Sentier Cathare: Tuchan - Château Queribus - Duilhac


Publiziert von Mo6451 Pro , 18. September 2018 um 09:53.

Region: Welt » Frankreich » Aude
Tour Datum:13 September 2018
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Zeitbedarf: 8:00
Aufstieg: 797 m
Abstieg: 596 m
Strecke:23,5 km

Die Übernachtung im Le Couvent war exzellent, ebenso das Frühstück. Um acht Uhr machte ich mich auf den Weg zur ersten Etappe der jetzigen Tour. Die ersten drei Etappen von Port-la-Nouvelle hatte ich bereits im April absolviert.
 
Von der Unterkunft geht es über die Rue du Pont bis zum Friedhof. Dann biegt der Wanderweg rechts ab und hier beginnt der Sentier Cathare. Zunächst geht es in ständigem leichten Auf und Ab zur Rue de Affenage (D14).
 
Dieser folge ich ein Stück nach Südwesten, bevor ich auf einem schmalen Weg nach Nordwesten abbiege. In der Folge sind einige Bäche zu überqueren, die alle kein Wasser führen. Nach ungefähr zwei Stunden erreiche ich Padern, ein kleiner Ort, in dem viele Häuser zum Verkauf angeboten werden. Auch sonst sieht es nicht so aus, als würde hier viel Leben stattfinden. Auch Geschäfte suche ich vergebens.
 
Zum eigentlichen Ortskern mit Kirche und Kapelle geht es erst einmal bergauf. Nach der Kapelle ist
der Hauptweg erst einmal zu Ende und es beginnt ein schottriger Pfad mit ziemlich hohen Tritten. Nach kurzer Zeit erreiche ich das Chateau de Padern. Der Zutritt  ist wegen Steinschlag verboten.
 
Jetzt geht es erst einmal eine lange Zeit abwärts auf den von mir nicht so geliebten Schotterwegen. Allzu viele große Steine liegen im Weg und der Regen hat tiefe Riefen in das Geläuf gegraben.
 
Vorbei an Le Penjalet und Le Causanel beginnt nun der lange Aufstieg Richtung Chateau Queribus. Dieser  Aufstieg will wirklich verdient sein. Bei Clot da Pichadou gibt es eine Abkürzung um den großen Bogen der Schotterstraße zu umgehen. Dafür geht es nun steil bergab auf ziemlich wilden Gelände. Am Ende erreiche ich wieder die Schotterstraße.

Jetzt kommt das Château Queribus erstmals ins Blickfeld. Es wartet noch ein steiler Aufstieg. Am Fuße des Aufstiegs gibt es einen großen Parkplatz, das bedeutet, man kann auch hier rauf fahren. War ich bisher allein unterwegs, gibt es hier oben etwas mehr Andrang.
 
Der Besuch des Châteaus ist nicht kostenlos, vor dem finalen Aufstieg ist ein Eintrittsgeld zu bezahlen (7 €). Ich kaufe gleich einen Château-Pass, da ich die anderen Châteaus auch besichtigen will, so bekomme ich überall einen Rabatt.
 
Die Burgruine kann über viele Treppen besichtigt werden. Das lohnt sich wirklich, vor allem die Halle mit den aufstrebenden Säulen.  Allerdings weht hier oben ein extrem starker Wind. Hüte fliegen gleich weg, auch Kappen sollten festgehalten werden. Die Bilder sind da aussagekräftiger.
 
Zurück am Kassenhäuschen ist es endlich Zeit für eine Mittagspause.  Hier gibt es Sitzgelegenheiten und einen Getränkeautomaten und natürlich die obligatorischen Souvenirs.
 
Bis jetzt war der ganze Weg nicht mehr als ein T2. Das sollte sich jetzt ändern. Zuerst muss ich noch aufsteigen um Ende des Parkplatzes. Dort erwartet mich der Wegweiser Cucugnan – Sentier difficile.
 
Der nun folgende Abstieg ist nicht nur extrem steil, sondern auch rutschig durch den kleinen Schotter. Außerdem hat der Regen tiefe Riefen hinterlassen, von hohen Tritten will ich gar nicht sprechen. Da ist viel Konzentration gefragt und trotzdem lande ich einmal auf dem Hosenboden. Man gönnt sich ja sonst nichts. Trotzdem bin ich froh, unbeschadet unten angekommen zu sein.
 
Nach einer kurzen ebenen Stecke erreiche ich Cucugnan. Zum Ortskern heißt es jetzt wieder aufsteigen. So langsam werden die Beine müde nach den vielen Kilometern. Hilft aber nichts, Cucugnan ist noch nicht mein Ziel. Das liegt fünf Kilometer weiter in Duilhac.
 
Der Weg dorthin ist eben uns verläuft durch Rebberge. Nur zum Schluss wartet noch ein unangenehmer Aufstieg hinauf in den Ortskern von Duilhac. Die Tour endet mit einer unangenehmen Überraschung. Trotz bestätigter Buchung ist die Unterkunft belegt. Gott sei Dank gibt es noch ein freies Chambre d'Hotes im Ort.
 
Morgen geht es weiter nach Prugnans mit einem Abstecher zum Château de Peyrepertuse.  Noch einmal eine recht lange und anstrengende Etappe.
 
Tour solo.

*Tour vom Vortag

Tourengänger: Mo6451


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