Kreuzberg II


Publiziert von carpintero Pro , 28. Juli 2018 um 18:20.

Region: Welt » Schweiz » St.Gallen
Tour Datum:26 Juli 2018
Wandern Schwierigkeit: T6- - schwieriges Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Alpstein   CH-AI   CH-SG   CH-AR 
Zeitbedarf: 8:00
Aufstieg: 1600 m
Abstieg: 900 m
Strecke:15 km / siehe GPS-Track
Zufahrt zum Ausgangspunkt:cff logo Frümsen, Luftseilbahn Staubern, Staubernbahn
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Säntis
Kartennummer:map.geo.admin.ch

Eine hervorragende Beschreibung der Route auf den Kreuzberg II findet man im Bericht *Kreuzberg II von Bergamotte.
 
Nachdem ich mir ein Billett am Automaten gekauft habe, gondle ich mit der neuen Staubernbahn in die Höhe. Während es in Zürich morgens um 6 Uhr immer noch sehr warm war, ist es hier oben angenehm kühl. Dazu trägt auch die Bise bei. Ich folge dem Bergwanderweg zur Saxerlücke, der mehrheitlich im Schatten verläuft. Bei der Roslenalp verlasse ich den Bergwanderweg und peile die Scharte zwischen Kreuzberg II und -III an (Bild). Das Gras am steilen Hang ist gut griffig. Durch die gut sichtbare Schwachstelle überwinde ich den ersten Felsriegel. Schwache Wegspuren leiten mich zur Felsrinne, die in die Scharte führt (Bild). Die zweistufige Rinne ist, obwohl im unteren Teil etwas rutschig, gut zu bewältigen. Durch den ziemlich schmalen Kamin gelange ich von der Scharte auf das Gipfelplateau (Bild) und von dort etwas ausgesetzt zum eigentlichen Gipfel des Kreuzbergs II. Nach einer kurzen Pause steige ich auf derselben Route wieder zur Roslenalp hinab.
 
Nun folgt der gemütliche Teil der Wanderung. Zunächst gehts zum Mutschensattel hoch, dann überschreite ich den ausgedehnten Grasrücken des Chreialpfirsts und mache meine Mittagspause beim Zwinglipass. Während des Picknicks beobachte ich die Murmeltiere, die sich jeweils nur für einen kurzen Augenblick von den Wanderern stören lassen.
 
Obwohl einige dunkle Wolken den Himmel bedecken, mache ich mich Richtung Rotsteinpass auf. Im gleichnamigen Berggasthaus lasse ich mir feinen Apfelkuchen schmecken, bevor ich über den Lisengrat zum Säntis wandere. Leider entgeht mir der Steinschmückel, den Krokus und CampoTencia vor gut einer Woche gefunden haben. Dafür weiden in unmittelbarer Nähe des Wanderweges Steinböcke und zwei jüngere Gesellen liefern sich auf dem Gross Schnee einen imposanten Kampf.

Tourengänger: carpintero


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Kommentare (2)


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Bergamotte Pro hat gesagt:
Gesendet am 28. Juli 2018 um 19:08
Danke für die Blumen! Vor allem aber freut es mich, dass es endlich ein zweiter Alpinwanderer auf diesen gar nicht so schwierigen Berg geschafft hat. Ich war gestern übrigens auf Deinen Spuren am Höch Turm unterwegs.

carpintero Pro hat gesagt: RE:
Gesendet am 28. Juli 2018 um 20:05
Danke ebenfalls! Die Überschreitung der Chilchberge und die Besteigung des Höch Turms habe ich in bester Erinnerung. Und ja, mit den Seilbahnen in dieser Gegend ist das so eine Sache ... ;-)


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