, die meisten von Ihnen haben den leichteren Weg über die Südseite gewählt.

 

 

Vom Hohen Freschen über das Fluhlöchle wieder zurück zur Unterfluhalpe: ca. 2.00 Std. inkl. Pausen, (1.50 Std. ohne Pausen) / T3+

 

Nach einer längeren erholsamen Pause geht es wieder über den Binnelgrat zurück bis zum Fluhlöchle. Ab dem Fluhlöchle hat der Wanderer eine wunderbare Aussicht über den Staufenspitz und über weite Teile vom Bodensee bis weit nach Deutschland hinein. Danach geht es in einem ewigen hin und her, auf einem scheinbar nie aufhörenden Wanderweg, hinunter zur Unterfluhalpe. Im oberen Teil sollte besonders auf einen eventuellen Steinschlag geachtet werten, der Wanderweg geht dort über Steinschlag gefährdetes Gebiet.

 

 

Die Schlussbetrachtung:

 

Eine Bergtour auf den Hohen Freschen von Norden her ist bei schönem Wetter immer etwas ganz besonderes, denn, nicht weit vom St. Galler Rheintal entfernt fühlt man sich bei dieser Tour über den Alpkopf auf den Hohen Freschen wie im Hochgebirge. Diese Tour kann ich nur weiter empfehlen. Ein Beitrag auf Hikr, den ich bei der Tourplanung angesehen habe ist von, QuerJAG, siehe dazu, QuerJAG

 

Viele Grüße

erico


Tourengänger: erico


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