Vom Hirzli über den Planggenstock zum Stockberg


Publiziert von anles , 17. Mai 2009 um 11:17.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum:16 Mai 2009
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   Oberseegruppe   Zürcher Hausberge   CH-SZ 
Zeitbedarf: 8:30
Aufstieg: 1400 m
Abstieg: 1400 m
Strecke:Bilten - Hirzli - Planggenstock - Lauihöchi - Stockberg - Siebnen
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit der S2 ab HB Zürich
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Mit der S2 ab HB Zürich

Start war um 8h30 in Bilten. Wir liefen zunächst einen kleinen überwucherten und steilen Bachweg, der dann auf einen normalen Bergweg mündete zum Hirzli. Auf dem Weg sahen wir 6 Alpensalamander und ein paar Weinbergschnecken. Zu der Zeit hüllten sich die Berge noch im letzten Nebel, weiter im Tal scheinte schon die Sonne. Der Boden war noch nass, man musste ein wenig aufpassen, wo man hintritt. Auf dem Hirzli genossen wir die stimmungsvolle Aussicht auf den Mix Wolken, Berge und Linthtalblick. Auf dem Hirzli begegneten wir dann den einzigen 2 Wanderern auf der gesamten Tour. Nach einer kurzen Rast und Eintrag ins Gipfelbuch liefen wir weiter den Grat in Richtung Planggenstock. Der Grat selbst ist teilweise ein wenig exponiert (Hinweis auf dem Wegweiser: "Nur für schwindelfreie Wanderer"), erfordert hier und da ein wenig die Hände zum Vorwärtskommen und ist teilweise durch Ketten gesichert. Danach ging es weiter über das Lauihöchi und den Trosenwald zum Stockberg. Der nun zunehmend wilde Weg zieht sich ganz schön in die Länge und lange erahnt man den Stockberg nur von weitem. Dann endlich auf dem Stockberg angelangt hatten wir eine tolle Aussicht auf Zürichsee und Zürcher Oberland und das Tal. Unten sahen wir auch schon unser Endziel Siebnen, das jedoch laut Wegweiser noch immerhin 2 Stunden entfernt war. Hier war auch ein wenig Wegweiserwirrwarr angesagt, der Wegweiser zeigte in eine andere Richtung als der Weg wirklich ging. Es folgte ein langer und steiler Abstieg durch Buchenwälder. Auf diesem Weg war nochmal Vorsicht angesagt, durch das Laub auf den Weg konnte man weder rutschig nasse Stellen noch Baumwurzeln oder Steine ausmachen. Später liefen wir die sichere Teerstrasse zurück nach Siebnen. Leider war der Bahnhof nicht in der Nähe, so dass wir last but not least noch 20 Minuten zur Station laufen mussten.

Alles in allem war es eine stimmungsvolle, ausdauernde und einsame Tour, bei der Kondition und gutes Schuhwerk gefragt ist. Insgesamt waren wir 9h45 unterwegs, 8h30 pures Wandern.

Tourengänger: anles

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