Schächentaler Windgällen 2764m.ü.M.


Publiziert von budget5 , 12. August 2018 um 22:22.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:11 August 2018
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Klettern Schwierigkeit: II (UIAA-Skala)
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR 
Aufstieg: 1050 m
Abstieg: 1050 m
Strecke:Parkplatz Untere Balm - Vorderrustigen - Ruosalper Chulm - SO-Couloir - Läged Windgällen - Schächentaler Windgällen - Untere Balm
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW Richtung Klausenpass bis Untere Balm (wenige Parkplätze)
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Analog Ausgangspunkt

Die Schächentaler Windgällen sind ein Urner Alpinwanderklassiker. Bei unserer Besteigung trafen überraschend viel Nebel und Wolken an.

Wenige Tage vor der bevorstehenden Burma-Reise zog es mich nochmals in die Schweizer Berge. Eine nicht allzu weit entfernte und kurze Tour sollte es sein, weshalb sich die Schächentaler Windgällen hervorragend anboten - ein bisher schwarzer Fleck auf meiner persönlichen Landkarte. Anreise mit PW bis Untere Balm, hier gibt es einige wenige Parkplätze. Leider waren wir hier schon im Nebel, was nicht unbedingt unseren Erwartungen entsprach. Der Aufstieg zur Ruosalper Chulm verläuft auf einigermassen zügig und auf markierten Wanderwegen. Auf dem Pass ist die Sicht noch schlechter und so kommt es, dass wir uns auf dem Weg zum SO-Couloir der Läged Windgällen tatsächlich kurz "verirren". Das ganze bleibt aber eine harmlose Angelegenheit. Ab dem Couloir ist ein Helm definitiv empfehlenswert, brüchiges Material garantiert! Auch in den weitläufigen Karstfeldern der Läged Windgällen hatten wir immer wieder mit Sicht und Orientierungslosigkeit zu kämpfen, die Steinmänner konnten wir oft nicht erspähen. Bald jedoch kämpfte sich die Sonne durch und wir konnten den Gipfelanstieg bei perfekten Bedingungen angehen.

Ich würde die Schwierigkeiten, vor allem wenn man die Stahlseile und Hacken zu Hilfe nimmt, auf T5 bemessen. Nach knapp drei Stunden inklusive Pausen und kurzzeitigem Herumirren standen wir auf dem Gipfel. Meine kurzen Hosen zeugten zumindest von Optimismus wenn nicht von Nachlässigkeit. Warm war es nicht gerade... Der Abstieg erfolgte über die selbe Route. Nachdem wir im Aufstieg nur sehr wenige andere Berggänger getroffen hatten, kreuzten wir nun vermehrt Gipfelaspiranten. Hätte mich auch überrascht, hier am Wochenende alleine unterwegs zu sein. Ist ja wirklich ein toller Berg, der oder die Windgällen!?

Tourengänger: budget5


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