Kleinspitze (3169m) und Rauchkofel (3251m) - Einfache und einsamste Überschreitung


Publiziert von Chiemgauer , 20. August 2018 um 12:34.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Zillertaler Alpen
Tour Datum:17 August 2018
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Hochtouren Schwierigkeit: L
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: A   I 
Zeitbedarf: 10:00
Aufstieg: 2100 m
Abstieg: 2100 m
Strecke:22,4 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Inntalautobahn bis zur Ausfahrt Achensee/Zillertal. In's Zillertal und kurz vor Mayrhofen durch den Brandbergtunnel und danach Mautstraße (kurz vor sieben noch kostenlos) in den Zillergrund wo am Ende Nähe Bärenbad an der Straße Parkplätze sind.
Kartennummer:Kompass Nr. 37

Geplant war diese „Überschreitung“ eigentlich nicht, obwohl noch verschwommen im Hinterkopf, allerdings war das Wetter auch nicht so geplant und dann wurde halt etwas improvisiert.

 

Aufstieg zur Kleinspitze ist bereits sehr gut im Bericht vom ADI beschrieben, an den ich mich gehalten habe. Dafür dass die letzten 1100 Hm weglos sind ist es meist sehr gutmütig zu gehen, so man etwas Gespür für das Gelände hat. Wie beschrieben am Gipfelgrat dann mit Stellen II die einzigen kleineren Schwierigkeiten. Im Abstieg leitet aber ein Steinmann in die Flanke, in der ich dann knapp unter dem Grat abgestiegen bin. Das dürfte mit I gehen, allerdings fand ich es wegen dem losen Zeug etwas heikler und vor allem spaßfreier.

Nachdem man wieder bis auf Höhe Schafkarkees abgestiegen ist, quert man auf ziemlich gleichbleibender Höhe bis zum sichtbaren Rücken nach Süden. Gelände ist überwiegend überraschend gut gangbar und vermutlich mit I zu meistern. Um keine unnötigen Höhenmeter zu machen gab es Stellen II auf der direkten Variante. Zum Ende betritt man auch noch die Reste des Schafkarkees, das allerdings komplett mit Blöcken und Sand bedeckt ist unter denen sich das blanke Eis versteckt.

Um den Rücken herum sieht man schon das Nahe Gipfelkreuz des Rauchkofel. Hier steige ich immer in Richtung Kreuz an, erreiche kurz davor den Nordgrat und über diesen zum Gipfel. Auch hier könnte alles mit I funktionieren, wenn man es darauf anlegt, allerdings waren auf meiner Variante die ein oder andere II dabei, aber alles äußerst gutmütig.

Abstieg dann die ersten Meter über Normalweg, bevor ich weglos durch die Westflanke knappe 800 Hm abgestiegen bin, bis ich wieder auf den deutlich längeren Normalweg gestoßen bin.

 

Hier fühlte ich mich fast wie ein Erstbegeher, denn Informationen zu dieser Überschreitung hatte ich nicht. Nur mein früherer Besuch auf dem Rauchkofel, wie Bilder aus ADIs Bericht, dienten als Geländestudien um auf die einfache Machbarkeit zu schließen.

Anmerkung: Vermutlich lässt sich auch P.3147 direkt ansteuern (oder sogar der Grat schon etwas davor) um somit direkt über den Schlussgrat aufzusteigen


Tourengänger: Chiemgauer


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