Stripsenkopf (1807m) und Feldberg (1813m)


Publiziert von Tef Pro , 15. Mai 2009 um 21:07.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Kaiser-Gebirge
Tour Datum:14 Mai 2009
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Klettersteig Schwierigkeit: ZS
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Aufstieg: 1050 m
Abstieg: 1050 m
Strecke:Griesner Alm (988m) - Stripsenjochhaus (1577m) - Stripsenkopf (1807m) - Feldberg (1813m) - Unt. Ranggenalm (1229m) - Obere Ranggenalm (1360m) - Griesner Alm (988m)
Zufahrt zum Ausgangspunkt:von Kössen über Schwendt nach Griesenau, dort auf Mautstraße (2,5 € pro PKW) ins Kaiserbachtal bis zum Ende der Fahrstraße. Großer Parkplatz
Unterkunftmöglichkeiten:Griesneralm. Das Stripsenjochhaus öffnet erst Ende Mai
Kartennummer:Kompass Nr. 09

Heute waren wir mal wieder im Kaisergebirge unterwegs. Start für unsere Runde war die Griesner Alm im schönen Kaiserbachtal. Schon die Fahrt durch das Tal geizt nicht mit landschaftlichen Reizen.
Blickfang während der ganzen Runde sind natürlich die faszinierenden Nordwände des Wilden Kaisers.
Gleich zu Beginn, kurz hinter der Griesner Alm kommen wir dabei den Felsen ganz nahe, da sich der Wanderweg hoch zum Stripsenjoch ihnen nähert. Auch hier unübersehbar die überdurchschnittliche Schneemenge des vergangenen Winters. Es ist vor allem die immense Schneehöhe der Wechten (bis zu 5 Meter) für mitte Mai in dieser Höhenlage, die uns so erstaunt, aber auch die großen Schäden durch Lawinen an Bäumen.
Der Wanderweg führt uns direkt über ein großes, gut tragendes Schneefeld auf das Joch zu,oben ist schon das Stripsenjochhaus zu erkennen. Die letzten Meter zum Joch sind recht steil und da der Weg teilweise beschädigt ist, geht man am besten mehr oder weniger direkt über ein Schneefeld hoch.
Oben ertwartete uns eine Riesenwechte, die man aber rechts umgehen kann. Vom Haus geht es direkt nach Norden (rechts) am Rücken empor und auf den Hundskopf zu. Hier befindet sich ein kleiner (32 HM), aber feiner Klettersteig der Schwierigkeit C, wo wir etwas rumkletterten. Man kann oben vom kleinen Kreuz direkt zum Stripsenkopf aufsteigen, oder man steigt wieder ab und quert in Flanke, um über den Ostrücken aufzusteigen.
Auf dem Stripsenkopf befindet sich eine Holzpavillion. Da im Nordwesten in Gewitter hing, pausierten wir nicht allzulange und machten uns bald auf den Weiterweg.
Ein langer, aussichtsreicher Grat führt nun im leichten Auf und Ab nach Norosten hinüber zum höchsten Punkt, dem Feldberg. Schön sind die Blicke hinüber auf die Kaiserwände. Donnergrollen ließ uns jedoch auch hier nicht ewig pausieren, sondern den Grat nach Osten weiterwandern. Das Gewitter zog letzendlich vorbei, wir bekamen lediglich ein paar Tropfen ab. Doch da der Rücken nun breiter wurde, lag auch mehr Schnee, und in diesen sanken wir nun teilweise knietief ein. So erreichten wir mit patschnassen Schuhen den Sattel hinter dem Scheibenbühelberg.
Hier endlich ging es nach rechts ab in die schneefreie Südflanke. Ein schöner Steig brachte uns durch Laubwald hinab zur Unteren Ranggenalm (1229m). Zur Rückkehr zur Griesner Alm wählten wir den schöneren Weg über die Obere Ranggenalm (1360m), der einige schneegefüllte Lawinenrinnen quert, die aber harmlos sind.
Ganz alleine (sehr selten in dieser Gegend) genossen wir dann auf der Terasse der Griesner Alm den Blick zu den Felswänden von Vorderkaiser und Lärchegg.

Tourengänger: Tef

Galerie


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