... und via Eggen Surenenpass und Eggenmanndli nach Brüsti


Publiziert von Felix Pro , 7. August 2018 um 16:51. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum:29 Juli 2018
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR 
Zeitbedarf: 4:30
Aufstieg: 845 m
Abstieg: 1000 m
Strecke:Alp Hobiel - P. 1635 - Steinäbnet - P. 1635 (Wasserfall Stäuber) - Lauwi - P. 1713 - P. 1769 (Blackenchappeli) - Blackenalp - Ängi - Eggen Surenenpass - P. 2307 - Eggenmanndli > Eggen Surenenpass - P. 2145 - Lang Schnee - P. 2309 - Geissrügge - Alpwirtschaft Alp Grat - P. 1731 - P. 1704 - Rastplatz Nossenboden - P. 1591 - P. 1554 - Brüsti; Attinghausen, Seilbahn - Post
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Attinghausen, Post - Altdorf, Telldenkmal - Flüelen - Luzern - cff logo Huttwil; PW nach Wyssachen
Kartennummer:1191 - Engelberg

Zu früh stehe ich auf der Alp Hobiel auf - so entgeht uns das Wecken seitens Sibylles mit dem Örgeli … sehe jedoch grad noch den letzten Schimmer des hinter dem Titlis verschwindenden Mondes.

Nach dem Frühstück in der Gaststube verabschieden wir uns von der sympathischen Älplerfamilie und machen uns - länger noch im Schatten - auf den Höhenweg oberhalb Nider Surenen; beeindruckend dabei, wie auf dessen Verlauf erst die Ostwand des Titlis’, danach die obersten Erhebungen des Grassengrats, von der Sonne angestrahlt werden.

 

Nach kurzer Zeit erreichen wir P. 1633, vor welchem wenige Meter abgestiegen werden kann, um von oben einen Blick zum Wasserfall Stäuber zu werfen -  imposant, wie der Stierenbach tosend über und durch die Felsstufe fällt.

Alsbald ziehen wir, nach wie vor im Schatten und nur wenig ansteigend, über Lauwi weiter.

 

Kurz bevor wir den Bach im Surenen überschreiten, gelangen wir unterhalb von P. 1769 (Blackenchappeli) an die Sonne; an dieser können wir auf der Terrasse der Blackenalp eine Trinkpause einschalten.

 

Im weiten Kessel von Wissig- und Blackenstock sowie Schlossberg schreiten wir über Alpgelände weiter; über Ängi erreichen wir den bei Rappenstein nun steiler werdenden Schlussanstieg an der Schutzhütte vorbei zum Eggen Surenenpass.

 

Nach kurzer Rast begeben wir uns auf den unproblematischen - weder signalisierten noch markierten - Weg (auf meist guter Spur) hinauf zum Eggenmanndli; bereits unterwegs eröffnet sich dabei der aussichtsreiche Blick ins Urnerland sowie (zwar leicht diesig) zu Zentralschweizer Gipfeln.

Auf dem Gipfel selbst, welcher über teils schottrige Grasflanken einfach zu erreichen ist, überrascht dann jedoch der Blick hinunter nach Altis und zum Guggital: ein „wilder“ - sehr steil fallen hier die Bergflanken ab.

 

Nach längerer und aussichtsmässig gefälliger Rast schreiten wir auf derselben Route wieder zu Eggen Surenenpass zurück - inzwischen hat sich dort eine grosse Anzahl Passwanderer eingefunden (die wenigsten hängen noch den mit wenig Aufwand zu erreichenden Gipfel an).

 

Steil führt anschliessend der BWW in der NE-Flanke hinunter bis zu P. 2145; hier verlassen wir jenen und benutzen den alten (kürzeren) Steig über Lang Schnee - mit einem, dem Namen entsprechend, noch zu traversierenden grossen Altschneefeld - und weiten Geröllfeldern.

 

Weiter verläuft unser Abstieg vom Pass bei wärmender Sonne zu P. 2039, auf welchem wir wieder auf den BWW treffen. Wiederum steil gestaltet sich die Wegfortsetzung nördlich des Angistocks hinunter zum Geissrüggen - währenddem sich die „Reise“ weiter länger und flach fortsetzt bis zum Grat. Zwischen dessen Erhebungen P. 1937 und P. 1905 präsentiert sich die Weganlage wieder steiler; derart streben wir dem heute letzten „Einkehrschwung“ auf der Alp Grat entgegen.

 

Schliesslich bringt uns ein moderater Abstieg zur Kuppe bei P. 1731; nun wartet der letzte steile Anstieg zum Chräienhöreli, bevor wir auf dessen Gratkuppe angenehm und lauschig zum hübschen, komfortabel eingerichteten, Rastplatz Nossenboden wandern.

 

Zwei kurze Steilabschnitte zwischen einer Flachpassage leiten uns zu P. 1591, nahe des Berggasthauses Zgraggen, und abschliessend nach Brüsti, wo sich Willi verabschiedet, und wieder zur Alp Hobiel zurück läuft (C); von hier aus lassen wir uns mit der LSB > 1000 m nach Attinghausen hinunter fahren.

 

Um die Wartezeit aufs Postauto zu verkürzen, wandern wir von der Talstation Seilbahn zur Haltestelle Post.

 

unterwegs mit Jumbo und Willi


Tourengänger: Ursula, Felix, Munggi13


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